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Star Wars: Squadrons im Test: So geht Singleplayer!

Endlich wieder eine Weltraumsimulation im Star-Wars-Universum! Star Wars: Squadrons ist in vieler Hinsicht genau das, was sich Fans seit mehr als zwei Jahrzehnten wünschen.

von Sascha Penzhorn,
01.10.2020 17:00 Uhr

Das Warten hat ein Ende. Wir dürfen uns wieder für die Rebellen und das Imperoum hinter's Steuer klemmen. Das Warten hat ein Ende. Wir dürfen uns wieder für die Rebellen und das Imperoum hinter's Steuer klemmen.

1999 erschien X-Wing: Alliance. Das Spiel wird bis heute von seiner Community am Leben erhalten, mit Mods verschönert und aktiv gespielt - auch online! Das liegt einerseits selbstverständlich daran, dass es einfach ein sehr gutes Spiel ist. Zum anderen bekamen die Fans seit mehr als zwei Jahrzehnten aber auch keinen Genre-Nachschub mit Star-Wars-Setting.

Dann wurde plötzlich ganz unerwartet Star Wars: Squadrons angekündigt. Endlich wieder Weltraum-Action im X-Wing und Tie-Fighter, mit Cockpit-Perspektive, Energieverteilung, schnellen Dogfights und riesigen Schlachtschiffen, die man Stück für Stück auseinandernimmt.

Was ihr zum Release wissen müsst   114     7

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Was ihr zum Release wissen müsst

Mit Einzelspieler-Kampagne und kompetitivem Multiplayer. Keine Mikrotransaktionen, keine Lootboxen, kein kostenpflichtiger DLC. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Da muss es doch irgendwo einen Haken geben, oder?

Ein Krieg, zwei Perspektiven

In der Singleplayer-Kampagne spielt ihr abwechselnd auf der Seite des Imperiums und der Rebellen. Der Imperator ist besiegt, der zweite Todesstern vernichtet und viele Piloten des Imperiums haben Freunde und Familie im Krieg verloren und sinnen auf Rache. Die Rebellen kämpfen für die Neue Republik gegen die Fesseln des Imperiums und deren kaltherzige Methoden, denen auch immer wieder unschuldige Zivilisten zum Opfer fallen.

Als Spieler oder Spielerin erstellt ihr einen Charakter auf beiden Seiten, fliegt Missionen in Geschwadern der Rebellen und es Imperiums. Dabei erlebt ihr eine überraschend spannende und umfangreiche Story, die mit zahlreichen (auch auf Deutsch) super vertonten Dialogen und Zwischensequenzen superb erzählt wird. Insgesamt 14 Missionen erwarten euch, die jeweils rund 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen. Das alles steuert sich klasse - ob mit HOTAS, Gamepad oder sogar mit Maus und Tastatur.

Flottenkämpfe sehen wahnsinnig gut aus, aber man sieht sich nach einer Weile daran satt. Flottenkämpfe sehen wahnsinnig gut aus, aber man sieht sich nach einer Weile daran satt.

Das Missions-Gameplay ist sehr abwechslungsreich. Mal jagt ihr im X-Wing oder Tie Fighter gegnerische Jäger, mal fliegt ihr Eskorte im A-Wing oder Tie Interceptor und macht Jagd auf gegnerische Bomber, bevor sie eurem Konvoi gefährlich werden. Mit dem neuen U-Wing, respektive Tie Reaper unterstützt ihr in manchen Einsätzen eure Flotte, indem ihr verbündete Schiffe mit Schutzschilden versorgt, in der Nähe missionskritischer Ziele Minen ablegt oder Gegner mit eurer Ionenkanone lahmlegt.

Gelegentlich jagt ihr auch mal einen Sternenzerstörer oder eine komplette Raumstation in die Luft und greift dann zum Y-Wing oder Tie Bomber. Sämtliche Schiffe spielen sich sehr unterschiedlich und fühlen sich jeweils einzigartig an, auch wenn sich Veteranen beim Balancing umgewöhnen müssen.

Star Wars: Squadrons - Kurzfilm sorgt für Gänsehaut & lässt Rebellen wie die Bösen dastehen 6:57 Star Wars: Squadrons - Kurzfilm sorgt für Gänsehaut & lässt Rebellen wie die Bösen dastehen

Vieles läuft anders

Wo ein Tie Fighter in den klassischen Spielen bei einem Volltreffer geplatzt ist, steckt er in Squadrons überraschend viel ein und kann zudem mit einer Reparaturfähigkeit ausgestattet werden. A-Wing und Tie Interceptor sind weiterhin wendig und rasend schnell, schalten gegnerische Jäger jetzt aber noch schneller und effektiver aus als je zuvor.

