Wir starten regelmäßig neue Community-Umfragen hier auf GameStar.de. Einfach, um euch noch besser kennenzulernen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken. Meist beteiligen sich auch viele von euch, sodass wir bei der Auswertung der Umfragen auf ein-, zweitausend Stimmen blicken.
Aber eine solche Beteiligung wie diesmal ist selten. Über 9.000 GameStar-User haben an der Umfrage teilgenommen: Wie alt ist euer Konto bei Steam?
Wir haben das Ergebnis von unserem Redaktions-Hamster Hugo auswerten und von einem fiktiven Notar beglaubigen lassen. Nun können wir verkünden: Ihr seid richtig alte Sä… ähm, wir meinen: Steam ist beim Thema PC-Gaming nicht mehr wegzudenken.
Ein wertvoller Weggefährte über Dekaden hinweg
Von den zum Zeitpunkt dieser Meldung abgegebenen 9.310 Stimmen entfallen stolze 86 Prozent auf Steam-Konten, die älter als zehn Jahre sind. Und selbst von den restlichen 14 Prozent entfällt nur ein geringer Teil auf Accounts, die in den letzten sechs Jahren entstanden sind.
Die Gewinner unserer Umfrage sind eindeutig Steam-Accounts, die bereits 16 bis 20 oder gar noch mehr Jahre auf dem Buckel haben - wow!
Eine wunderbare Überleitung zu dem Wort wertvoll
in der obigen Zwischenüberschrift. Denn damit meinen wir nicht nur den emotionalen Wert, den das Steam-Konto samt eigener Spiele-Bibliothek inzwischen für viele von uns besitzt, sondern schlichtweg den finanziellen Wert.
Ist Steam inzwischen zu groß, um zu verschwinden?
Fakt ist: In 15, 18, 20 Jahren Steam-Nutzung kommen schnell dutzende oder gar hunderte Spiele zusammen. Viele davon sind womöglich kostengünstig im Sale gekauft worden, dennoch bleibt es eine Tatsache: In viele Steam-Accounts ist jede Menge Geld geflossen.
Wohl kaum jemand von uns könnte einfach so auf unser Konto bei der Plattform verzichten. Das zeigt auf, in welche luxuriöse Position sich Valve im Laufe der Jahrzehnte gebracht hat: Als Vorreiter in Sachen digitaler Distribution auf dem PC ist Steam inzwischen so fest zum Synonym für Gaming auf dem PC geworden, dass ein gänzlicher Verzicht auf die Plattform undenkbar scheint.
Kritiker könnten nun vorbringen: Zieht Valve den Stecker, sind eure digitalen Spiele futsch. Das ist ungeheuer viel Macht in der Hand von Valve. Befürworter wiederum heben die Einfachheit von Steam hervor, das sichere und komfortable Verwalten der eigenen Spiele sowie das geringe Risiko, dass die Plattform zu unseren Lebzeiten abgeschaltet wird.
Beide Positionen haben ihre Daseinsberechtigung. Diskutieren lässt sich über das Thema vortrefflich. Denn eines hat unsere Umfrage bewiesen: Zu Steam hat so ziemlich jeder GameStar-User eine eigene Meinung.
Umso neugieriger sind wir auf eure Gedanken zu der Umfrage. Hättet ihr erwartet, dass bereits so viele Steam-Accounts unserer Community so viele Jahre auf dem Buckel haben? Könntet ihr euch PC-Gaming ganz ohne Steam überhaupt noch vorstellen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
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