50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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In meiner Steam-Bibliothek ist plötzlich ein Spiel aufgetaucht, das ich nie gekauft habe - und es macht überraschend viel Spaß

Dragon Ball Gekishin Squadra überrascht im Playtest auf Steam als spaßiger Multiplayer-Mix aus MOBA und Teamfight-Action – und könnte tatsächlich ein schönes Spiel für zwischendurch werden.

Eigentlich wollte ich gestern nur ganz entspannt meine tägliche Runde Marvel Rivals in der Mittagspause einlegen: Steam starten, Matchmaking anschmeißen, ein bisschen als Mr. Fantastic die Kauleisten meiner Feinde entstauben. Doch stattdessen blinkte mir plötzlich ein neues Icon aus der Bibliothek entgegen – Dragon Ball Gekishin Squadra. Hä? Hatte ich das gekauft? Daran konnte ich mich beim besten Willen nicht erinnern.

Ein schneller Blick auf die Steam-Store-Seite verrät: Offenbar hatte ich mich irgendwann mal für den Playtest registriert. Muss Monate her sein – komplett verdrängt. Aber jetzt ist es da. Und was soll ich sagen: Ich wollte nur kurz reinschauen, was das überhaupt ist … und bin dann doch ein Weilchen hängen geblieben.

Was ist Dragon Ball Gekishin Squadra?

Tja, genau das habe ich mich in dem Moment auch gefragt. Denn Dragon Ball Gekishin Squadra ist kein klassisches Beat'em'up im Stile von Xenoverse oder FighterZ. Stattdessen erwartet euch hier ein MOBA-artiges Teamspiel, das an eine Mischung aus League of Legends und Battlerite erinnert.

Jedes Team besteht aus zwei Angreifern, einem Verteidiger und einem Unterstützer. Jedes Team besteht aus zwei Angreifern, einem Verteidiger und einem Unterstützer.

Das Grundprinzip: In 4-gegen-4-Matches tretet ihr als Helden und Schurken des Dragon-Ball-Universums gegeneinander an. Mit dabei sind unter anderem Son-Goku, Vegeta, Freezer, Trunks und natürlich mein Liebling: Piccolo.

Ein vollständiges Match mit dem Namekianer zeige ich euch hier:

Video starten 9:15 Dragon Ball Gekishin Squadra: Wir zerlegen unsere Gegner als Piccolo und zeigen eine ganze Partie

Ihr wählt euren Charakter, übernehmt eine Rolle (Damage, Tank, Support) und stürzt euch in die Arena. Jede Figur bringt dabei eigene Fähigkeiten, Transformationen und einen dicken Ultimate mit. Goku wird zum Super Saiyajin, Freezer zur Final Form – ihr kennt das Spiel.

Was das Gameplay von typischen MOBAs unterscheidet: Ihr steuert eure Figur direkt mit WASD und zielt aktiv für euren Attacken per Maus. Letztlich lautet das Ziel aber MOBA-typisch, die gegnerische Basis zu zerlegen.

Im Effektgewitter geht schnell mal die Übersicht verloren. Im Effektgewitter geht schnell mal die Übersicht verloren.

Der Weg dorthin ist allerdings angenehm verspielt ins Dragon-Ball-Universum eingebettet. So zerlegt ihr erst einmal Türme, die in Form von Dragon-Ball-Göttern wie Beerus auf der Map thronen. Zwischendurch kloppt ihr gemeinsam mit eurem Team neutrale Bosse für mächtige Buffs um, levelt eure Charaktere hoch und schaltet neue Skills frei.

Das Spiel legt viel Wert darauf, dass seine Spieler wichtige Ziele auf der Map geschickt einnehmen und erinnert damit fast ein wenig an das gute alte Heroes of the Storm.

Erster Eindruck: Unerwartet spaßig!

Eigentlich wollte ich, wie zuvor erwähnt, was ganz anderes spielen – und bin dann neugierig bei Gekishin Squadra hängen geblieben. Die Einstiegshürde ist erfreulich niedrig, die Steuerung geht flott von der Hand und die Runden sind in 10 bis 15 Minuten angenehm schnell absolviert.

Klar, in den hektischeren Momenten werdet ihr bei all dem Effektgewitter mal den Überblick verlieren. Und mit zufälligen Mitspielern wird’s gerne auch chaotisch. Aber die Mischung aus bekannten Charakteren, schnellen Kämpfen und durchaus vorhandener taktischer Tiefe sorgt dafür, dass ich gerne noch eine Runde dranhänge.

Was man aber im Hinterkopf behalten sollte: Gekishin Squadra erscheint nicht nur für PC und Konsolen, sondern auch für Mobile. Und ja, da gehen bei mir automatisch ein wenig die Alarmglocken an. Stichwort: räuberische Monetarisierung.

Bislang gibts im Ingame-Shop keine Pay2Win-Elemente. Bleibt zu hoffen, dass es so auch zum Release bleibt. Bislang gibt's im Ingame-Shop keine Pay2Win-Elemente. Bleibt zu hoffen, dass es so auch zum Release bleibt.

In der aktuellen Beta ist davon allerdings noch nichts zu sehen. Kein Pay2Win, alle Charaktere sind direkt freigeschaltet. Das macht es angenehm unkompliziert, sich reinzufuchsen. Laut den bisherigen Infos wird man zum Release die Charaktere aber wohl erst schrittweise freispielen müssen – was okay wäre, solange die Entwickler es dabei belassen.

Denn aktuell gibt’s im Shop lediglich Lootboxen für Skins und Cosmetics – und damit kann ich gut leben. Sollte das so bleiben, könnte DB Squadra trotz Mobile-Ableger ein durchaus fairer und spaßiger Multiplayer-Titel werden.

Falls ihr auch mal hineinschnuppern wollt: Auf der Steam-Seite zum Spiel müsst ihr lediglich einen Button klicken, um am Playtest teilzunehmen – und schon kann's losgehen. Der Playtest läuft noch bis zum 19. Juni 2025.

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