Technikcheck: Dawn of War 2 - Tuning für Weltraumstrategen

Techniktipps für den Aurelia-Raumsektor.

von Michael Obermeier,
20.02.2009 16:47 Uhr

Wir haben Dawn of War 2 durch unser Testlabor gejagt und zeigen Ihnen wie das Strategiespiel von Relic in unterschiedlichen Qualitätstufen auf mehreren PC-Systemen läuft.

Checkliste

5,5 GByte Speicherplatz
3,2 GHz Prozessor
1,0 GByte RAM
Shader-3.0-Karte
DirectX 9.0c

Standard-PC

Athlon 64/3500+
1,0 GByte RAM
Geforce 7800 GT

1280x1024, niedrige Details

Auch auf älteren PCs läuft das Spiel flüssig, wirkt aufgrund der geringen Modelldetails, der fehlenden Schatten sowie der matschigen Texturen altbacken.

Mittelklasse-PC

Athlon 64 X2/5000+
2,0 GByte RAM
Geforce 8800 GT

1680x1050, hohe Details

Bereits auf einem Mittelklasse-PC spielen Sie problemlos mit hohen Modelldetails , akkuraten Schatten sowie detailreicheren Texturen.

High-End-PC

Core 2 Quad Q9300
4,0 GByte RAM
Radeon HD 4870

1680x1050, ultrahohe Details

Mit ultrahohen Details (nur im DX-10-Modus verfügbar) sind die Schatten noch einen Tick akkurater und auch weit entfernte Bodentexturen werden detailreicher.

Minimale gegen maximale Details

Dawn of War 2 - DirectX9.Dawn of War 2 - DirectX9.

Während die Einheiten mit minimalen Grafikeinstellung (DX9, oben) einigermaßen detailliert sind, kosten der fehlende Schattenwurf, die unscharfen Texturen sowie die spärlichen Beleuchtungs- und Shader-Effekte viel Atmosphäre gegenüber maximalen Details (DX 10 unten).

Dawn of War 2 - DirectX10.Dawn of War 2 - DirectX10.

Wichtige Grafikeinstellungen

Mit einem flotten Dual- oder Quad-Core-Prozessor sollten Sie »Physics« aktivieren -- dann fliegen Figuren und Trümmer physikalisch korrekt durch die Luft..

Besitzer einer Grafikkarte mit 256 MByte Speicher sollten die Terrain-Details auf mittel setzen, schnellere Modelle ab einer Geforce 9600 GT / Radeon HD 460 schaffen problemlos hohe Details.

Besonders in heftigen Gefechten kann das Senken der Effekt-Qualität bis zu 30 Prozent mehr Leistung bringen.

Die »Effects Densitiy« regelt, wieviele Partikel pro Effekt dargestellt werden – niedrigere Einstellungen bringen bis zu zehn Prozent mehr fps pro Stufe.

Mit 512 MByte Videospeicher sollten Sie die »Soft Particles« aktivieren, um Rauch, Explosionen und Mündungsfeuer optisch aufzupeppen.

Technik-Tipps

  • Die Maximaleinstellung »Ultra« können Sie bei Texuren und Effekten nur wählen, wenn Sie einen DirectX-10-PC haben, also eine DX-10-Grafikkarte und Windows Vista.
  • Hohe Details sehen kaum schlechter aus als die maximale Grafikstufe Ultra und bringen bis zu 20 Prozent mehr Leistung.
  • Die Automatikfunktion stellt eine gute Ausgangsbasis beim Finden der optimalen Einstellungen dar. Erhöhen oder verringern Sie dann einzelne Punkte, bis Performance und Qualität stimmen.
  • Das Verringern der Regen-Details, also ob auftreffende Tropfen dargestellt werden, kann bei älteren Grafikkarten bis zu 30 Prozent mehr Leistung bringen.
  • Viel Leistung holen Sie mit dem Senken der Schattendetails heraus-- allerdings kostet das einiges an optischem Genuß.
  • Mit Windows Vista sollten es mindestens 1,5 GByte RAM sein, unter Windows XP reichen auch 1,0 GByte gerade noch so zum flüssigen Spielen.
  • Auf Grafikkaten mit mageren 128 MByte Speicher lief das Spiel selbst in minimalen Details nicht ruckelfrei.
  • Wer Company of Heroes besitzt, kann damit einschätzen, wie Dawn of War 2 auf seinem PC läuft -- beide Titel sind in etwa gleich anspruchsvoll.

Kommentare(1)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen