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Seite 2: Steam Sale: Diese 9 Survival-Tipps aus der Redaktion sind jetzt besonders günstig

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This War of Mine

Video starten 3:59 This War of Mine: The Little Ones - Test zur Konsolen-Version

Release: 2014 | Entwickler: 11 bit studios | Preis & Rabatt: 3,79 Euro (80 Prozent reduziert)

Nils Raettig: In Spielen ist mir eins ganz besonders wichtig: Atmosphäre. Wenn ihr mich fragen würdet, welche Titel mir in diesem Punkt ganz besonders in Erinnerung geblieben sind, dann stünde This War of Mine weit, weit oben auf der Liste. Aber ich muss euch vorwarnen: Auch wenn es dem Spiel in meinen Augen sehr gut gelingt, eine beeindruckende Atmosphäre mit motivierenden Survival-Mechaniken und nachvollziehbaren Abläufen zu verbinden, hat es das Kriegsszenario in sich.

Im Kern geht es darum, eine Gruppe von Menschen in ihrem Unterschlupf zu versorgen und zu beschützen – und das ist nur möglich, wenn ihr den Unterschlupf regelmäßig verlasst und euch damit in Gefahr begebt. Aufgrund dieser ständigen Bedrohungs- und Mangelsituation sind mir die Charaktere stets schnell ans Herz gewachsen.

Das war selbst dann noch der Fall, wenn ich mich in einem späteren Durchlauf stark darauf konzentriert habe, wie ich die Regeln des Spiels möglichst optimal zu meinem Vorteil nutzen und Scheitern verhindern kann – schließlich stand dahinter stets das Ziel, alle möglichst lange möglichst heil aus der Sache rauskommen zu lassen. Dazu gehören aber immer wieder auch sehr schwierige Entscheidungen, die dazu führen können, dass ihr zu eurem eigenen Besten anderen Schaden zufügt oder ihnen Hilfe verweigert.

Ich habe keine Vorstellung davon, wie schlimm es sein muss, wenn man so etwas tatsächlich erlebt - und ich wünschte, niemand auf der Welt müsste das tun. Weil es aber nun mal zu unserer Wirklichkeit gehört, finde ich es gut, dass dieses Thema auch in Spielen aufgegriffen wird – insbesondere dann, wenn es so feinfühlig und nahegehend wie in This War of Mine geschieht.

Don’t Starve Together

Video starten 1:10 Don't Starve Together - Launch Trailer zum Ende der Early-Access-Phase

Release: 21. April 2016 | Entwickler: Klein Entertainment | Preis & Rabatt: 5,09 Euro (66 Prozent reduziert)

Fabiano Uslenghi: Vielleicht greif ich mit Don’t Starve Together nicht gerade tief in die Geheimtipp-Kiste, aber wenn Survival schon auf Steam gefeiert wird, dann will ich euch eines meiner liebsten Überlebensspiele überhaupt empfehlen. Und eines der ersten dieser Art, die mich von dem Konzept vollends überzeugen konnten. Dabei ging es mir vielleicht wie einigen von euch jetzt gerade, wenn ihr nur die Screenshots betrachtet. Denn rein optisch sieht das nicht nach Grafik-Bombast aus. Ja, es ist 2D. Ja, es hat einen gezeichneten Look. Aber diese von Tim Burton inspirierte Optik wurde sehr stilsicher umgesetzt und steht für viel, aber nicht für ein süßes Knuddelspiel.

Don’t Starve nimmt Survival sehr, sehr ernst und war eines der ersten Spiele, in denen nicht nur Hunger oder Umwelt zum schnellen Tod meines Charakters beitragen konnten. Auch die absolut finstere Nacht und der mentale Zustand meiner Spielfigur können mich in die Arme von Gevatter Tod hetzen. Um das zu verhindern, durchforste ich die zufallsgenerierte Welt, mache Jagd auf Häschen, vergrößere meine Basis und gerade wenn ich glaube, dass mir nichts mehr passieren kann, wird mein Überlebenskünstler von einem einäugigen Vogelmonster mit Stelzenbeinen zermatscht.

Don’t Starve ist manchmal gnadenlos, aber weiß trotzdem immer wieder zu motivieren. Lockt mich immer wieder in seine düstere Welt, wo ich jedes Mal einen anderen Ansatz ausprobiere. Auch da jede spielbare Figur andere Fähigkeiten aufweist und mich sogar richtig überraschen kann. Etwa wenn man als Holzfäller Woodie zu lange keine Bäume fällt. Achtet nur darauf, dass ihr wirklich Don’t Starve Together kauft und nicht einfach nur Don’t Starve. Nachteile gibt es dadurch nämlich nicht, ihr bekommt aber zwei Versionen und könnte mit euren Freunden überleben. Das macht dann gleich doppelt Spaß – bleibt aber trotzdem eine knackige Herausforderung. 

