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Viel besser als gedacht: Starfleet Academy hat das Zeug zum nächsten großen Star-Trek-Hit

Star Trek: Starfleet Academy ist ... richtig gut?! Ja, Peter ist in der Serienkritik genauso überrascht wie ihr.

Staffel 1 von Star Trek: Starfleet Academy hat Peter positiv überrascht. In seiner Serienkritik erfahrt ihr, warum auch Fans des alten Star Treks einschalten sollten. (Bild: Paramount) Staffel 1 von Star Trek: Starfleet Academy hat Peter positiv überrascht. In seiner Serienkritik erfahrt ihr, warum auch Fans des alten Star Treks einschalten sollten. (Bild: Paramount)

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Wenn man wie ich mit den moralischen Dilemmata von Jean-Luc Picard, der düsteren Kriegsgeschichte von Deep Space Nine und den wöchentlichen Katastrophen der Voyager groß geworden ist, betrachtet man neue Star-Trek-Projekte oft mit tiefer Skepsis.

Die Filmkatastrophe Section 31 lässt sich kaum beschönigen, und Star Trek: Discovery hatte klare Schwächen wie allzu weit hergeholte Plots und platte Charakterzeichnung. Dazwischen gab es aber auch kleine Lichtblicke wie die (abgesetzte) Animationsserie Lower Decks und das über weite Teile gelungene Enterprise-Prequel Star Trek: Strange New Worlds.

Peter Bathge
Peter Bathge

Solange er zurückdenken kann, hat Peter Star Trek geschaut. Das mag jetzt vielleicht eher Ausdruck seines fortschreitenden Gedächtnisverlustes als seiner Fan-Liebe sein, weil er mit 39 Lenzen eigentlich in der Lage sein sollte, sich an Momente seines Lebens vor der Erfüllung des achten Lebensjahrs zu erinnern, aber, also … na ja, Peter ist auf jeden Fall ein echter Trekkie, glaubt's ihm halt bitte einfach!

Als die ersten Details zur neuen Serie Starfleet Academy durchsickerten, befürchtete ich wie so viele Trekkies das Schlimmste: Eine Art Dawson’s Creek im Weltraum, garniert mit Lens Flares und Teenager-Drama, das den Kern von Gene Roddenberrys Vision endgültig begräbt. Die Trailer vor Release verstärkten diesen Eindruck noch:

Video starten 2:20 Star Trek: Der erste Trailer zu Starfleet Academy wurde sehr kontrovers diskutiert

Doch nachdem ich die ersten beiden Folgen der neuen Serie gesehen habe, die am 15. Januar 2026 auf Paramount+ startet, muss ich meine Vorurteile revidieren. Die Serie ist nicht nur kompetent produziert, sie besitzt eine Seele, die ich seit dem Ende von Picard Staffel 3 vermisst habe.

Starfleet Academy ist ein ungewöhnlicher Mix, der eigentlich nicht funktionieren dürfte, es aber durch starke Schauspielerleistungen und ein cleveres Setting doch tut. Ja: Ich freue mich auf die restliche Staffel 1.

Ein Trümmerhaufen als Fundament

Die Entscheidung, die Serie nach den Ereignissen, um die Warpkatastrophe The Burn/Der Brand von Discovery anzusiedeln, war mutig. Wir befinden uns in einer Ära des Wiederaufbaus, nachdem die Föderation zersplittert und die interstellare Raumfahrt fast eingestellt wurde. Die Sternenflotten-Akademie in San Francisco öffnet nach über einhundert Jahren zum ersten Mal wieder ihre Pforten.

In Starfleet Academy wird auch an Bord eines Raumschiffs studiert. (Bild: Paramount) In Starfleet Academy wird auch an Bord eines Raumschiffs studiert. (Bild: Paramount)

Die Handlung konzentriert sich auf sechs Kadetten, wobei der von Sandro Rosta verkörperte Caleb Mir im Zentrum steht. Caleb ist ein Genie und Rebell, der sich der Sternenflotte nur widerwillig anschließt.

Die unorthodoxe, weil schon mal barfuß laufende und auf dem Kapitänssessel lümmelnde Schulleiterin Nahla Ake (Holly Hunter) nimmt ihn aus einem Gefühl der Schuld heraus unter ihre Fittiche. Calebs Vorgeschichte um seine verurteilte Mutter und den Piraten Nus Braka (gespielt vom charismatisch-überdrehten Paul Giamatti) nimmt einen großen Teil der ersten beiden Folgen ein.

Doch das für mich Überraschende: Es funktioniert. Durch Calebs Augen und den durch The Burn gedrückten Resetknopf wirkt Star Trek so frisch und aufregend wie seit Langem nicht mehr. Starfleet Academy ist nicht kindisch oder lächerlich, nur ganz selten unlogisch. Und: Es geht sehr respektvoll mit der Historie von Star Trek um.

Die Veteranen gehen vor

Die Jungschauspieler liefern gute Leistungen im Windschatten großer Namen. Für Star-Trek-Fans am interessantesten ist zweifellos die Rückkehr des holografischen Doktors aus Voyager (inzwischen 900 Jahre alt).

Robert Picardos süffisantes Spiel ist wie eine wohlig warme Kuscheldecke, in die man sich als Oldschool-Trekkie kuscheln kann. Aber auch Tig Notaros Auftritt als schlagfertige Professorin Jett Reno ist nicht nur für Discovery-Fans ein Highlight.

Robert Picardo (links) und Tig Notaros (rechts) spielen in Starfleet Academy groß auf. (Bild: Paramount)

Aus Discovery gelernt haben die Serienmacher übrigens insofern, als sie diesmal auch wirklich alle Brückenoffiziere zu Beginn vorstellen. Moment, Brückenoffiziere? Stimmt, denn die Akademie ist kein statisches Gebäude, sondern kann sich als Raumschiff USS Athena entkoppeln und mit den Schülern auf Exkursionen gehen.

Der erste dieser Trips geht in Folge 1 von Starfleet Academy gleich mal richtig schief, erledigt als Pilotfolge aber einen ausgezeichneten Job. Ich gehe sogar so weit und sage: Das ist einer der stärksten Einstiege, die Star Trek je hatte.

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