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Sudden Strike 2 im Test

Rückkehr der Pixelsoldaten: Im alten Look kommandieren Sie mit neuen Befehlen Ihre Truppen über die 2D-Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs.

01.07.2002 15:12 Uhr

Unsere Truppen verteidigen einen gepanzerten Zug (oben links) gegen heranrückende Feindverbände. Die Gebäude in der Mitte mussten unserem massiven Beschuss weichen und bieten dem Gegner keine Deckung mehr. Trotzdem setzt die angreifende Partei ihre Attacke von unten rechts kommend vehement fort.Unsere Truppen verteidigen einen gepanzerten Zug (oben links) gegen heranrückende Feindverbände. Die Gebäude in der Mitte mussten unserem massiven Beschuss weichen und bieten dem Gegner keine Deckung mehr. Trotzdem setzt die angreifende Partei ihre Attacke von unten rechts kommend vehement fort.

Vor eineinhalb Jahren landete das Fireglow-Team mit Sudden Strike einen echten Überraschungserfolg. Das im Zweiten Weltkrieg angesiedel- te Echtzeit-Strategiespiel überzeugte vor allem durch trickreich angelegte Großschlachten. Für Sudden Strike 2 haben sich die Russen nur wenig Zeit gelassen - weshalb der Nachfolger auch eher ein umfassendes Programm-Update als ein komplett neues Spiel geworden ist.

Neue Länder - alte Grafik

Beim Übersetzen unserer Pixel-Japaner nimmt ein geschickt platziertes US-Kriegsschiff die Landungsboote unter Feuer. Von rechts kommt ein flinkes Kanonenboot herangebrettert, das schon eine unserer wertvollen Infanterie-Fähren (Mitte) gnadenlos versenkt hat.Beim Übersetzen unserer Pixel-Japaner nimmt ein geschickt platziertes US-Kriegsschiff die Landungsboote unter Feuer. Von rechts kommt ein flinkes Kanonenboot herangebrettert, das schon eine unserer wertvollen Infanterie-Fähren (Mitte) gnadenlos versenkt hat.

Diesmal dürfen Sie fünf Kampagnen bestreiten: je eine auf deutscher, russischer, amerikanischer, englischer und neuerdings auch japanischer Seite. Die Länge variiert dabei zwischen vier und neun Einsätzen pro Feldzug. Die Szenarien sind lose an die Historie angelehnt. Dabei reicht das Spektrum vom deutschen Angriff auf Russland über die Operation Market Garden bis zum Kampf um Pazifikinseln. Nach einem ausführlichen (und in grauenhafter Qualität gesprochenen) Briefing finden Sie sich auf der Karte des Einsatzgebietes wieder. Kennern des Vorgängers werden zu Beginn kaum grafische Unterschiede auffallen. Nach wie vor bewegen sich Dutzende winziger Einheiten auf einer statischen 2D-Karte. Darauf stehen jetzt allerdings erheblich mehr Gebäude, die den Truppen Deckung bieten.

Erste Neuerungen stellen Sie fest, sobald Sie ein paar Einheiten in die Schlacht schicken. So teilen Sie jetzt per Mausklick gemischten Verbänden ein identisches Tempo beim Vorrücken zu. Damit verhindern Sie effektiv, dass sich die Kampfgruppen nach kurzer Wegstrecke auseinander ziehen. Ebenfalls sehr nützlich: die große Sichtweite der Offiziere. Wie früher die Generäle benutzen nun alle Befehlshaber Ferngläser, um weit entfernte Gegner aufzuspüren. Ansonsten unterscheidet sich die Steuerung nur wenig vom Vorgänger. Über ein Minimenü am unteren Bildrand erteilen Sie Befehle, die Sie mit Rechtsklick bestätigen.

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