Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Starcraft 2: Legacy of the Void - Ein würdiges Finale?

Tod von oben

Unser Raumschiff Speer von Adun dient dabei aber nicht nur als unsere Zuflucht und Kommandozentrale, sondern auch als unsere mächtigste Waffe. Für jede Mission programmieren wir dem Schiff bis zu vier Spezialfähigkeiten ein, die wir dann bei Bedarf auslösen - je mächtiger die Waffe, desto länger die Abklingzeit und desto höher die Energiekosten.

So lassen wir etwa ein Laser-Bombardment niederregnen oder - sehr cool - halten ein paar Sekunden die Zeit für alle Feinde an, während sich unsere eigenen Kämpfer ungehindert durch ihre Reihen metzeln. Bullet-Time in einem Strategiespiel? Warum nicht!

Schiffstalente Der Speer von Adun spendieren wir vor jedem Einsatz vier Spezialfähigkeiten, die uns zusätzliche Waffen oder andere Vorteile verschaffen.

Einheiten-Varianten Jeder der drei Protoss-Stämme bringt eine eigene Variante für jede Einheit mit.

Durch erfüllte Nebenziele sacken wir Solarit-Kristalle ein, mit denen wir unseren Schiffskern aufmotzen und neue oder bessere Fähigkeiten freischalten. Außerdem bauen wir Unterstützungssysteme aus und erhöhen schrittweise unsere Startversorgung, unsere Baugeschwindigkeit oder die Aufladezeit unserer Schilde.

Ganz so spannend wie die allgegenwärtige Heldin Kerrigan aus Heart of the Swarm ist der Schiffsausbau zwar nicht, aber das Gefühl eines ständig abrufbaren Kreuzers im Orbit passt hervorragend zu den Protoss - die lernten wir im ersten Starcraft schließlich genau dadurch kennen, dass ihre Flotte aus dem Nichts kam und einen ganzen Planeten in Schutt und Asche legte.

Die Protoss-Dreifaltigkeit

Noch mehr Flexibilität in der Schlacht liefern die drei Varianten für jede Einheit, aus denen wir uns vor jeder Mission frei unsere Armee zusammenstöpseln dürfen. Eine beruht auf den edlen Templern von Artanis, die zweite Variante rekrutieren wir aus seinen Dunklen Templerbrüdern. Aus der dritten Protoss-Fraktion macht Blizzard noch ein großes Geheimnis, wir tippen auf die abtrünnigen Tal'darim, die wir schon Wings of Liberty bekämpft haben.

Als Kern-Fernkampfroboter bieten die Dunklen Templer zum Beispiel den Hetzer an, der wie im Mehrspielermodus per Teleport über die Karte springt. Alternativ dürfen wir aber auch einen alten Bekannten aus dem ersten Starcraft mitnehmen: den Dragoner. Der bringt dickere Panzerung und stärkere Geschütze mit, hat aber keinen Platz für den Teleport und ist damit mehr Frontschwein als Trickser.

Berserker (Artanis) Die Berserker von Artanis mähen mit ihren kreisenden Stangenwaffen ganze Gruppen nieder.

Berserker (Dunkle Templer) Die »dunklen« Berserker stürmen durch die Gegnerreihen und lähmen sie dabei.

Genauso können wir als Nahkämpfer entweder einen Berserker mit Laser-Hellebarde wählen, der seine Waffe im Kreis wirbelt, oder einen dunklen Templer, der in die feindlichen Reihen stürmt und sie dabei lähmt.

Invasion der Hybriden

Zu spielen gab es auf der Blizzcon zwei Kampagnenmissionen von Legacy of the Void. In der ersten reist Artanis nach Shakuras, der Heimatwelt der dunklen Templer, um ihnen gegen Amons Invasion beizustehen. Als wir ankommen, liegt die Welt aber bereits in Trümmern und uns bleibt nur noch, den Rückzug der Fluchtschiffe zu sichern. Dazu kämpfen wir uns durch von Amon beherrschte Zerg und befreien eine Reihe von Koordinationsmaschinen von ihrer Schleimvieh-Infektion.

Dabei brechen immer wieder riesige Hybriden aus dem Boden und nehmen den Raumhafen unter Feuer, quasi als Bossgegner dieser Mission. Die wollen erlegt werden, bevor keine Schiffe mehr starten können. Auf der Hybridenjagd verlassen wir uns vor allem auf unsere dunklen Templer, die getarnt fast jeden Feind ohne Widerstand erledigen können.

Hybriden-Bombardement Der Orbitalschlag der Speer von Adun setzt dem Hybriden schwer zu.

Bombenziel anvisieren Bevor die Speer von Adun den Riesenmutanten aufs Korn nehmen kann, müssen wir ihn erst mal anvisieren.

Zumindest, solange wir zuvor die begleitenden Aufdecker-Einheiten ausschalten, was dank der orbitalen Geschosse unseres Raumschiffes aber nicht allzu anspruchsvoll ausfällt und nur ein wenig Geduld erfordert. Auch in Sachen Inszenierung und Abwechslung erreichte diese Missionen bestenfalls durchschnittliches Starcraft 2-Niveau.

Wiedersehen mit Jim Raynor

In einer spannenden Mission bauen wir eine Basis auf einer beweglichen Weltraum-Plattform. In einer spannenden Mission bauen wir eine Basis auf einer beweglichen Weltraum-Plattform.

In der zweiten Mission jetten wir nach Korhal, um von Jim Raynor einen Xel'Naga-Schlüsselstein zu ergattern, der laut Zeratuls Prophezeiungen unabdingbar für den Kampf gegen Amon ist. Dabei müssen wir unserem alten Kumpanen aus Wings of Liberty aber erst mal gegen Amons terranische Söldner, das Schattenkorps, aushelfen. Die wollen eine Raumstation auf Korhals Hauptstadt Augustgrad niederkrachen lassen. Wir landen auf der Plattform und müssen im Zeitlimit mehrere Stabilisatoren erobern, damit die Station nicht abstürzt.

Weil jedes eroberte Gerät das Zeitlimit verlängert und das Bombardement des Speers von Adun die meisten Schlachten schnell entscheidet, hatten wir auch damit aber kein großes Problem. Insgesamt stellten uns die beiden gezeigten Missionen selten vor knifflige Probleme oder wirklich spannende Bedingungen. Allerdings stammten sie auch beide eindeutig aus der frühen Kampagne und waren nur auf dem normalen Schwierigkeitsgrad spielbar.

Haben wir einen Stabilisator erobert, lässt Jim Raynor terranische Befestigungen zur Verteidigung absetzen. Haben wir einen Stabilisator erobert, lässt Jim Raynor terranische Befestigungen zur Verteidigung absetzen.

In einer Präsentation zeigte Blizzard aber noch einen deutlich spannenderen Einsatz aus dem späteren Kampagnenverlauf: Darin ziehen wir unsere Basis auf einer Plattform im All hoch und bewegen sie anschließend frei über die Karte, um neue Ressourcenvorkommen zu erschließen und aus neuen Positionen anzugreifen.

Im Laufe der Geschichte, die laut Blizzard »mindestens so umfangreich wie Heart of the Swarm« werden soll, besuchen wir außerdem noch die gefallene Protoss-Heimatwelt Aiur und suchen den finsteren Basisplanten der abtrünnigen Tal'darim. Bis dahin dürfte es aber noch ein wenig dauern: In der ersten Hälfte von 2015 soll Legacy of the Void überhaupt erst in die Betaphase gehen.

2 von 3

nächste Seite


zu den Kommentaren (25)

Kommentare(25)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.