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Syberia 2 im Test

Die Reise der jungen Kate Walker geht weiter. In der Fortsetzung des Render-Adventures sucht sie nach einem geheimnisvollen Eiland.

21.04.2004 15:29 Uhr

Auf dem Friedhof muss Kate das Grab eines Mönchs finden und die Kräuter darauf ernten.Auf dem Friedhof muss Kate das Grab eines Mönchs finden und die Kräuter darauf ernten.

Ein Zug braust durch verschneite Wälder. An Bord drei Gestalten, die auf den ersten Blick nicht so recht zusammenpassen scheinen: die junge New Yorker Anwältin Kate Walker, der greise Hans Vorarlberg und der Automaten-Mensch Oskar. Dieses bunte Grüppchen fahndet im Adventure Syberia 2 nach einer geheimnisvollen Insel.

Wie schon im Vorgänger ist Kate die zentrale Figur. An ihr liegt es, ob der alterschwache Hans jemals den Fuß auf das sagenumwobene Eiland setzen wird. Dabei stellen sich der jungen Frau nicht nur die fiese Witterung oder die plötzliche Krankheit von Hans in den Weg, sondern auch zahlreiche zwielichtige Gestalten. Bis die junge Frau das Ziel erreicht, müssen Sie ihr durch die Weiten Nordrusslands helfen - und dabei auch einige Designschnitzer meistern.

Schön, aber steril

Kate bereitet die Medizin für den kranken Hans vor - eine selbst gegossene Duftkerze.Kate bereitet die Medizin für den kranken Hans vor - eine selbst gegossene Duftkerze.

Syberia 2 knüpft in Atmosphäre und Grafik an den Vorgänger an. Das Szenario ist durch die Mischung aus Echtwelt, Mythos und merkwürdigen Gestalten spannend surreal - ähnlich wie in Myst. Und auch die gerenderten Hintergründe sind wunderschön, aber häufig leblos. Gelegentlich huscht mal ein Eichhörnchen einen Baum hinauf oder ein paar Vögel flattern durchs Bild. Selbst in der Stadt Romansburg, die Sie zu Beginn besuchen, ist nur wenig los. Enttäuschend wenige Einwohner lassen sich mit Ihnen auf einen Plausch ein.

Regelrecht einsam wird es, wenn Sie Romansburg verlassen haben und in die verschneiten Wälder Nordrusslands vordringen. Zwar bestechen die Landschaften durch unzählige Details, aber spätestens beim dritten kaum zu unterscheidenden Bildschirm fühlen wir uns eingeschläfert.

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Sprache: Deutsch

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