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Star Wars Squadrons angespielt: Ihr müsst wissen, worauf ihr euch einlasst

Wir haben Kampagne und Multiplayer von Star Wars: Squadrons angespielt. Unser erstes Gameplay-Fazit: Squadrons geht keine Kompromisse ein. Und das ist super. Aber auch riskant.

von Dimitry Halley,
22.07.2020 17:00 Uhr

So wird Star Wars Squadrons wirklich - Hardcore-Weltraumspiel statt Ballerbude 20:03 So wird Star Wars Squadrons wirklich - Hardcore-Weltraumspiel statt Ballerbude

Star Wars: Squadrons hat mir das Heck versohlt. Und zwar ordentlich, ich überhebliches Pseudo-Fliegerass. Nach 400 Stunden mit Star Wars: Battlefront 2 flog ich in dessen Starfighter-Assault-Weltraummodus die meiste Zeit über auf Platz 1 durch die Asteroidengürtel. Das posaune ich hier nicht von den Dächern, um zu prahlen, sondern ganz im Gegenteil: Mit falscher Selbstsicherheit hatte ich keine Ahnung, was mich in EAs neuem Krieg-der-Sterne-Spiel erwartet.

Denn Star Wars: Squadrons ist kein fluffiges Mal-Nebenbei-Spielchen. Wenn Entwicklerstudio EA Motive vom Charme der alten TIE-Fighter- und X-Wing-Weltraumsimulationen schwärmt, verbirgt sich dahinter kein Marketing-Geblubber. Star Wars Squadrons spielt sich tatsächlich wie ein Liebesbrief an eine Ära, die es eigentlich nicht mehr gibt. Ein Zeitalter nischiger Star-Wars-Spiele, die sich an eine ganz spezielle Fan-Community richten - und dementsprechend auch viel Geduld und Enthusiasmus voraussetzen.

Dieser Mut macht Star Wars: Squadrons zu einem ziemlich einzigartigen Spiel. Aber EA riskiert hier durchaus einiges. Mehr zu Hoffnungen und Sorgen rund um Squadrons lest ihr auch in meiner Kolumne bei GameStar Plus:

Squadrons steht für alte Stärken & neue Probleme   27     24

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Squadrons steht für alte Stärken & neue Probleme

Überraschend interessante Kampagne

Star Wars: Squadrons will Singleplayer- und Multiplayer-Fans gleichermaßen glücklich machen. Deshalb spiele ich für etwa drei Stunden in beides rein. Der Prolog der Kampagne ist Pflicht - hier lerne ich den Feuerknopf von meinem Schubregler zu unterscheiden (sehr wichtig). Und zwar auf beiden Seiten des Galaktischen Bürgerkriegs. Ein sehr cooler Kniff: In der der Singleplayer-Kampagne spiele ich abwechselnd auf imperialer und republikanischer Seite.

Deshalb bastle ich mir vor dem Prolog zwei Spielfiguren im Editor und erlebe die Nachbeben der Zerstörung Alderaans in Star Wars 4. Auf imperialer Seite verfolgt meine Jägerstaffel Flüchtige zu einer Schmugglerstation, doch mein eigener Kommandant wechselt plötzlich die Seiten. Er findet die ganze Todesstern-zerstört-Planet-Aktion anscheinend nicht so toll. Also verfolge ich den Verräter, nur um im Augenblick des Triumphs die Perspektive zu wechseln.

Als Rebellenpilotin brettere ich durch die Verteidigung des Imperiums, befreie die alderaanischen Flüchtlinge, lehre die imperiale Staffel das Fürchten und mache mich flugs aus dem Staub. Danach folgt ein Zeitsprung in die Ära nach Episode 6 und das eigentliche Abenteuer beginnt. Nacherzählt klingt das vielleicht ein bisschen trocken, aber glaubt mir: Als Star-Wars-Fan fühle ich mich richtig, richtig gut unterhalten.

Denn dieses Hin und Her zwischen Imperium und Rebellen gab es so noch nicht. Anders als in der lahmen Battlefront-2-Story ist hier ausgeschlossen, dass mein imperialer Avatar die Seiten wechselt - ich arbeite also permanent gegen mein anderes Ich.