Subnautica: Below Zero

Video starten 10:14 Subnautica: Below Zero - Test-Video zum Survival-Hit

Release: 14. Mai 2021 | Entwickler: Unknown Worlds Entertainment | Preis & Rabatt: 14,99 Euro (50 Prozent reduziert)

Gloria H. Manderfeld: Meinen ersten Tauchkurs werde ich nie vergessen: Als das Wasser über meinem Kopf zusammen schlug und ich an die Sauerstoff-Flasche angeschlossen tiefer sank, immer wieder schluckte, um den Druck auszugleichen, fühlte sich das wie ein neues Leben an. Es war still unter der Wasseroberfläche, die restliche Welt schien vollkommen gedämpft, jedes Geräusch klang aufregend anders. Genau dieses Gefühl bekam ich schon beim ersten Subnautica-Spiel zurück und genoss es, in den Tiefen immer wieder Neues zu entdecken. 

Der Ableger Below Zero verknüpft spannende Taucherfahrungen mit einer spannenden Story und einem weiteren Extrem, der Eiseskälte einer arktischen Region. Die wird spätestens dann zum Problem, wenn ihr euch nicht im Wasser, sondern an Land bewegt und versucht, dem Geheimnis einer anscheinend schief gelaufenen Expedition auf die Spur zu kommen. Im Thermoanzug und mit heißem Kaffee trotzt ihr der Witterung, erkundet die Welt mit einem Hoverbike und errichtet eigene Basen, um es euch gemütlicher zu machen. 

Gerade wenn ihr Subnautica schon gespielt habt, findet ihr hier viel Vertrautes in gewohnter Qualität und optischer Opulenz präsentiert. Aber auch für totale Newbies werden Funktionen und Möglichkeiten umfangreich erklärt, sodass der Einstieg gelingt. Mal davon ab: Wo gibt es denn sonst friedliche Riesenlochfische, niedliche Kegelpinguine und die Gefahren der Tiefsee so mitreißend in Szene gesetzt?

DayZ

Video starten 1:52 DayZ - Der Trailer zu 1.17 stellt den Speer und viele weitere neue Gegenstände vor

Release: 13. Dezember 2018 | Entwickler: Bohemia Interactive | Preis & Rabatt: 23,99 Euro (40 Prozent reduziert)

Christian Just: DayZ prägte nicht nur mich, sondern gleich das ganze Genre nachhaltig. Dabei kassierte es massive Kritik von Spielerinnen und Spielern, denn immerhin dauerte der Early Access fünf Jahre und verlief alles andere als optimal, wie mir die Entwickler im Interview erklärten.

Trotzdem zählt DayZ zu den wichtigsten Genrevertretern überhaupt – weil es das Subgenre der Hardcore-Survivalspiele begründete und als ursprüngliche Mod den Hype ums virtuelle Überleben (neben Minecraft) ins Rollen brachte.

Doch auch heute spielt DayZ noch eine wichtige Rolle: Zum Beispiel in der Steam-Survival-Aktion, die das Spiel neben weiteren Titeln zurück in die Topseller bringt. Und sogar die kürzlichen Spielermeinungen fallen mit 88 Prozent Zustimmung »sehr positiv« aus. Hier wird ein positiver Trend deutlich.

Wer DayZ spielt, muss in der Zombie-Apokalypse im Fantasiestaat Chernarus überleben. Die atmosphärische Spielwelt wird aber besonders durch die anderen Spieler zur Gefahr. Im Fokus steht ein möglichst realistisches Erlebnis, ein gnadenloser Permadeath und eine große Auswahl an Survivalmechaniken. Dank Mods und Rollenspiel-Servern auf Wunsch auch mit ganz eigenen Regeln.

Obwohl ich jahrelang gehadert hatte, überzeugt mich das fertige Spiel inzwischen dennoch. Es gibt einfach nichts wie DayZ! Wieso? Das erkläre ich euch im Test:

The Forest

Video starten 0:50 The Forest 1.10 - Update bringt neues Monster, Armbrust & Gleiter (Trailer)

Release: 30. April 2018 | Entwickler: Endnight Games Ltd | Preis & Rabatt: 4,19 Euro (75 Prozent reduziert)

Alexander Bernhardt: The Forest hat sich jahrelang meiner Aufmerksamkeit entzogen. Ja, es sieht ganz schön aus. Ja, es ist genau so, wie ich mir ein Survival-Spiel wünsche und vorstelle. Ja, es wurde mit regelmäßigen Updates verbessert. Trotzdem verweilte der Überlebenskampf in den Wäldern lange Zeit in meiner Wunschliste, ohne gekauft zu werden. Was ich jedoch gefühlte Ewigkeiten nicht mitbekommen habe: Schon seit dem Update 0.09 im Jahr 2014 kann man The Forest im Koop spielen!  

Hätte ich das nur mal früher gewusst. Denn was gibt es denn Spaßigeres, als mit seinen Freunden Kannibalen zu bekämpfen, eine gewaltige Festung aufzubauen und sich vor Mutanten zu fürchten? Genau, nichts! Da vergisst man glatt, dass eigentlich der eigene Sohn am Anfang des Spiels entführt wurde. Wenn ihr aber lieber alleine ums Überleben kämpft, funktioniert das in The Forest auch großartig.

Die geheimnisvolle Insel lädt zum Erkunden ein, immer wieder finden sich neue interessante Orte. Der Bau der Basis lässt euch jegliche kreative Freiheit, um übertrieben mächtige Monumente zu bauen und der Überlebenskampf ist vor allem am Anfang natürlich auch nicht zu vernachlässigen. The Forest hat nicht ohne Grund nach so vielen Jahren noch immer eine treue Fanbase. 

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