Das Steam Deck LCD ist bei Valve gerade für nur 335 Euro im Angebot. Der Handheld ist allerdings schon mehr als drei Jahre alt und inzwischen gibt es sehr viele Konkurrenten mit besserer Leistung, besseren Bildschirmen und mehr.
Lohnt es sich also, das Geld dafür auf den Tisch zu legen?
Spoiler: Ja. Ja, das Steam Deck mit LCD-Bildschirm lohnt sich noch immer.
Hinweis: Das Angebot ist bis zum 06. Oktober 2025 gültig.
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Das Steam Deck ist ein Handheld-PC von Valve, der wie eine Konsole aussieht, aber im Inneren einen vollwertigen Gaming-PC verbirgt. Spieler und Spielerinnen können damit ihre gesamte Steam-Bibliothek unterwegs oder am Fernseher nutzen.
Was macht das Steam Deck LCD noch 2025 so gut?
Obwohl das Steam Deck mit LCD-Bildschirm schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, besitzt es einige Features, an denen sich die Konkurrenz bis heute messen lassen muss.
Die besten Dual-Trackpads: Ich habe inzwischen über 10 Handhelds getestet und bis heute besitzt das Steam Deck die besten Trackpads.
- Sie besitzen präzises haptisches Feedback und können deswegen auch an jeder Stelle geklickt werden. Bei vielen anderen Handhelds fehlt so ein Feature oder es vibriert lediglich der Controller.
- Das Steam Deck eignet sich deswegen besonders gut, um PC-Spiele zu spielen, die am besten mit der Maus gesteuert werden – so etwa Point-and-Click-Adventures oder sogar Strategiespiele wie Civilization.
Tolle Ergonomie: Das Steam Deck gehört immer noch zu den bequemsten Handhelds auf dem Markt. Die Griffe sind schön abgerundet und mit 669 Gramm gehört dieser PC-Handheld zu den leichteren. Außerdem besitzt er ein symmetrisches Stick-Layout, das vor allem Spieler und Spielerinnen von PlayStation-Konsolen gefallen dürfte.
Konsolenähnliche Bedienung: Auf dem Steam Deck ist SteamOS und nicht Windows 11 installiert. Dabei handelt es sich um ein Linux-Betriebssystem, das sich einfach mit dem Controller bedienen lässt. Es ähnelt sehr dem Steam-Big-Picture-Modus.
Ein zuverlässiger Standby-Modus: Wie bei einer Nintendo Switch könnt ihr beim Spielen jederzeit auf die Power-Taste drücken, um das Steam Deck in den Standby-Modus zu versetzen. Beim nächsten Einschalten spielt ihr sofort an dieser Stelle weiter. Das funktioniert bis heute deutlich zuverlässiger als der Energiesparmodus von Windows 11.
Viel Zubehör und eine große Community: Das Steam Deck erfreut sich auch 2025 großer Beliebtheit und es gibt somit eine große Auswahl an Zubehör von Drittanbietern oder aus der Community. Bei anderen Handhelds ist die deutlich kleiner.
Das Steam Deck eignet sich perfekt für Game-Streaming: Solltet ihr schon einen Gaming-PC besitzen, könnte das Steam Deck LCD eine tolle Ergänzung dazu sein. Ihr könnt per Steam Link oder per Moonlight eure PC-Spiele auf den Handheld streamen. Alternativ könnt ihr auch GeForce Now nutzen, das inzwischen mit dem Steam Deck kompatibel ist.
Tolle Lautsprecher: Die Lautsprecher des Steam Decks überraschen mich bis heute. Der Sound ist bis in die höheren Lautstärke-Einstellungen schön klar und klingt richtig satt. Ein Headset ist daher nicht zwingend notwendig.
Direkte Unterstützung von Valve: Das Steam Deck LCD gehört neben dem Steam Deck OLED und dem Lenovo Legion Go S zu den einzigen Geräten, die direkt von Valve unterstützt werden. Es erscheinen regelmäßig Updates, die Fehler beheben oder neue Funktionen bringen. Und bei Problemen könnt ihr euch direkt an den Support von Valve wenden.
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1.000 Euro für einen Gaming-Handheld?! Das können Legion Go 2, Xbox Ally & Co.
Welche Abstriche muss man machen?
Die Leistung ist teilweise nicht mehr ausreichend: Das Steam Deck LCD wurde zum Spielen mit 800p-Auflösung und 30 bis 60 FPS entwickelt. Dementsprechend ist die Leistung nicht besonders hoch.
Prüft also vorher, ob die Spiele, die ihr darauf spielen wollt, anständig laufen. Neuere Titel, wie etwa Monster Hunter Wilds, sind auf dem Steam Deck nicht wirklich spielbar. Für die müsst ihr auf Cloud-Gaming setzen oder sie von eurem PC streamen.
Hier seht ihr, wie das Steam Deck im Vergleich zu anderen Handhelds abschneidet.
Returnal
- 30 W 1200/1080p
- 30W 800/720p
- 17/15 W 800/720p
- 0
- 12
- 24
- 36
- 48
- 60
Nicht der beste Bildschirm: Der LCD-Bildschirm des Steam Decks wird keine Preise gewinnen. Die Auflösung ist nicht besonders hoch, die Helligkeit durchschnittlich und die Bildschirmwiederholrate von 60 Hz das absolute Minimum.
Ich habe in mein Steam Deck einen FullHD-Bildschirm eingebaut, kann das aber nicht jedem empfehlen. Die höhere Auflösung beansprucht die ohnehin schon recht schwache Gaming-Hardware des Steam Decks noch stärker, was in niedrigeren FPS zu Buche schlägt.
Kurze Akkulaufzeit bei einigen Spielen: Je leistungshungriger ein Spiel ist, desto kürzer ist die Akkulaufzeit. Der Akku des Steam Decks ist nur etwa halb so groß wie bei aktuellen Handhelds. Bei einigen AAA-Spielen ist nach etwa 90 bis 120 Minuten Schluss.
Wenig Speicher: 256 GByte füllen sich mit PC-Spielen sehr schnell. Ihr könnt den Speicher mit einer microSD-Karte erweitern, aber dann müsst ihr langsame Ladezeiten in Kauf nehmen. Solltet ihr merken, dass euch der Speicher nicht genügt könnt ihr die interne SSD durch eine größere ersetzen, aber das kostet eben extra.
Nicht empfehlenswert für einige Multiplayer-Spiele: Einige Multiplayer-Spiele, vor allem jene mit Kernel-Level-Anticheat, sind leider nicht mit SteamOS kompatibel. Prüft unbedingt vorher, ob euer Lieblingsspiel darunter ist.
Wie gut ist das Angebot?
Wenn ihr noch keinen Handheld besitzt, dann ist jetzt eine perfekte Gelegenheit, zuzugreifen. Das Steam Deck LCD ist selbst 2025 ein sehr empfehlenswerter Handheld und für nur 335 Euro erst recht.
Die Leistung ist zwar nicht mehr zeitgemäß, aber für die meisten PC-Spiele der PS4-Xbox-One-Generation reicht sie aus. Und die Spiele, die wirklich gar nicht vernünftig laufen, könnt ihr alternativ über die Cloud oder euren Gaming-PC streamen.
Der Speicher von 256 GByte ist meiner Einschätzung nach der größte Nachteil. Wenn ihr jedoch nur wenige Spiele gleichzeitig spielt, kann auch der absolut ausreichen.

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