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»Wenn du das versaust …« - Der Chef von The Boys fürchtet sich vor seinem eigenen Serien-Finale

Eric Kripke zieht mit Staffel 5 unter The Boys einen Schlussstrich. Und davor hat der Serien-Chef selbst ein bisschen Bammel.

Mit The Boys ging es 2019 los – sieben Jahre später schlägt das Ende der beliebten Anti-Superhelden-Serie auf. Bildquelle: Amazon Studios Mit The Boys ging es 2019 los – sieben Jahre später schlägt das Ende der beliebten Anti-Superhelden-Serie auf. Bildquelle: Amazon Studios

Das Ende von The Boys naht! Irgendwann 2026 startet die fünfte und letzte Staffel und das treibt Eric Kripke aktuell die Sorgenfalten auf die Stirn. Kein Wunder: Die Dreharbeiten zu Season 5 befinden sich im vollen Gange und natürlich will der Showrunner mit dem großen Finale nicht enttäuschen.

Darüber spricht Kripke als Gast bei Sonys Creator-to-Creator-Podcast. Das Mikrofon teilt er sich hier mit Shawn Ryan (The Night Agent bei Netflix) und dabei sinnieren die beiden, wie man eine langlebige Serie zu einem gelungenen Ende führt.

Wie beendet man eine gute Serie?

Zuerst führt Ryan an:

Wie bringst du eine Geschichte zu ihrem Ende? Wie schaffst du es, dass es sich emotional befriedigend anfühlt? Wie bekommst du das hin, dass du – zum Beispiel – ein Detail aus Staffel 1 oder 2 zurückbringst und das sich richtig bezahlt macht?

Darauf antwortet Kripke, der Breaking Bad von Vince Gilligan als grandioses Beispiel für eine starke Serie mit einem starken Ende nennt: 

Breaking Bad ist für mich das Paradebeispiel dafür, wie man es auf den Punkt bringt.

Ich hatte die Gelegenheit, mit ein paar der Autoren zu sprechen und zu fragen: So, wie ihr alles am Ende zusammengeführt habt – wie habt ihr das hinbekommen? Und sie meinten: Ach, wir hatten da so eine Tafel mit allen offenen Storysträngen und bei denen wir nicht wussten, was wir damit machen sollen, die im Laufe der Zeit immer mehr wurden. Und als wir dann bei der letzten Staffel angekommen sind, haben wir eine nach der anderen abgehakt. Das hat sich dann tatsächlich bezahlt gemacht, als wir wie Genies dastanden, weil wir einen Storystrang aus Staffel 2 oder so aufgegriffen hatten.

Die Autoren von Breaking Bad haben also nie den Überblick verloren und alle ihre Ideen stets im Auge behalten. Und es sieht ganz danach aus, als würde sich Eric Kripke für The Boys daran ein Beispiel nehmen.

Video starten 2:08 Übrigens geht es 2025 noch mit Gen V weiter - hier ist der offizielle Trailer zu Staffel 2 des The-Boys-Spin-off

Viel Druck für den Serien-Chef von The Boys

Dass er sich für das große Finale seiner Anti-Superhelden-Serie selbst unter Druck setzt, betont Kripke ebenfalls:

Du könntest über Jahre hinweg die beste Serie aller Zeiten produzieren, aber wenn du dann das Ende versaust, stehen am Schluss alle auf dem Parkplatz und meinen nur: Hm, vielleicht war die Serie ja doch nicht so geil.

Hier nennt Shawn Ryan Game of Thrones als prominentes Beispiel, bei dem für viele Fans vor allem die finale achte Staffel in der Kritik steht. Eric Kripke blickt wiederum etwas weiter zurück, im weiteren Gespräch kommt er auf Lost zu sprechen. 

Kripke selbst hat natürlich schon vor The Boys eine große und beliebte Serie beendet: Supernatural. Fairerweise lief die aber auch viel länger als ursprünglich geplant und kam letztendlich auf 15 statt 5 Staffeln.

Fans befürchteten bereits, The Boys würde einen ähnlichen Weg einschlagen, doch mit Season 5 ist jetzt tatsächlich Schluss. Dafür geht es aber mit neuen Serien und Spin-offs im Universum von The Boys weiter – mehr dazu könnt ihr unter den Links oben nachlesen.

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