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Inhaltsverzeichnis
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Bei diesem Steam-Rollenspiel gibt's keine blinkenden Pfeile

Black Legend versteckt viele Inhalte vor euch und belohnt Entdeckernaturen. Wir erklären, warum das cool werden könnte statt nervig.

von Peter Bathge,
20.10.2020 19:00 Uhr

  • Ein neues Party-Rollenspiel auf Steam lockt mit düsterer Atmosphäre. Was steckt hinter Black Legend?
  • GameStar Plus hat die Demo gespielt und mit den Entwicklern gesprochen. Wir verraten euch, wieso Fans von XCOM und Dark Souls gleichermaßen ein Auge darauf werfen sollten.
  • Außerdem erklären wir, wieso das Setting in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts so ungewöhnlich ist und auf was für seltsame Monster ihr stoßt.

Kennt ihr schon Black Legend? Die Demo zum Steam-Rollenspiel gab's kürzlich gratis, wir haben mit den Entwicklern gesprochen. Kennt ihr schon Black Legend? Die Demo zum Steam-Rollenspiel gab's kürzlich gratis, wir haben mit den Entwicklern gesprochen.

Was macht dieses Item? Wie schwer ist dieser Kampf? Gibt's da hinten in der Gasse noch eine Nebenquest? Das belgische Entwicklerstudio Warcave kennt auf all diese Fragen eine Antwort: Findet es doch selbst heraus!

Denn ihr neues Rollenspiel Black Legend hat nicht nur XCOM-artige Kämpfe, zu den Inspirationen gehört auch Dark Souls. Das schlägt sich zum einen im Schwierigkeitsgrad nieder (von dem es glücklicherweise auch eine einfache Variante für Normalsterbliche gibt), zum anderen und vor allem aber darin, welche Informationen der Spieler vom Spiel erhält.

Das neue Rollenspiel für Steam soll viele verborgene Inhalte bieten, auf die euch niemand mit der Nase stößt. Teile der Story liegen wortwörtlich im Nebel, denn eine dicke graue Suppe hüllt die von Gespenstern, Kultisten und Dämonen heimgesuchte Stadtkulisse des Spiels ein.

GameStar hat die Steam-Demo zu Black Legend gespielt und mit den Machern gesprochen. Über Inspirationen, zu viel RNG in XCOM und Warcaves Hoffnung, dass die Spieler das Rollenspiel nach Release so richtig auseinandernehmen.

Was The Witcher 3 für slavische Mythen war, soll Black Legend für belgische Folklore werden

Die Idee zu Black Legend kam Menno van der Heijden zu einem unerwarteten Zeitpunkt: Er war gerade in einem Freizeitpark unterwegs. Efteling ist einer der ältesten Freizeitparks der Welt, er steht in den Niederlanden, ist drei Mal so groß wie das kalifornische Disneyland bei dessen Eröffnung - und nimmt sich die zahlreichen Mythen und Sagen zum Vorbild, die seit Jahrhunderten im Drei-Länder-Eck aus Holland, Belgien und Deutschland kursieren.

Van der Heijden ist Creative Director und Lead Designer bei Warcave. Er ist ein großer Fan von Final Fantasy Tactics und XCOM, spielt aber auch leidenschaftlich gerne Dark Souls. Für Black Legends haben sich er und sein Team von diesen Spielen inspirieren lassen - und von The Witcher 3. »Warum können wir nicht das, was The Witcher 3 für slavische Mythen geschafft hat, für belgische und niederländische Märchen machen?«, fragt er im Interview mit GameStar Plus rhetorisch.

Besonders die Bossgegner in Black Legend profitieren von dem ungewöhnlichen Setting. Besonders die Bossgegner in Black Legend profitieren von dem ungewöhnlichen Setting.

Black Legend soll die alten Geschichten aufgreifen, die außerhalb der Region kaum jemand kennt: Erzählungen von großen schwarzen Hunden, die ihre Opfer ins Wasser ziehen, von untoten Witwen, die Wanderern manchmal helfen und sie ein anderes Mal in die Irre führen. Und von dem alten Rotauge; das Nebelmonster war einst ein Mann, genauer ein Frauenmörder. Als die Dorfbewohner ihm auf die Schliche kamen, zogen sie ihm die Haut ab. Nun irrt der ruhelose Geist umher, eine Nebelwolke mit blutroten Augen, auf der Suche nach seiner Haut.