Selbst im kurzen Prolog sorgt das für spannende Gefühle: Auf der einen Seite geht mir mein verräterischer Vorgesetzter mächtig auf den Keks, weil er meine ganze Operation versaut. Aber irgendwie will ich ihn auch aus Rebellen-Sicht retten und … ja … das lässt sich ziemlich unterhaltsam an. Doch nach der mauen Battlefront-2-Kampagne mahne ich zur Skepsis: Motive muss hier beweisen, dass sie aus ihren Fehlern gelernt haben.

Die Perspektive wechselt in der Kampagne zwischen Imperium und Rebellen. Die Perspektive wechselt in der Kampagne zwischen Imperium und Rebellen.

Überraschend harter Multiplayer

Den Großteil der Presse-Demo verbringe ich im Multiplayer - und erlebe ein böses Erwachen. Aber reden wir erstmal über den Rahmen: Star Wars Squadrons besteht aus zwei Multiplayer-Modi.

  1. Im 5v5-Dogfight sammelt mein Team Abschüsse. Quasi Team Deathmatch. Wer zuerst 30 Kills anhäuft, gewinnt die Runde.
  2. Im Fleet Battle (ebenfalls 5v5) geht die große Post ab: Zusammen mit KI-Schiffen und Team-Kollegen setze ich die feindliche Staffel so unter Druck, dass der Frontverlauf sich bis zu deren eigenem Mutterschiff verschiebt. Und dann zerlegen wir den Sternenzerstörer (oder Rebellenkreuzer).

Auch im Dogfight gilt: Wer nicht im Team arbeitet, endet als Weltraumschrott. Star Wars Squadrons ist Teamspiel durch und durch. Das fängt schon bei der Wahl meines Schiffes an. In meiner ersten Partie stürzen sich alle natürlich händeringend auf den X-Wing.

Doch mit fünf X-Wing haben wir keine Chance gegen das Imperium. Wo mein eigenes Schiff alles ein bisschen, aber nichts richtig kann, setzt der Feind auf Team-Synergie. Insgesamt 5 Schiffe gibt's pro Seite - und jedes einzelne ist ein wichtiger Schlüssel zum Sieg.

Star Wars Squadrons - So viel Tiefe steckt im neuen Raumkampf-Game 7:21 Star Wars Squadrons - So viel Tiefe steckt im neuen Raumkampf-Game

TIE Interceptor schlagen die X-Wings in puncto Schnelligkeit, der TIE Reaper heilt die eigenen Kollegen, der TIE Bomber ist so robust, dass unsere homogene Jägerstaffel sie nicht vernünftig klein bekommt und so weiter. Wie bei League of Legends, wie bei Rainbow Six: Siege muss ich auf meine Team-Zusammenstellung achten. Ein A-Wing übertrumpft die langsameren TIE Fighter, ein Y-Wing zerbombt Sternenzerstörer, ein U-Wing stockt Torpedos und Schilde der Team-Mitglieder auf. Sonst sehen wir kein Land. Und da fängt der Spaß erst an.

Was schalte ich in Squadrons frei?

EA bewirbt Star Wars: Squadrons sehr eindringlich als Nicht-Service-Spiel. Es soll weder Mikrotransaktionen, noch einen Fokus auf sinnlosem Gameplay-Grind geben. Neue Upgrades für unser Schiff schalten wir zwar durch Spielen frei, diese Upgrades sind aber eigentlich Sidegrades - sie verbessern unser Loadout nicht, sondern spezialisieren es.

So könnt ihr euren Y-Wing-Bomber auf Ionen-Anti-Schild-Technologie spezialisieren, braucht aber bei Rumpfangriffen Unterstützung. Abseits davon schaltet ihr euch fleißiges Spielen trotzdem noch neue Pilotenoutfits und Schiffsbemalungen frei, allerdings ist das laut EA Motive in erster Linie eine nette Belohnung. Kein eigenständiger Markt. Für 40 Euro sollt ihr mit Squadrons alles bekommen können, was das Spiel zu bieten hat. Warten wir mal ab.

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