Zudem profitieren besonders diese leichten Abfangjäger von der neuen Boost und Slide - Mechanik, mit der ihr euer Triebwerk kurzzeitig voll aufpowern und massiv an Schub gewinnen und euch bei Bedarf rasend schnell um 180 Grad drehen könnt. Das eignet sich beispielsweise prima, um einem Verfolger zu entgehen und einen überraschenden Konter zu starten.

Wir sind unterwegs im Y-Wing, um eine feindliche Raumstation wegzubomben. Wir sind unterwegs im Y-Wing, um eine feindliche Raumstation wegzubomben.

Tie Bomber und Y-Wing sind derweil nicht mehr einfach nur träge Torpedo-Plattformen, die große Schiffe in die Luft jagen, sondern können jetzt bis zu einem halben Dutzend feindliche Ziele gleichzeitig mit Raketen beschießen.

Zur Verteidigung kann der Tie Bomber beispielsweise mit einem Notfallschild ausgestattet werden, der ihn vorübergehend nahezu unverwundbar gegen Frontalangriffe macht, während der Y-Wing Angreifer mit einem automatischen Ionengeschütz kampfunfähig machen kann. Kurzum: Die Teile haben richtig viel Feuerkraft und machen überraschend viel Spaß.

In manchen Missionen ist euer Schiff fest vorgegeben, doch oft könnt ihr euren Jäger selbst aussuchen und eure Rolle in der Schlacht entsprechend anpassen. Nebenher habt ihr die Auswahl zwischen verschiedenen Raketen, Triebwerken, Gegenmaßnahmen, Waffen und mehr.

Hardcore-Modus soll auch erfahrene Piloten fordern   32     4

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Soll es der klassische Laser sein oder doch lieber eine Kanone, die größeren Schaden verursacht, aber mehr Energie verbraucht? Piloten mit zittrigen Händen verwenden Waffen mit eingebauter Zielhife, um Gegner weniger oft zu verfehlen und bekommen dafür einen Malus auf ihre Schadenswirkung. Es ist für jeden Geschmack was dabei.

Atemberaubend in VR
Habt ihr die nötige Hardware, könnt ihr Star Wars: Squadron auch in Virtual Reality erleben. Beim Test mit einer Oculus Rift S waren wir überwältigt! Die Cockpits sind wahnsinnig gut modelliert und wirken in VR unbeschreiblich plastisch und auch ganz schön klaustrophobisch!

Motion Sickness hielt sich bei unserem Test in Grenzen, auch wenn man natürlich mit schnellem, hektischen Gameplay zurechtkommen muss. Wer im Tie Interceptor den Booster reinhaut und dann um 180 Grad wendet, der spürt es überdeutlich.

Spieltechnisch ist VR tatsächlich ein Vorteil, weil ihr jederzeit den Kopf drehen könnt und so ein viel besseres Gefühl dafür habt, wo sich gerade euer Ziel befindet. Denn ohne VR folgt ihr in dieser Situation die meiste Zeit über einfach nur einem Pfeil am Bildschirmrand. Aktiviert wird VR ganz einfach über einen Toggle im Optionsmenü. Easy!

Wir wollen mehr

Grundsätzlich sind wir mit der Story sehr zufrieden. Die Präsentation ist grandios, es gibt interessante Charaktere auf beiden Seiten und zwischen den Einsätzen können wir die Piloten in unseren Geschwadern auch anquatschen und besser kennenlernen - ein wenig wie damals in Wing Commander 3 und 4.

Die Story wird in den Missionen durch viele coole Zwischensequenzen vorangetrieben. Die Story wird in den Missionen durch viele coole Zwischensequenzen vorangetrieben.

Dieser Teil des Spiels lohnt sich auch dann noch, wenn man am Multiplayer kein Interesse hat, zumal die vier Schwierigkeitsgrade, Medaillen für optionale Ziele und zusätzliche Einstellungen wie das reine Fliegen mit Instrumenten und ohne HUD zum mehrmaligen Durchspielen motivieren.

Bei aller Begeisterung wäre die Kampagne aber noch mal eine Ecke schöner mit Koop-Multiplayer. Den gibt es leider nicht. Zudem trefft ihr in der Kampagne nicht auf furchtbar viele verschiedene Schiffe aus dem Universum.

