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Seite 3: Star Wars: The Old Republic - Klassen, Kampf und weitere Spieldetails

Offene Fragen

  • Housing: Während Star Wars Galaxies den Spielern sogar die Möglichkeit bietet eigene Siedlungen und Dungeons zu errichten, hat sich Bioware bisher nicht zu Spielerhäusern in The Old Republic geäußert.

  • PvP: Im Krieg zwischen Sith und Jedi ist die Konfrontation zwischen Spielern eigentlich unvermeidlich. Trotzdem haben die Entwickler bisher keine PvP-Inhalte gezeigt. Ob es Duell-Arenen oder spezielle Schlachtfelder in The Old Republic geben wird, steht sprichwörtlich in den Sternen. Bioware betont aber, dass PvP »wichtig ist«. Trotzdem soll es auch möglich sein, The Old Republic komplett ohne Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe zu erleben und dabei Spaß zu haben.

  • Raumschiffe: Star Wars Galaxies lieferte Raumjäger und All-Feuergefechte erst mit dem Addon Jump to Lightspeed. Ob Bioware Reise- und Kampfsequenzen im Weltraum also zum Start ins Spiel integrieren wird, bleibt abzuwarten.

  • Abogebühren: Ob The Old Repulic wie Star Wars Galaxis monatliche Abogebühren kosten wird, oder wie bei Guild Wars nur einmalig die Spielsoftware bezahlt werden muss, wurde noch nicht offiziell angekündigt. Wir gehen jedoch zusätzlich vom Kaufpreis des Spiels fest von monatlichen Kosten zwischen 12 und 15 Euro aus.

  • Gilden: Inzwischen in MMOs Standard, in The Old Republic ist die Unterstützung größerer Spielerverbände aber noch unklar. Auch ob PvE-Abenteuer mit größeren Gruppen als einer kleinen Partie angegangen werden können, haben die Entwickler noch nicht verraten. Bisher ist lediglich klar, dass The Old Republic »ein starkes Endgame« bieten wird – in anderen Online-Rollenspielen handelt es sich dabei meist um größere PvE-Schlachten. In einem Interview hat Bioware aber die Erwartungen gebremst: Man würde Gilden unterstützen, das System wird aber »das Rad nicht neu erfinden«.

  • Crafting: Neben Belohnungen für Quests und Fundsachen ist es in vielen Online-Rollenspiele üblich, auch Spieler eigene Waffen, Tränke und Ausrüstung erstellen zu lassen. Ob auch in The Old Republic Handwerker Geld mit eigenen Waren verdienen können, ist bis auf weiteres noch unbekannt.

  • Fraktionswechsel: In The Old Republic sollen die Spieler oft mit moralischen Entscheidungen konfrontiert werden. Dabei sammeln sie Punkte der hellen oder dunklen Seite der Macht. Ob jedoch böse Jedi ab einem gewissen Punktwert zu Sith werden dürfen (oder umgekehrt) hat Bioware noch nicht geklärt.

Fazit

Bisher fährt Bioware bei The Old Republic die gleiche Strategie wie die bösen Sith Lords und lässt Spieler und Presse über eine Menge Spielinhalte im Dunklen. Wie genau Solo- und Gruppenspiel miteinander verzahnt sind, wie der Krieg zwischen Jedi- und Sith-Spielern abläuft und ob nur zu Fuß oder auch im All um die Galaxis gekämpft wird – all das behalten die Entwickler noch für sich. Es bleibt also zu hoffen, dass die PR-Strategie den selben Effekt hat wie der Sith-Angriff auf die Republik: eine riesige Überraschung die im Handumdrehen die halbe MMO-Galaxis erobert.

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