Auch nach zwei Jahren, mehreren Updates und einer großen Erweiterung konnte Starfield kaum etwas an seinem kontroversen Ruf ändern: Die Ampel der Steam-Rezensionen für Bethesdas Space-Rollenspiel bleibt weiterhin auf Ausgeglichen-Gelb. Zu groß ist der Trailer-Traum gewesen. Zu leer fällt im Vergleich dazu die spielerische Realität am Ende aus.
Während zur Zukunft des Titels momentan nur Gerüchte existieren, die die Abschaffung der vielen Ladebildschirme behandeln, kann der verantwortliche Creative Director zumindest eine zentrale Ursache für die Enttäuschungen ausmachen.
Im Mai 2024 äußert sich Todd Howard höchstpersönlich zur Starfield-Kritik und gesteht Fehler ein, gibt jedoch letztlich die Verantwortung an die Spieler zurück. Laut ihm seien einfach viele mit den falschen Erwartungen an Starfield herangegangen.
Es sei nun mal kein Skyrim, sondern ein SciFi-Spiel, das grundlegend anders funktioniere. Ein schon damals höchst umschrittenes Statement, das bei Spielern für viel Unmut sorgt.
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Warum Starfield nicht mal mit Mods spielen? Wir stellen euch Genesis vor, die große Starfield-Mod
Diese Aussage Howards lässt mich seitdem nicht mehr los, weil trotz aller Künstler-Arroganz eben auch ein Fünkchen Wahrheit darin stecken könnte. Auch bei meinem Durchgang habe ich nie das Gefühl gehabt, dass Starfield ein schlechtes Spiel ist – nur irgendwie unvollständig. Doch was fehlt?
Ich wendete mich an die Person, die es vielleicht wissen könnte – nämlich an Starfield-YouTuber MICADOOtv. Er ist einer der letzten deutschen Creator, der dem kontroversen Spiel die Stange hält.
Der Grund für seine andauernde Liebe liegt in seiner ungewöhnlichen, aber faszinierenden Spielweise, die noch radikaler als meine eigene ausfällt. Nach dem Gespräch mit ihm sehe ich die Hauptschuld für Starfields Versagen immer noch bei Bethesda. Ich sehe aber auch Hoffnung für dieses Spiel, das wir alle missverstanden haben könnten.
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