Stellaris steuert dank Federations-Addon & Rabatt auf neuen Spielerrekord bei Steam zu

Das 4X-Strategiespiel Stellaris kann mit dem Diplomatie- und Politik-DLC Federations zahlreiche begeisterte Spieler auf Steam versammeln.

von Christian Just,
19.03.2020 17:48 Uhr

Stellaris Federations kündigt seinen Releasetermin mit einem Trailer an 1:38 Stellaris Federations kündigt seinen Releasetermin mit einem Trailer an

Das neue Stellaris-Addon Federations sorgt auf Steam derzeit für einen erheblichen Anstieg der gleichzeitig aktiven Spieler. Via Steam Charts erkennen wir, dass Stellaris in den letzten 24 Stunden über 56.000 Spieler zeitgleich versammelte, was nahe an den aktuellen Rekord von 68.000 zum Release im Mai 2016 heranreicht.

Für die starken Zahlen dürfte auch der Rabatt von Stellaris sorgen. Auf Steam (und GOG) ist das 4X-Strategiespiel in seiner Basisversion um 75 Prozent reduziert und kostet 10 Euro. Auch die älteren Addons und Zusatz-DLCs sind derzeit stark vergünstigt erhältlich. Die Rabatte laufen noch bis zum 20. März um 18:00. Das neue Stellaris-Addon Federations kostet 20 Euro.

Das steckt im Federations-Addon

Federations und das dazugehörige kostenlose Update 2.6 »Verne« nehmen zahlreiche Veränderungen an Stellaris vor. Federations beinhaltet:

  • Erweiterte Diplomatie-Optionen, die im Midgame mehr Optionen zum politischen Handeln zur Verfügung stellen.
  • Eine Galaktische Gemeinschaft, die ähnlich wie die UN konzipiert ist und einen eigenen Senat und demokratische Mechanismen beinhaltet.
  • »Origins«, die euch Hintergrundgeschichten für eure Völker wählen lassen.
  • Neue Gebäude wie die Juggernaut-Stationen, die sich anders als Sternenbasen im Raum bewegen können.

Stellaris: Federations legt den Fokus auf nicht-kriegerische Interaktion mit anderen Völkern. Stellaris: Federations legt den Fokus auf nicht-kriegerische Interaktion mit anderen Völkern.

Weniger Ruckler im Endgame

Das kostenlose Update 2.6 »Verne« nimmt sich zudem einem der größten Kritikpunkte von Stellaris an: Der Performance im Endgame. Hier wurden laut Entwickler Paradox »signifikante Verbesserungen« vorgenommen.

Bei fortschreitender Spieldauer und Komplexität der Beziehungen zwischen den Sternsystemen tendiert Stellaris dazu, mit störenden Rucklern und langen Ladezeiten zu nerven.

Spieler finden's überwiegend gut

Die Resonanz auf Steam fällt großteils positiv aus, Stand jetzt geben von 409 Nutzern 75 Prozent einen Daumen nach oben. Spieler Kronpas schreibt in seinem Steam-Review:

"Ich habe nur ein paar Stunden gespielt, aber bisher noch keine Gamebreaker-Bugs gefunden. Die neuen Funktionen machen Spaß. Die Entscheidung, das Produkt nicht zu überstürzen, scheint sich hier für Paradox auszuzahlen. Eine positive Stimme von mir, um sie zu ermutigen, diesen Standard für zukünftige Veröffentlichungen beizubehalten."

Spieler Lugerluver dagegen kann sich mit Stellaris: Federations nicht recht anfreunden. Der Nutzer hat das Gefühl, dass »die Origins das eigentliche Highlight« sind. Auch einige Föderationen seien »wirklich einzigartig«, dafür hätte das Addon aber Probleme bei der Balance im Multiplayer. Zudem wirkten sich »die Föderations-Mechanik und die Juggernauts nicht sehr stark auf das Spiel aus«. Er schließt seine Bewertung tendenziell negativ und gibt einen Daumen nach unten:

"Alles in allem weiß ich, dass einige von euch gerne die Entwickler unterstützen, um das Spiel mit neuen Inhalten frisch zu halten, aber ich habe das Gefühl, dass Federations nicht genug für das Geld liefert."

Trotz einiger negativer Stimmen bleibt der Grundtenor in den meisten Bewertungen für Stellaris: Federations positiv.

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Christian Just
@Akkat84

Ich habe Stellaris: Federations mit Freude erwartet, weil die politischen Optionen meiner Meinung nach bislang viel zu kurz gekommen sind. Stellaris ist gerade wegen der friedlichen Ausbreitung für mich eine echte Alternative zum kriegerischen Hearts of Iron 4. Im Lategame kam man aber bisher ohne Krieg nicht wirklich voran. Auch wenn es je nach Lage in der Galaxie meist weiterhin sinnvoll ist, eine schlagkräftige Flotte zu kommandieren, brachten MegaCorp und eben auch Federations für mich wichtige Ebenen an Spieltiefe und Wahlmöglichkeiten, in denen ich gerne versinke.

Die versprochenen Performance-Verbesserungen im Endgame haben mich besonders die Ohren spitzen lassen. Hier kann ich persönlich zwar eine Verbesserung feststellen, allerdings tauchen je nach Pop-Anzahl und besiedelten Planeten durchaus noch Ruckler und Hänger auf. Diese Baustelle bleibt also bestehen, auch wenn die Optimierungen in 2.6.0 spürbar sind und Stellaris insgesamt etwas flüssiger läuft.

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