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Supernatural: Der Serien-Chef verrät das ursprüngliche Ende und Fans sind heilfroh, dass es nie dazu kam

Was wäre, wenn Supernatural wie geplant nach fünf Staffeln geendet hätte? Eric Kripkes anfängliche Vision hat einen dunklen Twist.

Die Dämonenjäger Dean und Sam Winchester begleiteten Fans über 15 Jahre lang. Bildquelle: The CW Die Dämonenjäger Dean und Sam Winchester begleiteten Fans über 15 Jahre lang. Bildquelle: The CW

Nach insgesamt 15 Seasons und 327 Folgen von Supernatural war Schluss. Dean Winchester (Jensen Ackles) und sein Bruder Sam (Jared Padalecki) verabschiedeten sich im Jahre 2020 in den übernatürlichen Ruhestand - sozusagen.

Mit dem Serienfinale sind viele Fans bis heute nicht glücklich. Jetzt verrät Showrunner Eric Kripke, was sein eigentlicher Plan war und plötzlich findet die Community das offizielle Ende gar nicht mehr so schlimm.

Ein ewiger Kreislauf

Achtung! Es folgen große Spoiler zum Serienfinale von Supernatural!

Wie endet Supernatural? Bei einer routinemäßigen Vampirjagd wird Dean von einem Metallhaken aufgespießt und stirbt. Er bittet Sam, ihn dieses Mal nicht von den Toten zurückzuholen und findet seinen Frieden im Himmel. 

Sein Bruder lebt ein langes, erfülltes Leben und bekommt einen Sohn, den er Dean nennt. In der letzten Szene treffen sich die Geschwister nach Sams Tod im Himmel auf einer Brücke wieder und fallen sich in die Arme.

Eigentlich sollte die Mystery-Serie aber bereits nach fünf und nicht 15 (!) Staffeln enden. Wegen der immer weiter ansteigenden Einschaltquoten entschied man sich jedoch dafür, die Abenteuer der Winchesters weiterzuführen.

Video starten 1:15 Supernatural - Serien-Trailer zur elften Staffel mit Jared Padalecki und Jensen Ackles

Ein vorgefertigtes Ende hatte Eric Kripke bereits damals schon im Kopf und teilt seine ursprüngliche Vision jetzt im Podcast Supernatural Then and Now. So sollte Sam in der finalen Folge von Staffel 5 in der Hölle bleiben und Dean sein Happy End mit Lisa Braeden (Cindy Sampson) bekommen. 

In einer letzten Szene wäre ein Dämon hinter ihrer Tochter Samantha (kurz: Sam) her. Somit hätte Dean ein ähnliches Schicksal wie sein Vater John (Jeffrey Dean Morgan) ereilt, wodurch die Winchesters in ihrem ganz eigenen Höllen-Kreislauf gefangen gewesen wären.

Dean muss seiner Frau also - ebenso wie John in Staffel 1 - dabei zusehen, wie sie an der Decke verbrennt und schwört auf Rache. Sam wird zur Dämonenjägerin, so wie ihr eigener Vater Dean. Falls ihr euch Erics Antwort einmal komplett durchlesen möchtet, hier ist das (leicht gekürzte) Transkript (via Reddit):

Es gab nie einen Plan, dass Dean mit ihm [Sam] in die Hölle springt. Ich denke letztendlich, dass es gut ist, dass sie das Ende nicht so gelassen haben. Die Version, die ich im Kopf hatte, war viel stärker wie ein Horrorfilm aufgebaut. Das wäre, wie ich glaube, unbefriedigend gewesen.

Das Ende hätte so aussehen sollen: Sam geht in die Hölle, Dean arbeitet sich den Arsch ab, um ihn herauszuholen – in einer Montage ähnlich der, die es [in der Serie] gibt – aber schafft es letztendlich nicht, weil Deans große emotionale Entwicklung darin bestand, dass er lernen musste, seinen Bruder loszulassen. [...]

Dean geht zurück zu Cindy [spielt Lisa Braeden in d. Serie ] und sie bekommen ein Baby. Es ist ein Mädchen, sie nennen es Samantha. Und das letzte Bild wäre dann gewesen, wie er Samantha [auf dem Arm] hat. Cindy legt das Baby ins Bett, sie machen das Licht aus und gehen. Dann erscheint eine dunkle Gestalt über dem Bettchen und es geht zurück zum Teaser von Supernatural. Es gibt eine abrupte Schwarzblende und die starke Andeutung, dass alles wieder von vorne beginnt.

Und so wird Dean zu John [seinem Vater] und Samantha wird die neue Dämonenjägerin und seine Frau wird an der Decke enden. [...] Es sollte mit einem großen Fragezeichen abschließen. Oh, diese Geschichte geht weiter. Das ist eine Sache, die ich am Ende von Buffy immer geliebt habe, welches hoffnungsvoller war als dieses. Nachdem sie den Höllenschlund [Hellmouth] losgeworden waren, hieß es: »Oh, es gibt noch einen ganzen Haufen anderer Höllenschlünde. Wohin gehen wir jetzt?« Man zoomt auf Buffy und man weiß einfach, der Kampf wird weitergehen. Ich habe versucht, dem Ganzen meinen Horrorfilm-Touch zu geben.

Also das war das [ursprüngliche] Ende. Viele Fragezeichen. Kein Happy End. Ein Horrorfilm-Ende.

Was sagen Fans zu dem alternativen Ende?

Auf Reddit ist sich die Community weitestgehend einig: Das wäre ein schrecklicher Abschluss für die Serie gewesen! Einige nehmen die Idee mit Humor und sind plötzlich doch froh, dass Supernatural nicht nach fünf Seasons geendet hat.

Hier sind Beispiele:

  • »Ich habe meine Meinung geändert, die Serie hätte nicht mit Staffel 5 enden sollen.« - User iamnotveryimportant
  • »Das hat er also gemeint, als er sagte, die Fans hätten sein ursprüngliches Ende gehasst. Ja, das macht Sinn lmao« - User GabrielTorres674
  • »Wow, das ist wirklich furchtbar. Ich bin nicht glücklich mit dem Ende von Staffel 15, aber das ist mir allemal lieber als diese Monstrosität.« - User No_Court6633
  • »Ich schätze, Mr. Kripke ist einfach nicht der Typ für »alle leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.« - User BMovieActorWannabe
  • »Dean wird wie John ist wahrscheinlich das Schlimmste, was ich je über Supernatural gelesen habe. Danke, ich hasse es.« - User coffee_zealot

Übrigens beziehen einige Fans Erics Horrorvisionen auf das kommende Finale der Amazon-Serie The Boys. Demnach haben sie Angst, welches Ende sie wohl hier erwarten wird. 

Und das nicht ohne Grund: Erst kürzlich teaste er an, dass vermutlich so einige Charaktere in Staffel 5 das Zeitliche segnen werden. Mehr dazu erfahrt ihr im oben verlinkten Artikel. 

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