State of Mind - Deus ex Berlin

Mit State of Mind holt Daedalic zum nächsten großen Streich aus. Mit seinem stimmigen Grafikstil und dem ernsten Zukunftssetting kommt eines der interessantesten Adventures der letzten Jahre auf uns zu.

von Sponsored Story ,
02.07.2018 10:00 Uhr

Wir schreiben das Jahr 2048 und um die Welt steht es nicht besonders gut. Kriege, schwindende Rohstoffe, Krankheiten und Umweltverschmutzung haben weite Teile des Planeten stark in Mitleidenschaft gezogen. Gleichzeitig sorgt der rasche technologische Fortschritt für noch mehr Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich. Viele Großstädte haben sich zu schmutzigen überfüllten Mega-Citys entwickelt, die mit weiteren Problemen zu kämpfen haben - Kriminalität, Armut und Gewalt sind Alltag in den von Neonschildern beleuchteten Straßenschluchten. Willkommen in der futuristischen Dystopie von Daedalics neuem Adventure State of Mind.

Mensch oder Maschine

Das Hamburger Entwicklerstudio nimmt sich nach Hits wie The Whispered World und Silence die düstere Zukunftsvision des Entwicklers und Romanautoren Martin Ganteföhr vor, der die Story zu State of Mind beigesteuert hat. Dieser zeichnet einen düsteren und gleichzeitig spannenden Ausblick in die nächsten 30 Jahre der Menschheitsgeschichte in der die Grenzen zwischen Körper und Geist, dank technologischer Quantensprünge langsam verschwimmen. Transhumanismus ist hier der richtige Fachterminus. Die Verschmelzung von Mensch und Maschiene, was nach Meinung vieler Transhumanisten in der selbst eingeleiteten Evolution des menschlichen Daseins mündet. Dank eingepflanzter Implantate oder der augmentierung ganzer Gliedmaßen werden Menschen schneller, stärker und intelligenter. Ein aufregendes aber zugleich auch beängstigende Prophezeiung einer Zukunft, die uns womöglich allen eines Tages blüht.

Im Jahr 2048 verrichten Maschinen einen Großteil der menschlichen ArbeitIm Jahr 2048 verrichten Maschinen einen Großteil der menschlichen Arbeit

Flucht in die Cloud

Diese Art von Augmentierung kennen wir bereits aus anderen großen Titeln wie Deus Ex oder auch aus der Filmwelt wie in Blade Runner. Ganteföhr geht aber noch einen Schritt weiter als nur zu sagen, dass sich die Menschen der Zukunft einen schnöden neuen Roboterarm mit praktischem Flaschenöffner anschrauben können. Statt den eigenen Körper nach und nach mühsam zu verbessern und sich somit praktisch unsterblich zu machen, nehmen die Reichen und Mächtigen in State of Mind einfach eine Abkürzung und klinken sich ganz aus der Welt der Sterblichen aus. Sie laden ihren Geist in die Cloud hoch - genauer gesagt in die perfekte virtuelle Stadt City 5 in der die Welt noch in Ordnung ist und im Gegensatz zum realen Leben eine blühende Utopie ohne Probleme vorliegt.

In City 5 herrscht im Gegensatz zu Berlin 2048 heiterer SonnenscheinIn City 5 herrscht im Gegensatz zu Berlin 2048 heiterer Sonnenschein

Im Zentrum des Geschehens steht der Journalist, Richard Nolan der in der Mega-City Berlin einem Mysterium auf den Grund gehen will. Richard hat nämlich einen Großteil seiner Erinnerungen verloren. Gleichzeitig fehlt jede Spur von seiner Frau und seinem Kind. Der Protagonist muss seinen zersplitterten Verstand wieder zusammensetzten und seine verlorene Vergangenheit rekonstruieren. Dabei springt der Spieler zwischen den beiden geteilten Welten Berlin und City 5 hin und her und muss Richard die Grenzen zwischen Realität und Konstruktion überschreiten, sagt Ganteföhr.

"State of Mind folgt der Idee, etwas aus Fragmenten, aus Scherben zusammenzufügen. Richard, unsere Hauptfigur, muss sein Leben neu ordnen. Er hat Disruptionen zu verkraften, auf gesellschaftlicher, technologischer und ganz persönlicher Ebene."

Poly trifft HD

Besonders hervorzuheben bei State of Mind ist sein charismatischer Low-Poly-Look. Anders als frühere Daedalic-Adventures verwendet der Entwickler eine Kombination aus kantigen Charakter-Modellen und hochaufgelöster Spielwelt. Daraus entsteht ein eigensinniger aber enorm stimmiger Grafikstil, der sich perfekt in das Sci-Fi-Setting des Thrillers einfügt. In Verbindung mit dem ernsten Setting und der komplexen Thematik über Transhumanismus und andere fundamentale Fragen des Lebens ist State of Mind eines der interessantesten Adventures, die Daedalic bisher entwickelt hat.

State of Mind erscheint am 15. August für PC, sowie für die PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch. Ihr könnt das Adventure auf dem PC für 29,99 Euro und für 39,99 Euro für alle Konsolen vorbestellen.

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