Stalker 2 hat nicht nur eine riesige Open World, vor dem Release warben die Entwickler auch damit, dass sie dank ihres ambitionierten KI-Systems so lebendig wie nie zuvor wirken sollte. Doch diese Werbung ist inzwischen von der Steam-Seite verschwunden und im fertigen Spiel ist fast nichts mehr von A-Life 2.0
zu sehen. Gegenüber IGN haben die Entwickler erklärt, wie es dazu kam.
Wegoptimiert
A-Life sorgte schon in den ersten Stalker-Spielen für eine belebte Zone. Dank des Systems sollen NPC-Stalker und Monster etwa unabhängig von uns durch die Zone reisen, in Kämpfe verwickelt werden und Orte für ihre Fraktion erobern. Wir können dann beispielsweise einen NPC, dem wir geholfen haben, später an einem ganz anderen Ort treffen – oder uns auch Quests verbauen, wenn der Missionsgeber unterwegs das Zeitliche segnete.
Auch in den ersten drei Spielen blieb A-Life jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück, da es große Mengen an Arbeitsspeicher benötigte und deshalb gezähmt
wurde.
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Wir können Stalker 2 vieles verzeihen, aber nicht seine Open World
Dieses Problem trat wohl auch bei der Entwicklung von Stalker 2 auf. Wie zwei leitende Entwickler erklären, beanspruchte A-Life einfach zu viele Ressourcen, wenn es in einem großen Umkreis aktiviert wurde.
Stalker 2 zu optimieren, war aber ohnehin schon eine schwierige Aufgabe, wie sich auch am fertigen Spiel zeigt. Im Test hatten wir etwa gerade im späteren Spielverlauf mit Performance-Problemen zu kämpfen. Um die Performance im Shooter zu verbessern, mussten die Entwickler A-Life deshalb radikal zurückstutzen.
Dazu kamen dann noch bisher ungelöste Bugs, was dazu führte, dass A-Life momentan überhaupt nicht so funktioniert, wie es sollte. Gegner und freundlich gesinnte Stalker spawnen stattdessen oft sehr offensichtlich direkt in unserer Nähe und es entsteht so nur selten das Gefühl einer lebendigen, sich verändernden Welt. Dynamische Aufeinandertreffen, bei denen die Spielerinnen und Spieler selbst entscheiden können, ob und wie sie sich in die Situation einmischen, gibt es so gut wie gar nicht.
Die Entwickler geben sich aber zuversichtlich und entschlossen: Sie wollen A-Life unbedingt reparieren. Nicht nur soll das System sich bald in einem funktionsfähigen Zustand befinden, es soll auch der Performance des Spiels nicht im Weg stehen.
Man arbeite auch daran, es fortgeschrittener zu machen
. Vielleicht kann der Shooter irgendwann also doch sein Versprechen einer besonders lebendigen Zone erfüllen.

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