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Star Wars hat sich vor 21 Jahren selbst mies gespoilert: Schuld war ein Videospiel

Vor 21 Jahren erschien das offizielle Videospiel zu Star Wars Episode 3 Wochen vor dem Kinostart und spoilerte uns ganz ungeniert das epische Finale der Prequel-Trilogie.

Im Actionspiel zu Star Wars Episode 3 konntet ihr das tragische Schicksal von Anakin Skywalker inklusive echter Filmszenen schon Wochen vorab auf der Konsole erleben. (Bild: Lucasfilm) Im Actionspiel zu Star Wars Episode 3 konntet ihr das tragische Schicksal von Anakin Skywalker inklusive echter Filmszenen schon Wochen vorab auf der Konsole erleben. (Bild: Lucasfilm)

Wir schreiben das Jahr 2005. Das große Finale der Prequel-Trilogie steht an. Star Wars Episode 3: Die Rache der Sith soll die dramatische Verwandlung von Anakin Skywalker zu Darth Vader auf die Leinwand bringen.

Wer heute im Zeitalter der sozialen Medien panische Angst vor Leaks hat, muss bei diesem Gedanken fast lachen: Damals pfiff George Lucas komplett auf Geheimhaltung. Die offizielle Videospiel-Adaption erschien nämlich knapp zwei Wochen vor dem Kinostart und verriet Vorbestellern einfach mal die komplette Handlung des heiß erwarteten Blockbusters.

Video starten 1:02 Star Wars Episode III: Die Rache der Sith - Original-Trailer zur Download-Fassung

George Lucas waren Spoiler völlig egal

Heutzutage drehen Filmstudios durch, wenn auch nur ein halbgares Set-Foto irgendwie ins Netz gelangt. Als Die Rache der Sith in die Kinos kam, wehte noch ein ganz anderer Wind. George Lucas war der festen Überzeugung, dass das reine Kinoerlebnis durch nichts zu ersetzen sei – auch nicht durch das Vorabwissen der Handlung. Und er machte absolut keine halben Sachen.

Nicht nur das Spiel zum Film erschien am 5. Mai 2005 und damit weit vor dem Kinostart, auch der offizielle Roman stand bereits sieben Wochen vorher in den Regalen. Selbst wer damals die neuen Lego-Star-Wars-Sets kaufte, wusste sofort, welche dramatischen Schauplätze im Film vorkommen würden.

Wer völlig unvoreingenommen ins Kino gehen wollte, durfte Wochen vorher also keinen Spielzeugladen betreten und musste das Internet meiden.

Die Rache der Sith war ein verdammt gutes Actionspiel

Videospielumsetzungen von Kinofilmen haben traditionell oft einen eher miesen Ruf, aber das Jahr 2005 lieferte richtig ab. Nachdem Episode 1 mit Spielen wie dem grandiosen Pod-Racer-Rennspiel aus den Vollen schöpfte, ging Episode 2 mit einem peinlichen Game-Boy-Advance-Titel eher kläglich unter. Bei Episode 3 sollte dann wieder richtig geklotzt werden.

Das Entwicklerstudio The Collective, das vorher schon mit Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft sein Händchen für LucasArts-Lizenzen bewiesen hatte, zauberte ein bemerkenswertes Actionspiel auf PlayStation 2 und Xbox.

Um das Filmerlebnis spielbar zu machen, wurde die Handlung für das Gameplay natürlich etwas gestreckt. Wir bekamen zusätzliche Charaktere, neue Schauplätze und erweiterte Action-Sequenzen, die den 17 Story-Leveln ordentlich Fleisch auf die Knochen packten.

Der eigentliche größte Spoiler-Faktor waren die über zehn Minuten an originalem Filmmaterial, die als Zwischensequenzen direkt im Spiel liefen. Ihr habt also nicht nur die Story nachgespielt, sondern dazu noch echte Ausschnitte aus dem Film gesehen, bevor dieser überhaupt über die Kinoleinwände flimmerte.

Neben der Kampagne punktete Die Rache der Sith zudem mit fantastischen Koop-Missionen und einem Multiplayer-Duell-Modus, der bis heute bei vielen Fans extrem hoch im Kurs steht. Es war ein absolutes Fest, sich mit Freunden auf der Couch stundenlang gnadenlose Lichtschwertkämpfe zu liefern.

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