Fazit: Systemvoraussetzungen VR: Oculus Rift und HTC Vive - 90 fps ohne Lag?

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Fazit der Redaktion

Dennis Ziesecke: Zu Beginn wird die virtuelle Realität auf dem PC ein Hobby für gut betuchte Enthusiasten sein. Eine schnelle Grafikkarte (oder doch besser gleich zwei?) ist für Ausflüge in die virtuelle Realität Pflicht, auch wenn Nvidia und AMD fieberhaft an Treibern und SDKs arbeiten, um die Anforderungen herunterzuschrauben.

Mit einem bahnbrechenden Durchbruch der VR-Lösungen ist daher 2016 wohl eher nicht zu rechnen. Dennoch hat VR das Potential, die Spiele-Landschaft nachhaltig zu verändern. Genau wie einst die 3dfx Voodoo-Karten fügt VR dem Spiel eine Dimension hinzu – nur eben eine noch deutlich mehr beeindruckende , denn schließlich schauen wir nicht mehr nur auf das Spiel, sondern befinden uns gefühlt tatsächlich darin.

Wer das einmal getestet und für gut befunden hat, der dürfte sich nur schwer zurückhalten können, sein Erspartes in die nötige Hardware zu stecken. Bezeichnend ist jedenfalls das breite Grinsen in den Gesichtern der Leute, die sich eine VR-Brille auf den Kopf setzen –das Mittendrin-Gefühl ist einmalig und quasi nicht zu beschreiben: VR muss erlebt werden, bevor darüber geurteilt wird. Die hohen Hardwareanforderungen wirken dann nicht mehr so abschreckend, und hat nicht auch ein Wing Commander den Verkauf schneller AT-Systeme angeheizt und ein Rebel Assault beim Verkauf von CD-ROMs geholfen?

VR braucht meiner Meinung nach sogar nicht einmal einen Core-Game-Kracher (wie es Star Citizen eventuell werden könnte), auch spielerisch schlichte Spiele faszinieren ungemein und auch über längere Zeit. So hätte ich bei der Präsentation gerne mehr Zeit mit einem Jump'n'Run verbracht obwohl ich das Genre eigentlich gar nicht so sehr mag. Ich kann es deshalb nicht mehr abwarten, bis endlich 2016 ist und fertige VR-Brillen samt der passenden Spiele erscheinen.

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