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Star Wars: Was ist eigentlich ein »Acolyte«?

Ab heute könnt ihr die neue Star-Wars-Serie in Deutschland ansehen. Wir erklären euch, was es mit dem Sith-Begriff im Titel auf sich hat.

Die Akolythin Mae Aniseya (Amandla Stenberg) sorgt in der neuen Star-Wars-Serie für mächtig Aufregung. Bildquelle: Disney+ Die Akolythin Mae Aniseya (Amandla Stenberg) sorgt in der neuen Star-Wars-Serie für mächtig Aufregung. Bildquelle: Disney+

Die neue Star-Wars-Serie The Acolyte ist da. Aber wenn ihr in den letzten Jahren nicht gerade auf einem schwer zu erreichenden Wüstenplaneten irgendwo in der hinterletzten Ecke des Outer Rim gelebt habt, dürftet ihr das ohnehin schon mitbekommen haben.

Seit heute sind die ersten zwei Folgen der Serie auf Disney Plus verfügbar, jede Woche folgt eine weitere Episode. Unser Star-Wars-Experte Fabiano durfte bereits zwei weitere Folgen ansehen und schildert euch hier sein Fazit:

Ein rätselhafter Name

Eine Frage, die Star-Wars-Fans im Netz seit der ersten Ankündigung der Serie vor vier Jahren unter den Nägeln brennt ist, was es mit dem Namen The Acolyte eigentlich auf sich hat. Pünktlich zum Release verraten wir es euch.

Acolyte (oder die deutsche Schreibweise Akolyth) bezeichnet in der katholischen Kirche ursprünglich einen niedrigrangigen Kleriker oder Messdiener. Gemeint ist damit also eine Art Helfer bei religiösen Zeremonien und Gottesdiensten, der selbst aber noch kein richtiges Amt innehat.

Video starten 1:20 The Acolyte: Die neue Star-Wars-Serie stellt den Jedi-Meister Sol im Video vor

Immer zu zweit sie sind

Ganz ähnlich verhält es sich auch mit den Akolythen im Star-Wars-Universum. Dort werden Anwärter auf die Position als Sith-Schüler als Akolyth bezeichnet. Denn gemäß der aus den Prequel-Filmen bekannten Regel der Zwei darf es immer nur zwei offizielle Sith geben: einen Meister und einen Schüler, der von ersterem das Wissen um die dunkle Seite der Macht erbt.

Die Regel wurde eingeführt, nachdem sich lange vor der Schlacht von Yavin die Sith in einem gigantischen internen Krieg beinahe selbst vernichtet hätten. Logisch: Denn die Nutzer der dunklen Seite verbindet ja ihr eigennütziges Streben nach Macht.

Doch ohne helfende Hände geht natürlich auch im Star-Wars-Universum nichts. Daher halten sich die Sith häufig eine Reihe von Anwärtern in der Hinterhand, die für sie niedere Aufgaben übernehmen. Ihr Rang ist somit am ehesten mit einem Jedi-Padawan vergleichbar.

Diesen Akolythen werden meist ein paar Machttricks beigebracht, aber nicht genug, dass sie die Position des höheren Siths übernehmen könnte. Die Nachtschwester Asajj Ventress aus der Clone-Wars-Serie war beispielsweise eine Akolythin. Und nun eben auch Mae Aniseya aus The Acolyte.

In den offiziellen Kinofilmen wurde der Begriff übrigens bisher nicht erwähnt, er stammt ursprünglich aus dem heute als Legends bezeichneten Expanded Universe. Diese Geschichten zählen seit der Lucasfilm-Übernahme durch Disney und der folgenden Sequel-Trilogie aber nicht mehr zum offiziellen Kanon.

Eure Meinung ist gefragt: Habt ihr die ersten beiden Folgen von The Acolyte bereits gesehen? Wie findet ihr die Serie? Schreib es uns gerne in die Kommentare!

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