Es gibt Spiele, da denkt man sofort: »Ja, alles nett, aber kenn’ ich schon.« Und dann gibt’s »Stupid Never Dies«. Das Spiel hat mich nach dem ersten Start mit seiner knallbunten Pop-Punk-Optik und dem rotzigen Skate-Punk-Soundtrack direkt eingefangen. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nichts von dem Titel, hatte aber quasi von der ersten Minute an angebissen. Und das im wortwörtlichen Sinne!
Holt euch hier das abgedrehte Hardcore-Game!Aber was genau ist »Stupid Never Dies« jetzt für ein Spiel?
Ja, der Name ist hier tatsächlich Programm, denn ihr spielt einen echten Zombie! Euer Protagonist »Davy« ist zu Beginn ein typischer Bewohner dieser post-apokalyptischen Welt: Ein herumschlurfender Kadaver, der eigentlich einfach nur etwas zum Beißen sucht. Auf seiner ziellosen Reise durch ein scheinbar verlassenes Einkaufszentrum entdeckt er jedoch die gefrorene Leiche einer jungen Frau in einem Kühlraum … und verliebt sich Hals über Kopf!
Wie wird Davys verrückte Liebesgeschichte erzählt?
Das weckt prompt seine verloren geglaubten Lebensgeister. Anstatt also die gefrorene Unbekannte (die passenderweise Julia genannt wird) zu fressen, schmachtet er sie nur an und malt sich in den Resten seines Hirns aus, wie wohl ihr erstes Date ablaufen würde. Das alles wird euch – wie übrigens alle Cutscenes des Spiels – in coolen Comic-Panel-Montagen im ikonischen Look des Spiels präsentiert.
Welcher Snack verleiht Davy seine Superkräfte?
Und wenn ihr glaubt, es ist jetzt schon abgedreht, dann wird’s noch krasser: Kurz darauf verputzt Davy (er hat ja immer noch Hunger!) versehentlich ein Phönix-Ei, das ein irrer Wissenschaftler namens Dr. Frank in einem Lagerraum versteckt hat. Dieser kleine Snack macht Davy endgültig wieder zu einem vernunftbegabten Wesen, auch wenn er rein äußerlich ein herumwankender, herrlich lallender Zombie bleibt.
Holt euch hier das abgedrehte Hardcore-Game!Was ist eure eigentliche Mission in den Parallelwelt-Dungeons?
Durch das Ei hat Davy allerdings noch weitere besondere Kräfte gewonnen. Bald erfahren wir dank der Erklärung eben jenes Wissenschaftlers, dass unser untoter Romeo nun die Fähigkeiten von allen möglichen Monstern absorbieren kann – darunter auch die des mächtigen Oberbosses »KOM«. Wenn Davy ihn verspeist - so Dr. Frank - kann er die Apokalypse umkehren, die Menschheit retten und obendrein das Mädchen aus dem Gefrierschrank für das ersehnte Date wiederbeleben!
Die Mission ist also glasklar: Davy muss in gnadenlosen Durchläufen in diverse Parallelwelt-Dungeons hinaus und dort so viele Gegner fressen und deren Kräfte absorbieren, wie er nur kann.
Holt euch hier das abgedrehte Hardcore-Game!Wie funktioniert der Einstieg in die Dungeons?
Habe ich eben »hinaus« gesagt? Vielmehr sollte es »hinab« heißen! Um die verschiedenen Parallelwelten zu erreichen, spült Dr. Frank den armen Davy schlichtweg in einem transdimensionalen Klo herunter. Ja, ganz genau: eine Toilette! Durch diesen multiversalen Abfluss landet Davy in diversen, absurd gestalteten Welten voller Monster.
Welche Herausforderungen warten in den Parallelwelten auf euch?
Dort müsst ihr, bevor ein striktes Zeitlimit abläuft, unzählige Monster besiegen, euch deren Kräfte wortwörtlich einverleiben und knallharte Bossfights überleben. Zum Glück gewinnt Davy in diesen Dungeons seine alte Beweglichkeit zurück. Anstatt nur behäbig herumzutorkeln und zu lallen, könnt ihr mit Davy hier extrem agil über das Schlachtfeld rennen und den Gegnern coole Sprüche drücken.
Holt euch hier das abgedrehte Hardcore-Game!Wie nutzt ihr die feindlichen Kräfte durch »Style Eats«?
Diese Agilität ist auch bitter nötig, denn schon bald stürmen die ersten Gegnerhorden auf euch zu. Mithilfe von geschmeidigen Moves und Angriffsmanövern prügelt ihr die Biester in Grund und Boden.
Obendrein gibt’s noch ordentlich was zu beißen: Wenn ihr bestimmte Elite- und Bossviecher verputzt, nutzt ihr die sogenannten »Style Eats«. Dadurch könnt ihr deren Gestalt und Special-Moves übernehmen.
