Nach kontroverser 7-Euro-Mission in Starfield: Todd Howard bezieht Stellung zur Kritik

Das neue Creation-Update zu Starfield kam gar nicht gut an. Nach der Kontroverse um die Bezahl-Mods will Todd Howard nun »auf die Community hören.«

Die neuen Quests rund um die Trackerallianz bringen die Starfield-Community momentan gehörig auf die Palme. Die neuen Quests rund um die Trackerallianz bringen die Starfield-Community momentan gehörig auf die Palme.

Wäre es nicht so ein leidiges Thema, taugten Bezahl-Mods in Bethesda-Spielen fast schon als erstklassiger Running Gag. Denn alle Jahre wieder unternimmt das Rollenspiel-Studio einen neuen Anlauf, um Community-Inhalte hinter die Bezahlschranke zu packen. So geschehen bei Skyrim, Fallout 4 und zuletzt auch Starfield.

Und alle Jahre wieder steigt ihnen die davon wenig begeisterte Community zuverlässig für diese aufdringliche Monetarisierungsstrategie aufs Dach. Denn Mods sind Inhalte von Fans für Fans. Ein Publisher hat in dieser Gleichung nichts zu suchen.

Starfield zeigt im Video neue Quests, Orte und Mechaniken aus dem Juni-Update Video starten 7:21 Starfield zeigt im Video neue Quests, Orte und Mechaniken aus dem Juni-Update

Im Falle von Starfield entzündete sich die Debatte konkret an der Questreihe der Trackers Alliance, die mit dem letzten Creations Update neu ins Spiel gekommen ist. Während die erste Quest für diese Kopfgeldjäger-Gilde noch kostenfrei spielbar ist, werdet ihr für die Folgequest mit 7 Euro bereits ordentlich zur Kasse gebeten.

GameStar-Kollege Tillmann hat sich den neuen Mod-Shop angesehen und empfindet die neue alte Verkaufstaktik der Creations als regelrecht manipulativ. Bethesda setzte hier das frisch zurückgewonnene Vertrauen der Fans aufs Spiel.

Jetzt spricht Todd Howard

In der Debatte rund um die Creations-Preise hat sich nun auch der Bethesda-Chefentwickler zu Wort gemeldet. In einem Interview mit dem Youtuber MrMattyPlays erklärte Todd Howard, Bethesda habe das Feedback der Fans gehört. Man wolle nun überdenken, wie wir in Zukunft Inhalte wie diese ausliefern.

Wir müssen sowohl die Preisgestaltung als auch das, was wir kostenlos anbieten, überdenken. Wir müssen prüfen, wie wir die Inhalte kommunizieren und wirklich auf die Community hören.

Dass Bethesda den Shop in Zukunft abschafft, ist aber unwahrscheinlich. Denn grundsätzlich verteidigt Howard die Entscheidung für Bezahl-Mods. Schließlich würden viele der im Creations-Shop angebotenen Produkte einen inhaltlichen Mehrwert für das Rollenspiel bieten.

Wie reagiert die Community?

Die Gemüter der Community kann das allerdings nicht besänftigen. Auf Steam legte Starfield in den vergangenen Wochen einen beeindruckenden Tiefflug hin. Nur 27 Prozent der Rezensionen waren innerhalb der vergangenen 30 Tage positiv. Damit steht Starfield in der Gunst der Fans nicht besonders hoch.

Frust gab es auch über den kommenden ersten Story-DLC zum Rollenspiel. Dieser wurde beim jüngsten Xbox-Showcase zwar vorgestellt, hat aber noch immer kein finales Releasedatum.

Eure Meinung ist gefragt: Was haltet ihr von Todd Howards Äußerungen zu den Bezahl-Mods? Reine PR oder hat Bethesda diesmal wirklich etwas gelernt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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