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20 Jahre lang hat er PC-Ports repariert, jetzt löscht ein berühmter Modder seinen Steam-Account und bezichtigt Valve der Lüge

Der Modder hilft seinen Jahren PC-Spielern mit seinen Mods der Community, doch scheinbar ist er auf Kriegsfuß mit Valve.

Nach 20 Jahren löscht ein bekannter Modder seinen Steam-Account. Nach 20 Jahren löscht ein bekannter Modder seinen Steam-Account.

Elden Ring, NieR: Automata oder Final Fantasy 15 sind nur ein paar PC-Ports, für die Modder Kaldaien seit über 20 Jahren Mods entwickelt und sie in Sachen Performance und Optik verbessert. Die Mod SpecialK nennt er selbst das »Schweizer Taschenmesser des PC-Gamings«

Kaldaien hat viel für PC-Spieler getan, doch für den größten Anbieter für PC-Spieler hat er hingegen nicht viel übrig. In einem fast wie ein Manifest anmutenden ausführlichen Beitrag auf Github erklärt er, warum er nach 20 Jahren seinen Steam-Account löscht und warum er dabei kein gutes Haar an Valve lässt.

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Kaldaien wettert gegen Steam

Der Modder nennt mehrere Gründe für die Löschung seines Accounts und erhebt gleichzeitig schwere Vorwürfe gegen Steam. Wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen:

  • Steams Update-Richtlinien: Kaldaien hat ein Problem damit, dass der Steam-Client nicht mehr auf älteren Betriebssystemen läuft und dadurch Spieler beispielsweise keinen Zugriff mehr auf Spiele haben, die sie unter Windows 98 gekauft haben und dort auch liefen. »Im Laufe der Jahre wurde der DRM-Client [technische Kopierschutzmaßnahme] mit allerlei unnötigen und unüberwindbaren Funktionen aufgebläht, die die Softwarekompatibilität behindern«, erklärt er. 
  • »Die Verbreitung von Steam für den Vertrieb von Inhalten hat das PC-Gaming irreparabel fragmentiert«: Laut Kaldaien können Spieler nicht mehr frei wählen, wo sie ihre Spiele kaufen. Sie müssten berücksichtigen, ob der Store das Spiel weiterhin unterstützt und auch die Hardware und das Betriebssystem des Nutzers.
  • Valve wollte seine Verbesserungsvorschläge nicht hören: Kaldaien gibt an, dass Valve nichts von seinen Einwänden zu technischen Problemen mit Steam oder Bugs hören wollte und er es irgendwann aufgab und »um die Probleme herum« gearbeitet hat.

Wobei soll Valve gelogen haben?

Laut Kaldaien wurden etwa 50.000 Beiträge und mehr als 30 von ihm verfasste Guides gelöscht, nachdem er seinen Account aufgegeben hatte. Dass diese mit seinem Account entfernt wurden, entspricht allerdings tatsächlich nicht den Steam-Richtlinien.

Dort heißt es, dass Beiträge in Foren erhalten bleiben, da Valve die von Kaldaien aber entfernt hat, handeln sie also entgegen den eigenen Regeln.

Die Diskussion, inwiefern ein gekauftes Spiel nun dem Spieler gehört oder nicht, wird aktuell um das Thema Stop Killing Games geführt. Auf Steam erwerben Spieler nur eine Lizenz, die zum Spielen berechtigt. Kaldaien scheint hier auf der Seite der Spieler zu stehen, preist in seinem Beitrag aber kurioserweise gleichzeitig Abo-Modelle wie den Games Pass von Microsoft, Ubisoft Plus und EA Access an. 

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