Die Erwartungen an Stalker 2 waren enorm. Doch nach der Veröffentlichung sorgt zunächst der Zustand des Spiels für hitzige Diskussionen.
Besonders drei große Baustellen stehen im Fokus der Kritik: die Implementierung des A-Life-Systems, gravierende Performance-Probleme und zahlreiche Quest-Bugs. GSC Game World hat nun ein Statement veröffentlicht, das zumindest die Sorgen der Community ernst nimmt – wenn auch viele Fragen offenbleiben.
Das große Versprechen, das noch auf sich warten lässt
Das A-Life-System sollte eigentlich eines der zentralen Verkaufsargumente von Stalker 2 sein: Es sollte die Zone lebendig machen, mit NPCs, die eigenen Aktivitäten nachgehen, und einem Ökosystem, das unabhängig vom Spieler existiert.
Doch viele Spieler bemängeln, dass A-Life derzeit entweder stark eingeschränkt oder schlicht nicht vorhanden ist.
Die Fans sind sich noch uneinig – die einen meinen, dass in Stalker 2 lediglich ein simples Spawn-System
für das wenige Leben in der Zone sorgt. Andere sind etwas optimistischer und sagen, dass A-Life zwar im Spiel sei, aber viele Funktionen scheinen deaktiviert oder verbuggt zu sein.
Modder haben im Code zwar Hinweise auf die Mechanik gefunden, doch was davon tatsächlich aktiv ist, bleibt unklar.
GSC selbst sieht das Thema als eine ihrer Hauptprioritäten. In einer Stellungnahme auf Discord erklärte der Community-Manager Mol1t:
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A-Life ist eines unserer Hauptthemen. Andere Dinge sind noch in der Diskussion. Wir können keine genauen Details teilen, bis wir zu 100 Prozent sicher sind, dass wir sie umsetzen. Themen wie Mutanten-Balance, Tag-Nacht-Zyklus oder die Ökonomie werden geprüft, aber da wir offensichtlich schwerwiegende Bugs haben – wie bei A-Life, der Optimierung und den Quest-Problemen – haben diese eine höhere Priorität.
Neben A-Life sorgen vor allem technische Probleme für anhaltende Kritik in der Community. Stalker 2 leidet bei vielen Spielern bekanntlich unter massiven Framerate-Einbrüchen, insbesondere auf der Xbox Series S, aber selbst High-End-PCs bleiben nicht von Rucklern und Instabilitäten verschont.
Dazu kommen diverse Quest-Bugs, die dafür sorgen, dass sich Missionen nicht abschließen lassen - etwa weil sich Türen nicht öffnen oder ihr in endlose Dialoge verwickelt werdet, bei denen nur Alt+F4 hilft.
Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob die Entwickler das Ruder herumreißen können. Bis dahin bleibt vielen Fans nur, auf die angekündigten Updates zu warten – und zu hoffen, dass die Zone bald so lebendig wird, wie sie sein sollte. Wann genau der versprochene Patch erscheinen soll, hat GSC Gameworld bislang nicht bekannt gegeben.
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