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Ich habe ein fantastisches Kampfspiel entdeckt, das fast niemand kennt

Granblue Fantasy Versus: Rising rollt jetzt nicht unbedingt über die Zunge, ist aber eine grandiose Steam-Empfehlung.

Hauptcharakter Gran ist eine von über 25 spielbaren Spielfiguren in Versus: Rising. Hauptcharakter Gran ist eine von über 25 spielbaren Spielfiguren in Versus: Rising.

Das ist doch wieder so ein Dimi-Spiel, spottet Kollegin Natalie Schermann, wie sie es immer tut, wenn mit einem neuen schrägen Projekt in der Redaktion antanze. Sie rächt sich damit für all die Male, die ich ihre skurrilen Rätselspiele belächelt habe. The Painscreek Killings, ich bitte euch.

Kein Mensch kennt das Spiel, kein Mensch spielt das Spiel, konstatiert Natalie in aller Dreistigkeit. Problem ist: Sie hat nicht ganz Unrecht. Granblue Fantasy Versus: Rising spielen aktuell auf Steam nur popelige 1.398 Leute; klar, es gibt Crossplay mit PlayStation und Co., aber Fakt bleibt Fakt: Dieses Kampfspiel ist Nische. Richtig Nische.

Aber Granblue Fantasy Versus: Rising macht auch verflucht viel Spaß (und dank Crossplay finde ich fast immer Kontrahenten). Lasst euch von dem Fantasy-Versus-Dingens-Namensgulasch nicht abschrecken und verwechselt es auch nicht versehentlich mit dem ebenfalls sehr guten Granblue Fantasy: Relink - ich nehme euch mal mit auf eine kleine Reise.

Dimitry Halley
Dimitry Halley

GameStar-Redaktionsleiter Dimi hätte schon in der Krabbelstube lieber Hadokens statt bunter Bälle durch den Raum gefeuert; Street Fighter 2 war im Kindesalter sein Einstieg in die Welt der Fighting Games - und dann ging es richtig los. Er prügelte sich durch Tekken 3, Virtua Fighter, Soul Calibur 2, die komplette Street-Fighter-Reihe (ja, selbst EX) bis in die Moderne. Aktuell verliebt er sich mehr und mehr in die Arc-System-Spiele. Bestes Beispiel: Granblue Fantasy Versus.

Was ist bitte Granblue Fantasy Versus: Rising?

Granblue Fantasy Versus: Rising ist ein Fighting Game. Aus 30 Kämpferinnen und Kämpfern pickt ihr euren Favoriten heraus, verdrescht mit Schwertern, Lanzen, Knüppeln und Fäusten wem anders die Kauleiste, feuert Spezialmanöver in den feindlichen Latz und gewinnt oder verliert. Wer Street Fighter oder Tekken kennt, versteht Versus: Rising sofort.

Aber Granblue Fantasy ist nicht einfach irgendein Fighting Game. Genau wie das Rollenspiel Relink gehört Versus: Rising zum Granblue-Universum, orientiert sich also mit seinen Charakteren und seiner Geschichte an dem unverschämt erfolgreichen japanischen Mobile Game, das seit 2014 die Smartphones zum Glühen bringt.

Und daraus ergibt sich auch die für mich persönlich größte Stärke des Spiels: Die spielbaren Charaktere sind so unfassbar cool! Zum Beispiel decke ich als Flammenimperator Percival die Gegner komplett mit Feuer ein, setze als Rapierfechterin Katalina auf präzise Stiche oder bringe als drei Meter großer Hüne Vaseraga gleich den ganzen Bildschirm zum Beben. Und schaut euch Siegfried an:

Video starten 1:53 Granblue Fantasy Versus: Rising zeigt am Beispiel Siegfried, wie fetzig die Charaktere abgehen

Das Ensemble von Granblue speist sich größtenteils aus Fantasy-Archetypen wie Magiern, Zweihandkriegern und Co. - und das kommt mir als Genrefan wunderbar gelegen, denn seit dem guten alten Soul Calibur hatte ich ewig kein Fighting Game mehr, in dem ich eine Riege von Fantasy-Kriegern mit Schwert und Schild zu Klump hauen kann.

Ist das der erste Teil? Streng genommen handelt es sich bei Versus: Rising um den zweiten Teil von Granblue Fantasy Versus. Der erste Teil erschien 2020 denkbar ungünstig: Ein schlechter Netcode gepaart mit dem Beginn der Pandemie sorgte dafür, dass das ursprüngliche Versus keine Chance bekam, irgendwo so richtig Fuß zu fassen. Mit der verbesserten Rising-Version versuchen die Devs es ein paar Jahre später nochmal. Und da die Fortsetzung nahezu alle Inhalte des Vorgängers enthält, gibt's auch keinen Grund zurückzublicken.

Perfekt für den Einstieg

Aber Granblue Fantasy ist mehr als ein Street Fighter für Fantasy-Nerds; es ist auch ein wunderbar fetziger Einstieg für Neulinge. Entwickler Arc System Works engagiert sich schon seit Jahren, die berühmt berüchtigte Einstiegshürde von Fighting Games herabzusetzen - so geschehen zum Beispiel bei Guilty Gear und Blazblue.

Auch Granblue Fantasy Versus: Rising bietet ein vereinfachtes (optionales) Steuerungsschema für Neulinge, damit ihr euch beim Spielen keine Finger verknotet. Und selbst wenn ihr einfach nur wild auf Knöpfchen hämmert, kommt ihr in diesem Spiel recht weit, weil die Kombos sich viel leichter verketten lassen als beispielsweise in Street Fighter 6.

Klar, im Multiplayer stoßt ihr mit Buttonmashing irgendwann mit dem Kopf an die Decke, aber bis dahin kann man mit Versus: Rising sehr einfach Spaß haben. Solisten bekommen einen launigen Storymodus sowie Arcade-Gekloppe, Online-Fans treten in Ranked- und Unranked-Partien gegeneinander an.

Wer sich mal in der märchenhaften Welt von Granblue Fantasy verlieren möchte, hat es derzeit also so leicht wie nie. Rollenspielfans tauchen über Relink ein, Fighting-Liebhaber wie ich kloppen sich hingegen durch Versus: Rising. Wofür auch immer ihr euch entscheidet: Viel Spaß!

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