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Seite 2: Super Street Fighter 4: Arcade Edition im Test - Volles Pfund aufs Maul!

Das Spielgefühl: Noch mehr vom Gewohnten

Neben neuen Charakteren erweitert die Arcade Edition das Hauptspiel auch um zusätzliche Replay-Funktionen für die Online-Gefechte.

Online-Replays lassen sich nun spielübergreifend anschauen. Online-Replays lassen sich nun spielübergreifend anschauen.

So ist es nun möglich, Turniere von hochstufigen Elite-Spielern (mit mehr als 3.000 Championship-Punkten) zu analysieren oder eigene Wiederholungen an Freunde zu verschicken.

Zudem feilt das Update an der Spielbalance. Die Auswirkungen halten sich allerdings in Grenzen; das Niveau der Solo-Kampagne schwankt nach wie vor. Ein Kampf gegen den russischen Muskelberg Zangief etwa ist noch immer unverhältnismäßig schwer. Zudem reagieren alle anderen Figuren selbst auf dem Schwierigkeitsgrad »superschwer« noch immer genau so auf uns, wie sie es bereits in Street Fighter 4 getan haben; von frischen Manövern oder Taktiken keine Spur. Selbst die Achievements sowie der Trainingsmodus, in dem wir vorgegebene Schlagkombinationen nachahmen müssen, kennen wir bereits aus dem Hauptprogramm. Serienprofis suchen neue Herausforderungen also vergeblich. Gewohnt fummelig ist auch der Server-Browser, der uns mehr schlecht als recht Online-Gegner sucht, die unserem eigenen Niveau entsprechen.

Super Street Fighter 4: AE - Test-Video 10:48 Super Street Fighter 4: AE - Test-Video

Ebenfalls ärgerlich: Die Arcade Edition plagen ungewöhnlich viele Bugs. Beispielsweise kommt es im Ladebildschirm häufig zu Grafikfehlern. Und die an sich coolen Anime-Sequenzen, die die (nach wie vor dünne) Handlung erzählen, sind zu leise abgemischt. Besonders nervig: Wenn wir die Tastenbelegung ändern wollten, stürzte unsere Testversion regelmäßig ab; wir mussten mit dem Standard-Setup vorlieb nehmen.

Grafisch setzt Street Fighter 4 noch immer Maßstäbe. Vor allem die Effekte knallen ordentlich. Grafisch setzt Street Fighter 4 noch immer Maßstäbe. Vor allem die Effekte knallen ordentlich.

Von diesen Macken abgesehen ist die Arcade Edition technisch über jeden Zweifel erhaben. Zwar verwendet Capcom erneut die Grafikengine aus Street Fighter 4 von 2009. Die weiß aber noch immer durch ihre stimmige Beleuchtung, den hübschen Comic-Stil sowie die knalligen Effekte zu überzeugen, und das bei erfreulich geringem Hardware-Hunger. Die Vorzeige-Grafik gepaart mit der herausragenden Soundkulisse sowie der eingängigen Steuerung erzeugt einen grandiosen Spielfluss, dem man sich nur schwer entziehen kann und der Super Street Fighter 4 zum besten PC-Prügelspiel macht, das man derzeit kaufen kann.

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