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Großer Star-Wars-Sale auf Steam: 7 Empfehlungen, die sonst nirgends ganz oben stehen

Star-Wars-Fans wissen natürlich, welche Spiele-Umsetzungen gemeinhin gepriesen werden. Deshalb empfehlen unsere Experten dieses Jahr ein paar eher seltener genannte Kleinode.

Der vierte Mai ist der offizielle Star-Wars-Feiertag. Und da sich gerade hier bei uns auf GameStar.de erfahrungsgemäß viele Fans dieses fantastischen Universums tummeln, wollen wir heute mit euch ein wenig über Star Wars reden!

Genauer gesagt haben wir einen Blick in den aktuellen Steam-Sale geworfen, wo natürlich den ganzen Tag über so gut wie alle Star-Wars-Spiele für weniger Credits zu haben sind als sonst. Da wird selbst Watto schwach.

Die meisten Star-Wars-Fans werden aber sicherlich schon sehr genau wissen, welche Spiele auf jede Festplatte gehören. Höchstwahrscheinlich besitzt ihr legendäre Kandidaten wie Jedi Knight 2, Empire at War oder auch Jedi: Fallen Order bereits selbst.

Wir wollen deshalb heute mal ein wenig um die Ecke denken und zerren etwas weniger hoch gelobte Star-Wars-Spiele ins Scheinwerferlicht.

Dafür haben sich mit Vali, Dimi und Fabiano unsere drei größten Star-Wars-Experten der Redaktion zusammengesetzt und sieben Spiele-Empfehlungen rausgesucht, die normalerweise übersehen werden oder gegenüber anderen Hochkarätern ein wenig verblassen.

Star Wars: Galactic Battlegrounds Saga

Entwickler: Lucasarts | Publisher: Lucasarts | Release: 9. November 2001 | Genre: Echtzeitstrategie | Preis: 2 Euro (65 Prozent Rabatt)

Dimitry Halley: Hach, welch Ironie, dass ihr in Star Wars: Galactic Battlegrounds Saga haufenweise Klone in die Schlacht schickt, denn Galactic Battlegrounds ist selbst ein Klon. Lucasarts ließ sich damals die Age-of-Empires-Engine von Ensemble Studios lizensieren, um nach dem desaströsen Force Commander einen neuen Versuch zu starten, ein richtig gutes Star-Wars-RTS zu basteln. Tja, und ich kann niemandem verübeln, ausgerechnet bei einem Genre-Meisterwerk wie Age of Empires 2 abzugucken.

Aber Abgucken ist eine Sache - Galactic Battlegrounds ist schlicht und ergreifend Age of Empires 2 mit Star-Wars-Figuren. Die Optik, der Gebäudebau, die Kämpfe, alles an diesem Spiel fühlt sich wie Age of Empires an, nur nicht ganz so zeitlos. Galactic Battlegrounds stammt aus der obskuren Übergangsphase zwischen Episode 1 und 2, bevor wir alle wussten, was es denn letztlich mit diesen Klonkriegen auf sich haben würde. Deshalb spiele ich im Grundspiel Fraktionen wie die Gungans oder Wookies. Erst mit der Erweiterung kamen dann die Klontruppen, sodass ich in Saga (alle Pakete kombiniert) eine ziemlich ordentliche Auswahl zwischen Imperium, Rebellen, Klone, Handelsföderation und eben Gungans habe.

Galactic Battlegrounds spielt sich … okay. Ihr dürft wirklich kein Echtzeistrategie-Meisterwerk erwarten, sondern unterhaltsames Age-of-Empires-Feeling mit Krieg-der-Sterne-Anstrich. Selbst innerhalb von Star Wars schlägt Empire at War das Spiel härter als Palpatine den armen Kit Fisto. Aber hey, Empire at War haben wir alle schon rauf- wie runtergespielt und für nicht mal 2 Euro kann Galactic Battlegrounds Saga eine sehr unterhaltsame, weil obskure Star-Wars-Erfahrung sein.