So wird Davy beispielsweise zu einem wuchtigen Werwolf, einer flinken Harpyie oder einem massiven Golem. Das verändert nicht nur die Optik, sondern auch eure Reichweite und das Angriffstempo.
Wie modifiziert ihr euren Zombie mit abgefahrenen Body-Hacks?
Aber auch abseits dieser Komplettverwandlungen werdet ihr stetig flexibler. Mit euren Level-Ups und beim Besuch im abgedrehten Tattoo-Shop erhaltet ihr Zugang zu den sogenannten Body-Hacks. Diese modifizieren euren Spielstil dynamisch.
Ihr rüstet nämlich kurzerhand euren Kopf, die Arme oder die Beine mit irren Over-Technology-Waffen aus. So passt ihr eure Taktik in jedem Durchlauf optimal an die verrückten Upgrades an, die euch gerade zur Verfügung stehen.
Holt euch hier das abgedrehte Hardcore-Game!Wie spielt sich die schräge Klopperei im Dungeon?
Wer bei der bunten Comic-Optik an entspanntes Button-Mashing ohne großen Skill denkt, irrt sich gewaltig. Hinter der humorvollen Fassade von »Stupid Never Dies« verbirgt sich nämlich knallharte Action, die euch ordentlich ins Schwitzen bringt.
Das Spiel fordert eure volle Konzentration: Präzises Ausweichen und getimtes Parieren sind absolut essentiell, um nicht direkt wieder als Häufchen Asche im Einkaufszentrum zu landen. Jeder Treffer tut weh, aber genau hier greift die geniale Devouring-Mechanik.
Anstatt euch mit halbem Lebensbalken zurückzuziehen, müsst ihr aggressiv nach vorn stürmen, zubeißen und den Spieß umdrehen. Das Risiko wird mit Heilung und frischen Fähigkeiten belohnt und das ergibt einen extrem befriedigenden Gameplay-Loop!
Wie besiegt ihr mächtige Bosse?
Wie wichtig die richtige Taktik ist, zeigt sich eindrucksvoll bei den wuchtigen Endgegnern. Nehmen wir den Boss Afreet: Dieser feurige Koloss sieht aus wie ein klassischer Metal-Dämon direkt aus der Hölle und wird passend von einem treibenden, wilden Heavy-Metal-Soundtrack untermalt.
Der Kampf ist hammerhart und verlangt euch alles ab. Ihr müsst ununterbrochen ausweichen, eure stärksten Moves raushauen und im richtigen Moment kontern. Wer hier auf pures Button-Mashing setzt, sieht sofort den Game-Over-Screen.
Die Lösung liegt hier vielmehr im cleveren Kombinieren von den vorher angeeigneten »Style Eats«. Während Afreet das Schlachtfeld mit seinen Flächenangriffen eindeckt, spawnen immer wieder kleinere Monster. Genau hier müsst ihr die clevere Devouring-Mechanik nutzen: Ihr schaltet diese Biester gezielt aus und fresst deren Energie, um euch zu heilen und neue Kraft zu schöpfen.
Um auf Afreets brachiale Attacken zu reagieren, wechselt ihr fließend durch eine wilde Mischung aus Monster-Formen. Mit der Harpyie weicht ihr extrem agil aus, während ihr als Werwolf im Nahkampf ordentlich austeilt. Habt ihr genug Energie der kleinen Gegner absorbiert, gebt ihr dem Dämon mit einem voll aufgeladenen Spezialangriff schließlich den Rest.
Holt euch hier das abgedrehte Hardcore-Game!Warum motiviert euch das Gameplay immer wieder aufs Neue?
Da die Dungeons einem strikten Zeitlimit unterliegen, müsst ihr stets abwägen: Farmt ihr in den flachen Ebenen erstmal Erfahrungspunkte, oder stürzt ihr euch direkt in die tiefen Zonen für den maximalen Nervenkitzel?
Auch wenn euer Charakterlevel nach einem Bildschirmtod auf Level 1 zurückgesetzt wird, gibt es keinen frustrierenden Stillstand. Stattdessen greift das motivierende »Blazing Fast Growth«-System. Mit jedem weiteren Versuch erhöht sich eure Wachstumsgeschwindigkeit permanent. Ihr levelt in Folge-Runs also drastisch schneller auf, wodurch ihr deutlich früher Zugriff auf die stärksten Fähigkeiten habt.
Dieser stetige Beschleunigungs-Effekt sorgt dafür, dass ihr förmlich an den Bildschirm gefesselt werdet.
Holt euch hier das abgedrehte Hardcore-Game!Seid ihr bereit für diesen wilden Mix aus humorvoller Pop-Punk-Optik und kompromisslosen Action-Gameplay? Setzt euch »Stupid Never Dies« am besten direkt auf eure Steam-Wishlist, um den Launch auf keinen Fall zu verpassen. Das abgedrehteste Spiel des Jahres kommt nämlich schon am 21. Oktober 2026!