Valve ist bekannt dafür, immer wieder an praktischen neuen Steam-Features zu arbeiten und diese der riesigen Nutzerschaft kostenlos zur Verfügung zu stellen. Demnächst soll eine Funktion hinzukommen, die Spieler bei der Kaufentscheidung unterstützt.
Steam soll FPS voraussagen können
PC-Spieler haben den Vorteil, dass sie ihr System selbst zusammenstellen und dabei ihre eigenen Vorlieben und ihr Budget miteinplanen können. Die Liste an validen Komponenten ist lang. Auch Hardware, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, kann noch immer gute Ergebnisse liefern.
Das führt allerdings auch dazu, dass viele Spielerinnen und Spieler regelmäßig vor der Frage stehen, ob ein neues Spiel auf ihrem Rechner überhaupt läuft und wenn ja, welche Qualität und Performance dabei erreicht werden. Genau diese Frage möchte Valve bald wohl schon vor dem Kauf beantworten.
Einem Bericht zufolge arbeitet der Steam-Hersteller aktuell nämlich an einer Funktion, die schon vor dem Kauf eines Spiels errechnen kann, wie viele FPS bei welchen Voreinstellungen zu erwarten sind.
Seit geraumer Zeit bittet Steam hierzu Spieler, ihre Telemetrie-Daten mit der Plattform zu teilen. Steam ist die größte Spieleplattform der Welt. Anfang 2026 waren beispielsweise mal mehr als 42 Millionen Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig auf der Plattform aktiv.
All diese Spielende nutzen natürlich unterschiedliche PCs, Laptops und mittlerweile auch Handhelds. Dabei entstehen ganz nebenbei haufenweise Daten zu verschiedenen Kombinationen von Komponenten und Spielen.
Spiele-Entwickler stehen oft vor dem Problem, dass sie ihre Titel nur auf einer begrenzten Anzahl an optimierten PCs ausprobieren können, um bestmögliche Systemanforderungen für neue Spiele zu ermitteln. In der Praxis kommt es dann immer wieder zu Problemen mit bestimmten Komponenten.
Die Daten der Steam-Spieler könnten hier sehr aufschlussreich sein. Wenn man weiß, wie bestimmte Spiele auf welcher Hardware laufen, kann man besser vorhersagen, wie neue Titel auf denselben Komponenten performen dürften.
Es wäre übrigens nicht das erste Feature dieser Art auf Steam. Erst im letzten Jahr hat Valve einen neuen Performance Monitor veröffentlicht, mit dem Spieler genauer überprüfen können, wie Spiele laufen und welche Komponenten zuerst an ihre Grenzen stoßen.
Bisher gibt es noch keine Bestätigung von Valve, dass ein solcher »FPS-Schätzer« tatsächlich geplant und in Arbeit ist. Es wäre aber sicher ein spannendes Tool sowohl für die Spieler als auch die Entwickler, die so vermutlich seltener mit Umtäuschen und Erstattungen zu tun hätten.
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