Star Wars: Jedi Knight - Jedi Academy

Video starten PLUS 3:28 Star Wars: Jedi Knight - Jedi Academy - Test-Video

Entwickler: Raven Software  | Publisher: Activision  | Release: 18. September 2003 | Genre: Action| Preis: 3 Euro (65 Prozent Rabatt)

Fabiano Uslenghi: Das Star-Wars-Universum lebt zu großen Teilen auch von seinem ausgeprägten Dualismus. Eine dunkle und eine helle Seite. Selbstsucht gegen Selbstlosigkeit. Und auch bei uns in der Redaktion gibt es zwei Seiten. Denn während Kollege Dimi Jedi Knight 2 für den besten Teil der Reihe hält, war mein persönlicher Liebling immer Jedi Academy. Und eventuell steh ich damit eher allein da. Denn Jedi Academy hat ein paar recht offensichtliche Schwächen. Gerade wenn es um die eigentliche Story geht, in der furchtbar nervtötenden Figuren wie der persönliche Rivale Rosh auftreten. 

Trotzdem kann ich nicht anders, als immer mit einem verträumten Grinsen an meine Zeit mit Jedi Academy zurückdenken. Denn so sehr ich Kyle Katarn liebe, Jedi Academy erfüllte mir einen ganz persönlichen Wunsch. Wie der Name verrät, durchlaufe ich hier nämlich selbst eine Ausbildung zum Jedi. Ich bin kein bärbeißiger Ex-Söldner mit trockenem Humor, sondern ein blutjunger Padawan, der selbst dann noch Grün hinter den Ohren ist, wenn er gar nicht als Rodianer erstellt wurde.

Außerdem dürft ihr neben eurer Spielfigur euer eigenes Laserschwert entwerfen. Wie cool ist das bitte? Einen eigenen Helden bauen, auf Yavin 4 von Luke Skywalker und Katarn trainiert werden, auf Missionen gehen und dabei immer neue Wege der Macht kennenlernen. Ihr könnt am Ende sogar von der guten Seite abfallen und sei es nur, um Rosh endlich zum Schweigen zu bringen. Jedi Academy mag im Vergleich zu Jedi Knight 2 nicht die beste Story haben, bedient aber dafür eine ganz andere spielenswerte Fantasie. Da kann Kollege Dimi so lange über Endgegner lästern, wie er will!

Star Wars: The Clone Wars - Republic Heroes

Entwickler: Krome Studios | Publisher: Lucasarts | Release: 6. Oktober 2009 | Genre: Action-Adventure | Preis: 6 Euro (65 Prozent Rabatt)

Dimitry Halley: Für das am schlechtesten bewertete Star-Wars-Spiel auf Steam habe ich bereits in einer eigenen Laudatio die Vibrolanze gebrochen, deshalb hier nur die Kurzfassung: Star Wars: The Clone Wars - Republic Heroes kann Spaß machen, je nachdem, was ihr vom Spiel erwartet. Mittlerweile gilt die Clone-Wars-Animationsserie ja als absoluter Meilenstein des modernen Krieg der Sterne, doch das war nicht immer so. 2009 steckte die Serie gerade in ihren ersten Seasons, Ahsoka Tano nervte die meisten Fans noch und Showrunner Dave Filonis große Pläne waren eben nur das: Pläne.

Republic Heroes sollte die Brücke zwischen erster und zweiter Staffel schlagen und den größtenteils jungen Fans ein paar nette, actiongeladene Stunden mit ihren liebsten Star-Wars-Figuren spendieren. Ihr steuert Anakin, Captain Rex, Ahsoka, Obi-Wan und Co. durch alle möglichen Klonkriegsszenarien, vermöbelt Kampfdroiden, sammelt Power Ups und treibt die launig animierte Geschichte voran. Alles ziemlich unspektakulär, aber kurzweilig!

Und genau mit dieser Haltung solltet ihr an Republic Heroes rangehen: Das Ding ist ein typisches Lizenzspiel. Hüpfen, Prügeln, bisschen Schießen und sich an den Star-Wars-Figuren erfreuen - ihr bekommt hier nicht mehr, aber auch nicht weniger. Da es leider echt wenige Clone-Wars-Spiele gibt, kehre ich immer mal wieder zu Republic Heroes zurück. Und für 6 Euro kann man definitiv schlimmere Fehler machen.

Star Wars: X-Wing Alliance

Entwickler: Totally Games  | Publisher: LucasArts  | Release: 28. Februar 1999 | Genre: Weltraum-Action | Preis: 3 Euro (65 Prozent Rabatt)

Fabiano Uslenghi: Ich muss niemanden hier erzählen, wie fantastisch Weltraumschlachten in Star Wars sind. Für mich gehören diese Abschnitte immer zu den Highlights der Filme. Sei es der Grabenkampf in Episode 4, die fulminante Eröffnung von Episode 3 oder der verzweifelte Überlebenskampf in Episode 6. Eben drum liebe ich es, mich auch virtuell hinter den Steuerknüppel eines X-Wings zu quetschen und unangemessen euphorische Jubelrufe auszustoßen, wenn mein Blasterfeuer einen Tie-Fighter samt Piloten zerbersten lässt.  

