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Seite 2: Spintires: Offroad-Truck-Simulator im Test - Röhrende Monster in russischen Wäldern

Fährt denn der alte Holzmichel noch

Haben wir uns eine Route ausgekundschaftet, wechseln wir per simplem Klick auf ein größeres Fahrzeug und statten es an einer Werkstatt mit einer passenden Ladefläche für den Holztransport aus. Für lange Stämme (die mehr Transportpunkte ergeben) können wir sogar einen Anhänger ankuppeln.

Die Karte in Spintires ist hübsch, leidet aber an unbegründetem Optimismus in Bezug auf die Straßenqualität. Was hier als breite graue Straßen eingezeichnet ist, stellt sich in Wirklichkeit als schlammiger Hohlweg heraus. Die Karte in Spintires ist hübsch, leidet aber an unbegründetem Optimismus in Bezug auf die Straßenqualität. Was hier als breite graue Straßen eingezeichnet ist, stellt sich in Wirklichkeit als schlammiger Hohlweg heraus.

Für den Fall, dass wir noch ein Begleitfahrzeug brauchen, lassen sich die meisten Laster auch als Treibstofftransporter oder mobiles Ersatzteillager für Reparaturen unterwegs konfigurieren. Das ist vor allem im Koop-Modus interessant, bei dem wir im Konvoi fahren, um für alle Möglichkeiten gerüstet zu sein.

Schaf, Wolf und Salat

Einzelspieler dürfen zwar zwischen all ihren Fahrzeugen auf der Karte hin- und herwechseln, das Ganze fühlt sich dann aber so ähnlich wie das alte Kinderrätsel mit dem Schaf, dem Wolf und dem Salatkopf an, die über einen Fluss gebracht werden sollen: Zuerst den Truck mit den Ersatzteilen, dann den mit dem Kran und danach noch eine Ladung Diesel irgendwo in die Wildnis zu karren, um einen festgefahrenen Holztransporter wieder flott zu machen, fühlt sich definitiv nach Schwerstarbeit an.

Für das Aufrichten umgekippter Laster ist der Kran absolut ungeeignet. Er ist nicht nur viel zu schwach, sondern kann außerdem mit der für Holzverladungen konzipierten Klaue nirgends einen Greifpunkt finden. Für das Aufrichten umgekippter Laster ist der Kran absolut ungeeignet. Er ist nicht nur viel zu schwach, sondern kann außerdem mit der für Holzverladungen konzipierten Klaue nirgends einen Greifpunkt finden.

Kapitulieren ist natürlich auch möglich: Im Casual-Modus des Spiels dürfen wir einen festgefahrenen Transporter per Klick zur nächstgelegenen Werkstatt abschleppen lassen (im Hardcore-Modus geht das nicht), verlieren aber dabei die Ladung und müssen die Tour von vorne anfangen.

Stichwort Kran: Manche Fahrzeuge lassen sich mit einem Kran samt Greifklaue versehen. Die Hebevorrichtung ist zwar zu schwachbrüstig um damit 20-Tonner aus dem Schlamm zu heben, wird aber nützlich, wenn wir mal wieder unachtsam waren und unsere Ladung im Gestrüpp verloren haben. Außerdem stoßen wir in der Wildnis hin und wieder auf versteckte Holzstapel, die wir mit dem Kran auf unsere Ladefläche hieven.

Mehr Spiel gewünscht

Unterm Strich ist Spintires eine bildhübsche Offroad-Simulation, die mit wenig Schnickschnack bei der Fahrzeugsteuerung auskommt und sich trotzdem sehr urig und echt anfühlt.

Nervend ist allerdings, dass wir uns immer nur auf jeweils einer einzigen Karte austoben dürfen. Wollen wir im Einzelspielermodus die Karte wechseln, um anderes Terrain oder andere Laster auszuprobieren, ist unser Spielfortschritt komplett verloren.

Die Oovee-Studios hören aber auf ihre Fangemeinde und arbeiten weiter an Spintires: Weitere versprochene Simulations-Details wie variabler Reifendruck sind noch nicht enthalten, die bisher fehlende Fahrerkabinen-Kamera der Laster soll aber demnächst nachgeliefert werden. Obwohl vom Fahrersessel die im wunderschönen Matsch der »VeeEngine«rotierenden Reifen gar nicht sichtbar sind.

So eine kleine Schlammpfütze ist unserem MAZ-537-Monster herzlich egal. Mit Allrad und eingeschalteter Differentialsperre pflügt das Biest durch solche Hindernisse einfach durch. So eine kleine Schlammpfütze ist unserem MAZ-537-Monster herzlich egal. Mit Allrad und eingeschalteter Differentialsperre pflügt das Biest durch solche Hindernisse einfach durch.

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