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Nach 35 Jahren wiedervereint: Der Cast von Terminator 2 findet sich zu einem seltenen Familientreffen zusammen, nur einer fehlt

Wenn euer Herz für einen der besten Actionfilme aller Zeiten schlägt, dann werdet ihr dieses familiäre Foto zu Terminator 2 – Tag der Abrechnung lieben.

Arnold Schwarzenegger fehlt leider, dafür lässt sich Edward Furlong an der Seite seiner Co-Stars von Terminator 2 blicken. Bildquelle: StudioCanal Arnold Schwarzenegger fehlt leider, dafür lässt sich Edward Furlong an der Seite seiner Co-Stars von Terminator 2 blicken. Bildquelle: StudioCanal

Am 3. Juli 1991 startete Terminator 2 – Tag der Abrechnung in den US-Kinos, deutsche Filmfans mussten sich bis zum 24. Oktober gedulden. Damit ist der legendäre Action-Klassiker von Regisseur James Cameron dieses Jahr 35 Jahre alt geworden.

Dabei lässt sich T2 aber heute noch genauso gut gucken wie damals. Das haben wir nicht nur einer zeitlosen Geschichte und durch die Bank weg starken Performances zu verdanken. Sondern ebenso den zeitlosen Effekten, bei denen die Kombination aus echtem Handwerk und beispiellosem CGI ganz hervorragend aufgeht.

Skynet hatte dieses Wiedersehen in der ursprünglichen Programmierung definitiv nicht vorgesehen.

Jetzt – und damit 35 Jahre nach der Erstveröffentlichung von Terminator 2 – haben sich fast alle Hauptdarsteller des Films zu einem Familientreffen zusammengefunden. Nur Arnold Schwarzenegger fehlt auf dem Bild, das Robert Patrick auf Instagram teilte und ihn gemeinsam mit Linda Hamilton, Michael Biehn und Edward Furlong zeigt:

Und ja, ihr habt ja Recht: Genau genommen ist Michael Biehn gar nicht in Terminator 2 zu sehen – zumindest in der Kinofassung. Trotzdem war der Darsteller von Kyle Reese am Dreh beteiligt. Denn seine Szenen, die sich in der dystopischen Zukunft abspielen, schafften es nicht in den finalen Film.

Lediglich im Zuge der Special Edition beziehungsweise des Director’s Cut kommt es zu einem Wiedersehen zwischen Kyle Reese und Sarah Connor, als sich Letztere im Zuge einer kurzen Traumsequenz an ihn und ihre Mission erinnert.

Video starten 1:20 Terminator 2 - Trailer zur 3D-Version mit Arnold Schwarzenegger

Warum ihr seit T2 so wenig von Edward Furlong gesehen und gehört habt

Bemerkenswert ist natürlich ebenfalls, dass sich Edward Furlong mal wieder in der Öffentlichkeit und an der Seite seiner damaligen Co-Stars zeigt. Der damals 13-jährige Darsteller von John Connor sprach zuletzt 2024 öffentlich darüber, wie sehr ihm der Ruhm und die Hollywood-Maschinerie als Nachwuchsschauspieler zu schaffen machten – eine detaillierte Chronologie findet ihr etwa bei Entertainment Weekly.

Bei Inside of You with Michael Rosenbaum ließ Furlong durchblicken, dass seine schwierige Kindheit, die daraus resultierenden psychischen Probleme und seine Drogensucht ihn ein Comeback für Terminator 3 kosteten:

Als ich die Rolle in Terminator 3 verloren habe, oh mein Gott, Mann … So viele Drogen in meinem Leben.

Es gab die Vertragsbedingung, die sagten sowas wie: Wir wollen, dass du keine Drogen nimmst. Naja, ich unterschreibe die Klausel einfach in meinem Vertrag: keine Drogen. Und es war ein toller Deal. Es war der beste Deal, den ich je in meinem Leben bekommen hatte. Für T3 ging es um eine Menge Geld, um Millionen. Und so viel Geld hatte ich noch nie verdient.

Also rief ich meine Freunde an und sagte: Leute, ich habe gerade diesen verdammt geilen Vertrag unterschrieben, wir gehen in den Club und besorgen uns eine Menge Koks.

Am selben Abend erlitt Furlong eine Überdosis, woraufhin sich das Studio dazu entschloss, die Rolle des John Connor in Terminator 3 mit Nick Stahl neu zu besetzen:

Es sprach sich herum. Und natürlich meinte [das Studio]: Ja, du hast den Film verloren. Wir drehen nicht mit dir. Das war’s. Und ich meinte: Es tut mir so leid, oh mein Gott, aber das spielte keine Rolle … ich hatte einen Vertrag unterschrieben, in dem genau das stand.

Zumindest gab es 2019 in Terminator: Dark Fate nochmal so etwas wie ein Wiedersehen mit Edward Furlong: Er stellte seine Gesichtszüge zur Verfügung, um einen digital verjüngten John Connor in einer kurzen Szene auftreten zu lassen. Dazu meinte Furlong:

Ich war froh, dass ich den Charakter nochmal für mich haben durfte. Auch, wenn das nur für einen Tag war.

Übrigens hat James Cameron in Aussicht gestellt, dass er sich möglicherweise Terminator 7 widmen möchte. Der würde sich dann aber weniger auf Zeitreisen und mehr auf die drohende KI-Gefahr (ein seiner Meinung nach brandaktuelles Thema) konzentrieren. 

Sollte das Projekt tatsächlich Realität werden (was nicht garantiert ist) müssten wir allerdings auf ein Comeback von Arnold Schwarzenegger verzichten. Mehr dazu könnt ihr unter den Links oben nachlesen.


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