50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

Starfield: Ich habe einen Schmuggler betrogen und es sehr schnell bereut

Dass es nicht die beste Idee ist, Kriminelle hinters Licht zu führen, sollte eigentlich klar sein. Ich musste das in Starfield auf die harte Tour lernen.

In Rollenspielen bin ich eigentlich immer ehrlich und freundlich, und würde nie auf die Idee kommen, mich als Pirat oder Gesetzloser zu verdingen. Leider habe ich aber auch eine Schwäche für teure Dinge, seltene Beute und besondere Ausrüstung. Und genau das wurde mir nun im Starfield zum Verhängnis, in meiner Gier tat ich nämlich etwas sehr Dummes.

Tillmann Bier
Tillmann Bier

Tillmann hat sich vorgenommen, in Starfield alles Mögliche auszuprobieren. Das geht manchmal ganz wunderbar, manchmal aber auch weniger gut für seinen Charakter aus. Und auch, wenn er es kaum übers Herz bringt, zu einem NPC etwas gemeines zu sagen, führte er in diesem Fall einen Schmuggler übel hinters Licht.

Ein seltsames Raumschiff

Falls auch ihr schon einmal ein wenig Zeit beim Erkunden eines Planeten verbracht habt, konntet ihr vielleicht schon einmal ein unbekanntes Raumschiff nicht weit von eurer Position landen sehen. Neugier liegt in meiner Natur, weshalb ich schon öfter versucht habe, diese zu erreichen, bevor sie wieder in der Weite des Alls verschwinden.

Hinter dem Hügel ist ein Schiff gelandet? Schnell hin! Hinter dem Hügel ist ein Schiff gelandet? Schnell hin!

Kürzlich gelang es mir dann endlich eines der Schiffe zu erwischen, das jedoch bloß untätig herumstand. Niemand von der Crew war von Bord gegangen, was schon etwas seltsam wirkte, mich aber umso neugieriger machte. Kurzerhand ging ich also an Bord, wo mich die wenig gesprächige Besatzung zum Captain weiterlotste.

Der schnauzte mich dann erst einmal unfreundlich an, warum ich denn zu spät sei. Zunächst verwirrt, begriff ich im Gespräch schnell, dass er offenbar auf jemand anderen wartete - und wertvolle Fracht geladen hatte! Also gab ich mich als der Kontakt aus, und empfing ein wertvolles Paket, samt Credits, legendärer Waffe und mehr.

Hochmut kommt vor dem Tod im All

Ha, dem hatte ich aber einen Bären aufgebunden! Voller Freude über die wertvolle Beute hüpfte ich zum Schiff zurück und ging meiner Wege.

Wenig später holten mich meine Missetaten jedoch ein: Beim Sprung in ein neues System funkte mich plötzlich ein fremdes Schiff an. Wie ein guter Captain antwortete ich natürlich - und bereute es sofort. Denn bei dem Fremden handelte es sich um einen Ecliptic-Söldner, der vergebens auf seine Ware gewartet hatte, die von mir gestohlen wurde.

Die Wanderwell ist in erster Linie ein Transportschiff, und nicht gerade für Kämpfe in Unterzahl geeignet. Die Wanderwell ist in erster Linie ein Transportschiff, und nicht gerade für Kämpfe in Unterzahl geeignet.

Er ließ mir die Wahl: Mit einer absurden Menge an Credits zu zahlen - oder mit meinem Leben. Zuversichtlich, dass ich es mit dem einen Schiff schon aufnehmen könnte, lehnte ich eine Zahlung ab. Dummerweise tauchten dann aber plötzlich zwei seiner Kumpel auf, und verwandelten meinen klapprigen Transporter innerhalb von Sekunden in Weltraumschrott.

Die nächste halbe Stunde verbrachte ich damit, nach Lösungen für meine Misere zu suchen: Den Kampf zu gewinnen, gab ich nach mehreren Versuchen auf. Bei einer Flucht per Grav-Antrieb begegneten mir die Söldner kurze Zeit später erneut. Schließlich musste ich einknicken und mit den Credits rausrücken. Ich zahlte zwar mehr, als das Paket wert war, doch immerhin die Geschichte war es dann wert.

Was hättet ihr an meiner Stelle getan? Würdet ihr auch versuchen, den Schmuggler übers Ohr zu hauen und ihm seine wertvolle Ladung abzunehmen? Oder wärt ihr von Anfang an vorsichtiger und würdet euch nicht in solche Geschäfte reinziehen lassen? Ist euer Schiff bereits stark genug, um es mit mehreren Gegnern aufzunehmen? Schreibt es gerne in die Kommentare!

zu den Kommentaren (31)

Kommentare(27)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.