Das ging früher etwas besser als heute, denn Weltraum-Sims im Star-Wars-Universum sind schon länger nicht mehr an der Tagesordnung. Squadrons war der erste Hoffnungsschimmer nach einer langen Durstrecke. Doch früher waren Spiele wie TIE Fighter und X-Wing aus der Spielelandschaft nicht wegzudenken. Die ersten beiden Teile der Simulatoren von Totally Games werden besonders gern genannt, wenn es darum geht, von der goldenen Ära der Spacesims zu schwärmen. 

Ich persönlich kann aber immer wieder nur dazu raten, X-Wing Alliance eine Chance zu geben. Mir persönlich ist es ein Rätsel, wieso dieser Teil nicht viel öfter als die Krönung der Star-Wars-Simulatoren genannt wird. Vielleicht hat die Story rund um den ehemaligen Frachterpiloten Ace Azzameen weniger Menschen angesprochen als die ungewohnt neue Perspektive eines TIE Fighter. Doch allein die riesige Auswahl an Schiffen macht Alliance für mich bis heute zur ersten Wahl. Zudem lässt sich Alliance auch heutzutage noch viel leichter steuern als TIE Fighter, denn hier reicht ein Gamepad, um problemlos durch den luftleeren Raum zu manövrieren. 

Und wenn ihr euch trotzdem nach der Geschichte von TIE Fighter sehnt, dann spielt doch einfach diese Total Conversion für X-Wing Alliance

Star Wars Squadrons - in VR!

Video starten 5:46 Star Wars: Squadrons zeigt im Gameplay-Trailer, wie sich X-Wings in Ego-Perspektive fliegen

Entwickler: Motive Studios | Publisher: Electronic Arts  | Release: 2. Oktober 2020 | Genre: Weltraum-Action | Preis: 10 Euro (75 Prozent Rabatt)

Valentin Aschenbrenner: Jaja, ihr habt natürlich Recht. Niemand hat behauptet, dass Squadrons ein unbekanntes oder unterschätztes Star Wars-Spiel sei. Ganz im Gegenteil! Im ausführlichen GameStar-Test stellte unser aller Lieblings-Sascha bereits fest, dass die Motive Studios mit der Weltraumsimulation einen kleinen Fan-Traum in Erfüllung ging. Außerdem erinnere ich mich noch an die Zeit unmittelbar nach Release, als die Kollegen Dimi und Fabiano wochenlang TIE- und X-Wing-Geräusche vor ihren Rechnern machten. War ja mal überhaupt nicht nervig!

Was aber bei Star Wars: Squadrons meiner Meinung nach definitiv sträflich unterschätzt wurde, ist der wirklich gelungene VR-Modus. Denn hier blüht Squadrons so richtig auf - sofern ihr denn in der Ego-Perspektive und gleichzeitig mit drastisch reduzierten HUD-Elementen spielt. Habt ihr so noch gar keine Schlachten in Squadrons geschlagen oder noch auf ein gutes Argument für den Kauf gewartet, gibt es jetzt keine Entschuldigung mehr.

In Kombination mit der wirklich ansehnlichen Grafik und dem exzellenten Sounddesign kommt unter der VR-Brille Star Wars-Feeling auf, von dem konkurrierende Titel um das Krieg-der-Sterne-Universum nur träumen. Aber klar, mit Virtual Reality ist das vielleicht nur bedingt ein fairer Vergleich, doch immerhin ist dieser Modus eine zuckersüße Dreingabe zu einem ohnehin sehr gelungenen Star Wars-Spiel. Habt ihr beispielsweise schon mit Vader Immortal Gefallen an Star Wars in der virtuellen Realität gefunden, bekommt ihr mit Squadrons das optimale Pendant dazu. Nach spektakulären Lichtschwert-Kämpfen erwarten euch hier rasante Dogfights und ein Plätzchen im warmen X-Wing-Cockpit auf euch.

