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Stellaris im Nachtest: Es entwickelt sich weiter, kommt aber nicht voran

Stellaris ist ein Paradox-Paradoxon: Zwar entwickeln die Schweden ihr Weltraum-Strategiespiel permanent weiter, aber echte Fortschritte bleiben aus.

von Reiner Hauser,
21.07.2020 05:00 Uhr

Wir unterziehen Stellaris einem erneuten Test. Wir unterziehen Stellaris einem erneuten Test.

Bei unserem letzten Test-Update vor zwei Jahren hatte Stellaris gerade den epochalen Patch 2.0 hinter sich, mit dem Paradox sein Weltraumspiel grundlegend umkrempelte. Damit verdiente Stellaris auch eine höhere Wertung. Das Spiel ging endlich den vielversprechenden Weg, den Michael Graf und ich uns zum ursprünglichen Release erhofft hatten. Der mit so großem Potenzial gestartete Science-Fiction-Titel schien bereit für den Warpsprung in die höchsten Wertungssphären.

Doch obwohl seitdem eine Vielzahl neuer und guter Inhalte hinzugekommen sind, tritt Stellaris auf der Stelle. Die größten Probleme des Spiels hat Paradox nicht angegangen, worüber auch noch so viele neue Mechaniken und Story-Inhalte nicht hinwegtäuschen können. Denn die Entwickler sitzen im interstellaren Hamsterrad: Sie laufen weiter, ohne voranzukommen.

Stellaris kann wundervoll aussehen. Hier attackiert unsere Flotte eine feindliche Ringwelt. Stellaris kann wundervoll aussehen. Hier attackiert unsere Flotte eine feindliche Ringwelt.

Klar, in seinen starken Momenten erinnert mich Stellaris immer noch an SciFi-Serien wie Stargate oder Star Trek: Wenn ich ein neues Spiel starte, ist das wie ein Gang durchs Sternentor oder ein Aufbruch ins Ungewisse. Was wird mich erwarten? Welche Geheimnisse werden sich mir diesmal offenbaren, welche Entscheidungen werde ich treffen müssen?

Schon zum Release war das die große Stärke von Stellaris und ist bis heute sein Alleinstellungsmerkmal im 4X-Genre. Das Spiel bietet eine schier endlose Vielfalt an interessanten, spektakulären, witzigen und nachdenklichen Geschichten, die geschickt in den Spielfluss eingewoben werden und mir stets spannende Einflussmöglichkeiten offenlassen.

Auf der andere Seite war Stellaris für mich nie ein Spektakel à la ein Krieg der Sterne, denn eben jener Krieg ist in Stellaris mühselig und langweilig. Stellaris ist Erkundung, Abenteuer und das Ungewisse im Angesicht endloser Möglichkeiten. Dorthin zu gehen, wo kein Mensch zuvor gewesen ist.

Der Autor
Reiner Hauser ist einer dieser komischen Leute, die in Spielen immer (außer zu Testzwecken) die Guten nehmen und in SciFi-Settings Probleme haben, wenn sie keine Menschen steuern. Auf diese Weise spielt er auch Stellaris, obwohl er die unglaubliche Optionsvielfalt schätzt, die es ihm anbietet. Denn selbst wenn er sich jedes Mal dafür entscheidet, die DNA-Informationen einer ausgestorbenen Spezies aus einem Riesenrechner herunterzuladen, statt diesen humorlos auszuschlachten, muss es die fiese Möglichkeit ja doch geben, damit er sich gut fühlen kann.

Interview zu Stellaris 2.0 - Ist Paradox jetzt verrückt geworden? - GameStar TV PLUS 44:03 Interview zu Stellaris 2.0 - Ist Paradox jetzt verrückt geworden? - GameStar TV

Mehr endlose Möglichkeiten

Die Entwickler sind sich dieser Stärke durchaus bewusst und haben vor allem durch DLCs in den letzten zwei Jahren ordentlich Inhalte nachgeliefert. Mehr Events, mehr Rassen, mehr Megastrukturen. Mehr Regierungsformen, mehr Diplomatie-Optionen, mehr Entdeckbares. Da es beispielsweise in der Zwischenzeit per DLC möglich ist, einen Giganto-Konzern als Regierungsform zu wählen, habe ich mir eine neue Rasse gebastelt, die ich »Der Trust« genannt habe. Eine kriminelle Wirtschaftsmacht, die auf fremden Planeten ohne Zustimmung des Besitzers lukrative »Filialen« eröffnen kann.

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