Star Trek feiert 2026 sein 60-jähriges Jubiläum. Fast genauso lange ist der holografische Doktor - gespielt von Robert Picardo - bereits ein Teil des Universums. Seinen ersten Auftritt hatte er im Jahre 1995 in der Serie Voyager.
Zuletzt sah man Picardo in Deep Space Nine und jetzt feiert er endlich sein galaktisches Comeback. Trotz Vorfreude machte sich Picardo jedoch auch Gedanken, wie Fans die Sache aufnehmen würden.
Das Alter war ein Sorgen-Faktor
Gegenüber TrekMovie gab der 72-jährige Schauspieler Anfang Januar 2026 preis, dass das Alter bei den Bedenken eine große Rolle spielte. Immerhin ist Der Doktor ein holographischer Mensch, der genau genommen nicht altert:
Nun, das [sich Sorgen machen] tut man immer, denn Voyager ist eine beliebte Serie von Star Trek. Es stellt sich die Frage, wie die Fans mich als Figur akzeptieren werden, die sich theoretisch nie verändert, obwohl der Schauspieler, der ihr geliebtes Hologramm spielt, 30 Jahre älter, etwas schwerer und etwas kleiner ist.
Doch Starfleet Academy hat sich für die Veränderungen des Hologramms eine witzige Erklärung ausgedacht: Der Doktor hat ein Unterprogramm in seine Matrix eingebaut, damit er altert. Puh, wäre schön, wenn das auch rückwärts bei Menschen so funktionieren würde!
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Um welchen Doktor handelt es sich eigentlich?
Vorab haben Fans viel darüber spekuliert, welchen Doktor sie in Starfleet Academy zu sehen bekommen: den Originalen aus Voyager oder das Back-Up-Modell, das in Staffel 4, Folge 23 namens »Living Witness« (deutsch: Der Zeitzeuge) von den Kyrianern entwendet und reaktiviert wurde?
Warum die Ersatz-Version überhaupt infrage kommt? Ein Großteil der Episode spielt im 31. Jahrhundert und somit kurz vor der Handlung von Starfleet Academy, die rund hundert Jahre später stattfindet. Voyager hingegen spielt hauptsächlich im 24. Jahrhundert.
Im Dezember 2025 bestätigte Picardo, dass es sich tatsächlich um das Original handelt. Das Hologramm gibt’s somit schon über acht Jahrhunderte und das bietet Picardo eine ziemlich große schauspielerische Herausforderung (via TrekMovie):
Das sind 800 Jahre digitales Gedächtnis, in denen die Erinnerung an einen geliebten Kollegen von vor 793 Jahren so frisch und klar ist wie die an jemanden, den man gestern gesehen hat. Nur Science-Fiction kann einem Schauspieler eine solche Herausforderung bieten, die man mit dem Verstand zu begreifen versucht!
Für einen menschlichen Schauspieler, der sich sicherlich genauso wie alle anderen in meinem Alter mit Fragen der Sterblichkeit beschäftigt, ist es ein seltsamer Vertrauensvorschuss, diese persönlichen Sorgen beiseite zu schieben und sich vorzustellen, wie es sein muss, wenn Generationen von organischen Kollegen um einen herum alt werden und sterben. Das muss zwangsläufig Einfluss darauf haben, wie man in Zukunft zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen möchte.
In Starfleet Academy bekommt Der Doktor sogar holographische Unterstützung. SAM (Kerrice Brooks) tut sich mit dem Leben unter Menschen dabei noch etwas schwer und sorgt für die ein oder andere unangenehme, aber auch lustige Interaktion.
Die ersten beiden Folgen von Starfleet Academy findet ihr seit dem 15. Januar 2026 auf Paramount Plus. Dort gibt’s jede Woche eine neue Episode. Für unseren Star-Trek-Experten Peter hat die Serie das Potenzial, der nächste große Hit zu werden. Warum, erfahrt ihr in seiner spoilerfreien Kritik im obigen Kasten.
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