50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

»Kranker Typ«: Arnold Schwarzenegger musste in Terminator 2 zurückgepfiffen werden, weil er zu blutrünstig war [Best of GameStar]

Um mit Sylvester Stallone mitzuhalten, wollte Arnold Schwarzenegger in Terminator 2 viel mehr Blut sehen. Regisseur James Cameron war alles andere als begeistert.

Zum Glück hat sich James Cameron beim Drehbuch für Terminator 2 nicht reinreden lassen. Bildquelle: StudioCanal Zum Glück hat sich James Cameron beim Drehbuch für Terminator 2 nicht reinreden lassen. Bildquelle: StudioCanal

Terminator 2 zählt über 35 Jahre nach seinem ursprünglichen Kinostart noch immer zu den besten Actionfilmen aller Zeiten. Und das haben wir zweifelsohne der grandiosen Zusammenarbeit von Regisseur James Cameron und Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger zu verdanken.

Doch wäre es nach dem Darsteller des (verhältnismäßig) friedfertigen T-800 gegangen, hätten wir vielleicht einen ganz anderen Film zu sehen bekommen. Schuld daran ist die legendäre Fehde zwischen Arnold Schwarzenegger und seinem Action-Kollegen Sylvester Stallone, im Zuge derer sich beide stets gegenseitig zu übertrumpfen versuchten.

Arnold Schwarzenegger wollte in T2 ein Massaker

Und das äußert sich ganz einfach darin, dass Schwarzenegger in der Fortsetzung zu Terminator Blut sehen wollte. Viel Blut. Viel mehr Blut, als Stallone bei seinen vorangegangenen Leinwandabenteuern durch die Gegen spritzen ließ.

Dazu bekennt sich Arnold Schwarzenegger in einem Livestream des Academy Museum am 28. Juni 2023 und dass Regisseur James Cameron von diesen Ideen alles andere als begeistert war. Die folgende Aussage solltet ihr natürlich mit einem Augenzwinkern genießen, Schwarzenegger selbst nimmt sich dabei selbst nicht zu ernst:

Im ersten [Terminator] habe ich 68 Leute getötet, im zweiten musste ich also 150 umbringen! Wir müssen die Zahlen nach oben treiben und auch das Massaker! Wir schneiden ihre Kehlen durch und töten sie und erschießen sie und jagen mit Kanonen dies und das in die Luft und überfahren sie mit dem Auto - ich muss Stallone schlagen! Ich muss die Nummer 1 sein, wenn es darum geht, die meisten Leute auf der Leinwand zu töten! [...]

[James Cameron] hat zu mir dann gesagt: Arnold, stopp. Du bist ein wirklich kranker Typ.

Beschützer statt Killer: Natürlich ist es in Terminator 2 ganz anders gekommen und Arnold Schwarzenegger spielte nicht länger einen Bösewicht, sondern den Beschützer von Sarah (Linda Hamilton) und John Connor (Edward Furlong), der seine Feinde stets verwundete und niemals tötete. 

Schwarzenegger hat bereits in der Vergangenheit zugegeben (zum Beispiel im Inverview mit Far Out), dass ihn dieser Twist für Terminator 2 anfangs frustrierte, er aber James Cameron in höchsten Tönen lobt, was die konkrete Idee und Entscheidung angeht. Immerhin machen nicht nur die spektakuläre Action und die zeitlosen Effekten den Klassiker aus, sondern auch dessen Geschichte und die Charaktere.

Terminator ist nicht totzukriegen

Übrigens: Nach zwei gescheiterten Reboot-Versuchen mit Terminator: Genisys und Terminator: Dark Fate verriet James Cameron im Herbst 2025 (via CBR), dass die Reihe - seufz - nochmal wiederbelebt wird. Demnach schreibt er aktuell am Skript, auch wenn die Avatar-Reihe aktuell den Großteil seiner Arbeitszeit konsumiert. Es kann also noch eine Weile dauern, bis das Revival erscheint.

Video starten 10:07 Terminator 2D: No Fate ist die Terminator-Spielumsetzung, die in den 90ern der Hit gewesen wäre, stammt aber von 2025

Was haltet ihr von Arnold Schwarzeneggers Anekdote zu Terminator 2: Hättet ihr gerne einen brutaleren T-800 gesehen oder seid ihr mit dem Actionfilm zufrieden, den Regisseur James Cameron letztendlich verwirklichen sollte? Würdet ihr euch über ein weiteres Revival der Terminator-Reihe freuen oder könnt ihr guten Gewissens darauf verzichten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

zu den Kommentaren (51)

Kommentare(48)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.