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Seite 2: Starcraft 2: Heart of the Swarm - Zergenaufstand

Immer vorne weg: Kerrigan

Das gleiche gilt auch für Kerrigan, die durch Missionen und vor allem durch erfolgreich absolvierte Nebenaufträge immer stärker und widerstandsfähiger wird. Durch die Wahl des Focus, können wir bestimmen, ob sie eher eine Offensiv-Heldin sein soll oder mehr zur Unterstützung des Schwarm dient. Diese Focus-Ausrichtung kann vor jeder Mission frei ausgewählt werden. Bisher sind die beiden Spezialisierungen Zerstörung (unter anderem mit Kettenblitzen und Flächenbetäubung) und Schwarm (ein Nest für Brütlinge herbeirufen oder sechs Berstlinge erschaffen) bekannt. Zwei weitere sollen noch folgen. Anders als noch bei Wings of Liberty, wo Jim Raynor die meiste Zeit die Einsätze von der Hyperion befehligt hatte, wird Kerrigan bei nahezu jeder Mission als Heldencharakter dabei sein.

Destruction Vor der Mission wählen wir Kerrigans Battle Focus. Mit Destruction wird sie zur Offensiv-Kämpferin ..

Swarm ... die Einstellung Swarm hingegen spendiert der Königin Unterstützungsfähigkeiten.

Ansonsten waren auf der Blizzcon nur kleinste Info-Häppchen zur Kampagne zu erfahren. Sowohl bei den Podiumsveranstaltungen als auch im Interview mit uns, äußerten sich die Blizzard-Leute wie üblich sehr zurückhaltend, wenn es um die Story und mögliche Schauplätze ging. Klar ist, es wird neben der Zerg-Hauptkampagne auch wieder einen Neben-Strang geben. Ob mit Terranern oder Protoss blieb aber offen.

Man gab uns jedoch zu verstehen, dass die im neuen Blizzcon-Trailer gezeigten Hauptfiguren als Fingerzeig zu verstehen sind. Vielleicht gibt es aber auch eine Kombination aus Protoss und Terraner-Questreihe, schließlich ist Zeratul immer noch auf geheimer Mission unterwegs, um eine intergalaktische Verschwörung aufzudecken. Fest steht nur, dass die Kampagne rund 20 Missionen umfasst und manche davon auch wieder unterschiedliche Entscheidungsmöglichkeiten bieten.

Wie böse sind die Zerg?

Was jedoch alle Beteiligten immer wieder betonten: Heart of the Swarm und die Zerg sollen sich spürbar anders spielen als Raynors Terraner in Wings of Liberty. Die Zerg sind im ganzen Universum gefürchtet und verbreiten seit unzähligen Zeiten Angst und Schrecken - was zumindest teilweise den Enthüllungen in der vierteiligen Protoss-Kampagne in Wings of Liberty widerspricht. Wenn es nach Blizzard geht, dann sollen die Spieler das Gefühl haben, dass sie diesen Terror selbst entfachen und der Schwarm ein mächtiges Werkzeug bei der Eroberung der Galaxie ist. Ganz so skrupellos wie Chris Metzen, Brian Kindregan und Matt Morris es auf der Bühne darstellten, ist Kerrigan dann aber doch nicht.

StarCraft 2: Heart of the Swarm - Artworks und Konzeptzeichnungen ansehen

Schließlich soll sich der Spieler auch mit ihr identifizieren können. Und schon in den wie üblich ausgezeichnet vertonten Gesprächen vor und nach den beiden Demo-Missionen zeigt sich recht schnell, dass die Welt - oder in diesem Fall Kerrigan - nicht ganz so eindimensional gestrickt ist, wie uns die Marketing-Profis von Blizzard mit ihrer schmissigen Rache-Story weismachen wollen.

Welche wahren Motive Kerrigan antreiben, erfahren wir wohl erst, wenn Heart of the Swarm erscheint. Ein Veröffentlichungsdatum für die Erweiterung gibt es aber noch nicht. Blizzard kündigte lediglich an, dass es wieder eine Betaphase vor dem Release geben wird. Um Heart of the Swarm spielen zu können wird Starcraft 2: Wings of Liberty vorausgesetzt. Der Verkaufspreis soll sich ebenfalls an anderen Erweiterungen zu Blizzard-Spielen wie Warcraft 3: The Frozen Throneoder World of Warcraft: Cataclysmorientieren. Wer Heart of the Swarm nicht kauft, muss aber keine Angst haben, dass er Wings of Liberty nicht mehr im Mehrspieler-Modus spielen kann. Es wird getrennte Ranglisten ähnlich wie bei früheren Spielen geben.

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