Wir vermissen corellianische Frachter, die alte Z-95 Headhunter und ähnliche Klassiker vergangener Teile. Schade, dass hier keine Erweiterungen geplant sind! Die vorhandenen Jäger und Schlachtschiffe sind dennoch Weltklasse. Gerade die Sternenzerstörer sind unglaublich spektakulär.

Wir genießen das wunderschöne Weltall im Cockpit unseres Tie Fighter. Mehr als 20 Jahre mussten wir darauf warten. Wir genießen das wunderschöne Weltall im Cockpit unseres Tie Fighter. Mehr als 20 Jahre mussten wir darauf warten.

Komponenten anvisieren, Schildgeneratoren ausschalten, Zielerfassung lahmlegen, Geschütze zerstören, alles ganz wie früher. Nebenher verteilt ihr eure Energie von den Triebwerken auf die Schilde um oder überladet eure Waffen für mehr Schadenswirkung.

Alte Hasen fühlen sich hier pudelwohl, Neueinsteiger und Gelegenheitsspieler werden in Tutorials und Einführungsmissionen schonend an die Hand genommen. Scheitern ist halb so wild, es gibt großzügige Checkpoints. Wir fühlen uns wie zu Hause und sind am Ende der Kampagne vor allem deswegen traurig, weil sie vorbei ist.

Multiplayer: Ja, aber…

Wer sich mit anderen Spielern anlegen möchte, hat hierfür zwei Spielmodi zur Auswahl (übrigens wahlweise auch gegen Bots mit Koop-Kumpels). So könnt ihr einerseits schnelle Dogfights in zwei Teams zu je fünf menschlichen Piloten ausfechten.

Rebellen gegen Imperium, wer zuerst 30 Abschüsse landet, gewinnt. Das ist so simpel wie es klingt, bekommt durch die unterschiedlichen Schiffe und deren Eigenschaften aber zumindest etwas taktische Tiefe.

So kam es beim Test-Event vor, dass uns ein verbündeter Spieler im Tie Reaper mit einem Schutzschild ausgestattet hat, während uns ein X-Wing aufs Korn nahm. So geschützt konnten wir einen Gegenangriff starten und den Feind vernichten. Natürlich zählen hier in erster Linie trotzdem Abschüsse, weshalb die wenigsten Spieler auf Support setzen. Das kommt eher im zweiten Spielmodus, den sogenannten Flottenkämpfen zum Einsatz.

In der Multiplayer-Lobby stellt ihr euren Avatar zur Schau. Sonderlich viele Anpassungen hat derzeit natürlich noch niemand freigeschaltet. In der Multiplayer-Lobby stellt ihr euren Avatar zur Schau. Sonderlich viele Anpassungen hat derzeit natürlich noch niemand freigeschaltet.

Auch hier kämpfen zwei Teams zu je fünf Spielern. Diesmal geht es aber darum, die Schlachtschiffe der Gegenmannschaft zu zerstören, bevor die eigene Flotte vernichtet wird. Das ist hervorragend inszeniert und sieht wahnsinnig gut aus, setzt aber auch stark auf KI. Ihr kämpft gegen computergesteuerte Fregatten und KI-Jäger, während euch die fünf feindlichen Spieler das Leben erschweren. Das ist eine Weile spaßig, doch wir haben und recht schnell daran sattgesehen.

Auch das Rangsystem für diesen Modus und freispielbare kosmetische Belohnungen wie neue Klamotten für unsere Piloten oder ein neuer Anstrich für unseren Jäger motiviert nicht endlos lange.

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Technisch lief der Multiplayer beim Test-Event auf den offiziellen Servern einwandfrei. Bei Flottenkämpfen greift zudem ein skill-basiertes Matchmaking, das versucht, euch mit Spielern eurer Fähigkeitsstufe zu verbinden. Ihr könnt auch Gruppen mit Freunden bilden - das Matchmaking versucht dann, euch gegen andere vorgefertigte Spielergruppen antreten zu lassen. Der Multiplayer läuft Cross-Platform, sodass PC- und Konsolenspieler mit- und gegeneinander fliegen. Wer das nicht möchte, kann es deaktivieren.

Ach so, ihr sucht Tipps für den Multiplayer-Modus von Star Wars: Squadrons? Dann haben wir einen großen Guide für euch, der euch dabei hilft, die Online-Matches zu gewinnen:

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