Eigentlich ist es eine Stärke des Strategiegenres, dass ich mich stundenlang reinfuchsen und darin verlieren kann. Und ich weiß, wovon ich rede. In den letzten 15 Jahren habe ich tausende Stunden allein in die Globalstrategiespiele von Paradox versenkt.
Doch leider verwechseln Entwickler immer wieder Grind mit Wiederspielwert und strecken ihre Spielzeit bis zum Äußersten. Eines davon ist die Koloniesimulation Star Trek: Outposts Unknown (auf Deutsch: Unbekannte Außenposten). bei der mir am Ende – nicht nur wegen der Pacing-Probleme – der Geduldsfaden gerissen ist.
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Anno trifft Star Trek: Das Aufbauspiel Outposts Unknown nimmt sich die aktuell größte Serie zum Vorbild
Koloniesimulation mit ein wenig Star Trek
Dabei fing alles ganz vernünftig an. Nach dem ersten Trailer hatte ich aufgrund der Grafik eher eine Art Mobile-Spiel vermutet, tatsächlich geht es hier aber viel um Logistik und umfangreiches Ressourcenmanagement mit vagem Star-Trek-Anstrich. Eingebettet ist das Ganze in eine lange Singleplayer-Kampagne mit zwei Schwierigkeitsgraden. Andere Spielmodi gibt es nicht.
Die U.S.S. Resonant macht sich in der Strange-New-Worlds-Ära zum Volk der X’Lehari auf, um in ihrem System eine Tetryonen-Anomalie zu untersuchen. Dazu baut ihr auf mehreren Planeten Außenposten auf und untersucht mithilfe der Einheimischen einen seltsamen und gefährlichen Riss im Weltraum.
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