Star Wars: Starfighter

Video starten 2:12 Star Wars: Starfighter - Test-Video

Entwickler: Lucasarts | Publisher: Lucasarts | Release: 21. Januar 2002 | Genre: Dogfight-Action | Preis: 2 Euro (65 Prozent Rabatt)

Dimitry Halley: Ich erinnere mich noch an die ersten Gerüchte Ende der 90er. In Star Wars: Rogue Squadron sollte sich ein geheimes Raumschiff verbergen, den Code kannte fast niemand. Lucasarts hatte die Aktion komplett geheim gehalten, meine Freunde und ich hielten die Nummer für einen Scherz. Aber es stimmte! In Rogue Squadron steckte der Naboo Starfighter aus dem brandneuen Kinofilm Star Wars: Die Dunkle Bedrohung! Wir sind damals wahrscheinlich den Rest des Tages völlig überdreht und freudig im Kreis gelaufen.

Was 1998 noch ein völliges Novum markierte, wurde Anfang 2002 zum eigenen Spiel: Wie auch Galactic Battlegrounds fällt Star Wars: Starfighter in die ominöse Nische an Spielen, die zwischen Episode 1 und 2 erschienen. Also zu einer Zeit, als noch völlig unklar schien, in welche Richtung sich die Prequels entwickeln würden. Es gab keine Klone, kein Kamino, keinen Jango Fett - aber dafür die Idee, ein arcadiges Pilotenspiel wie Rogue Squadron mit neuen Hauptfiguren in eine neue Ära zu verlegen.

Star Wars: Starfighter liefert das - und nur das. Ihr schlüpft in die Rolle des Naboo-Pilotenjünglings Rhys, wechselt später zu Söldnerin Vana Sage und Weltraumpirat Nym. Abseits des Naboo-Starfighters sind die meisten Schiffe recht obskure Eigenkreationen und die kurzweilige Story spielt im großen Ganzen des Kriegs der Sterne überhaupt keine Rolle, aber hey: Ich hatte mit Starfighter trotzdem eine Bombenzeit. 20 Jahre später würde ich sagen, dass Rogue Squadron insgesamt deutlich besser gealtert ist, weil sich Starfighter mit Controller bisweilen recht sperrig steuert. Aber für 2 Euro könnt ihr guten Gewissens selbst damit herumexperimentieren. In Starfighter steckt ein gutes Spiel.

Star Wars Episode 1 Racer

Entwickler: Lucasarts| Publisher: Lucasarts | Release: Mai 1999 | Genre: Rennspiel | Preis: 3 Euro (65 Prozent Rabatt)

Valentin Aschenbrenner: Dass Episode 1 - Die dunkle Bedrohung objektiv betrachtet wirklich kein guter Film ist, müssen wir an dieser Stelle nicht gar nicht erst diskutieren. Trotzdem hat das erste Star Wars-Prequel noch immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Immerhin prägte der Ausflug in die Vergangenheit von Anakin Skywalker meine Jugend, ich lernte eine völlig neue Facette des Krieg der Sterne-Universums kennen und dann war da noch das legendäre Boonta-Eve-Classic.

Man kann von Episode 1 halten, was man will, aber dieses Podrennen war einfach ein audiovisuelles Brett. Wenn ich an das bedrohliche Zähneklappern von Sebulbas Repulsorcraft-Podracer denke, kriege ich heute noch immer Gänsehaut. In meiner Kindheit musste ich dafür aber nicht (nur) meine Videokassette zu Die dunkle Bedrohung rauf- und runterspulen, um das legendäre Podrennen nochmal zu erleben, sondern konnte mich tatsächlich selbst mit den schnellsten und gefährlichsten Rennfahrern der Galaxie messen.

Kommen wir also endlich zu Star Wars Episode 1 Racer, welches meiner Meinung nach heute noch immer zu den besten Spieleadaptionen überhaupt zählt. Hier werden weder galaktische Kriege geführt, noch Lichtschwerter gekreuzt oder sich mit Schmugglern und Sturmtruppen duelliert. Stattdessen dreht sich hier alles um die brandgefährlichen Podrennen und wer als Erster (oder überhaupt) die Ziellinie überquert.

Ja, spielerisch fällt Episode 1 Racer nicht allzu abwechslungsreich aus. Das muss es aber auch gar nicht. Denn dafür bietet das Spiel um rasend schnelle Podracer ein einzigartiges Geschwindigkeitsgefühl und stellt meine Reflexe auf eine harte Probe. Und dann wäre da natürlich noch der Soundtrack aus den Filmen, der das Star Wars-Feeling zusätzlich unterstreicht. Habt ihr euch bisher nicht hinter das Steuer eines Podracers gewagt, wird es jetzt allerhöchste Zeit.

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