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Seite 2: Test zu Die Sims 4: An die Uni - Pralles Studentenleben mit Lernhorror

Bauen, schauen, warten

Auch die drei neuen Karrieren in Recht-, Ingenieurs- und Bildungswesen bieten auf dem Papier zwar eine gewisse Abwechslung - Ingenieure verfügen sogar über besondere Baumöglichkeiten dank der Robotik-Fähigkeit - aber wie bei allen Standardkarrieren warten wir ebenfalls, bis die Arbeitszeit vorüber ist und unsere Sims nach Hause zurückkehren.

Bei einem Treffen der Unisport-Fangruppe vollführen wir gemeinsam mit anderen Fußballtricks. Bei einem Treffen der Unisport-Fangruppe vollführen wir gemeinsam mit anderen Fußballtricks.

Den unrühmlichen Gipfel der Dauerwarterei bildet ausgerechnet die neue Robotik-Fähigkeit. Mit der stellen wir auf Maximallevel eigene, Servo genannte Roboter her, die wie lebendige Sims handeln und Mitgliedeines Haushalts sein können. Gut die Hälfteder benötigten mechanischen Teile müssen wir aber selbst basteln.

Allein das dauert gut 30 Sim-Stunden nur für die Herstellung, unterbrochen von viel zu häufigen Verletzungen und Stromschlägen. Da lernen wir doch lieber einen bereits fertig gebauten Servo in der Spielwelt kennen und lassen ihn bei uns einziehen!

Feste feiern, wie sie fallen

Kaum haben wir uns mal aus der Lernhölle losgeeist, treten wir pro Universität drei Studentengruppen mit jeweils eigenen Aktivitäten und einer geheimen Verbindung bei: Lieber mit den Kunstliebhabern malen, uns im Debattierclub den Mund fusselig reden, mit selbstgebauten Bots wetteifern oder das Uni-Sportteam bei einer zünftigen Sause anfeuern?

Die für solche Aktivitäten dekorierten Teile des Campus' erinnern stark an die Stadtteil-Feste in Großstadtleben oder die Dorf-Happenings von Inselleben, die Gruppenmechanik grob an »Zeit für Freunde«. Neue Impulse bleiben aber aus.

Die geheime Studentenverbindung trifft sich nur nachts an einem geheimnisvollen Ritualort. Die geheime Studentenverbindung trifft sich nur nachts an einem geheimnisvollen Ritualort.

Über mangelndes Sozialleben auf dem Campus können sich unsere Studenten glücklicherweise nicht beklagen, auf dem Gelände tummeln sich neben Studenten auch Bewohner anderer Nachbarschaften. Doof nur, dass sich dafür ständig andere in das Tun unserer Sims einmischen, was gerade die Fertigstellungszeit von Hausaufgaben enorm erhöht. Das zwingt uns, dauernd die Gespräche mit den Mitstudenten wegzuklicken, was irgendwann einfach nur noch nervt. Hier wären abschließbare Zimmer hilfreich gewesen.

Wilde Wohnzimmerradler

Dank der schicken Räder bewegen wir uns deutlich schneller von unserem Zuhause zu den Uni-Gebäuden. Nervig, dass unsere Sims gern auch mal mitten ins Wohnzimmer hinein radeln oder sich zwischen einem Möbelstück und dem Rad einklemmen.

Das führt dann zu endlosen Schleifen, in denen unser Sim versucht, aufs Rad aufzusteigen, obwohl nicht genug Platz dafür da ist. Passiert das auf einem normalen Grundstück, bewegen wir das Rad im Bau-Menü an eine andere Stelle.

Unser selbst gebauter Servo-Roboter muss regelmäßig getunt werden. Fun Fact: In Sims 2 war das Servo-Tuning eine Flirtoption! Unser selbst gebauter Servo-Roboter muss regelmäßig getunt werden. Fun Fact: In Sims 2 war das Servo-Tuning eine Flirtoption!

In Wohnheimen und den Uni-WGs dürfen wir aber die Einrichtung nicht verändern, das Bau-Menü ist gesperrt. Ohne ein Neuladen des Spielstands geht es dann nicht weiter - und das ist nur einer von vielen kleineren, nervigen Bugs!

Trotz der schicken Nachbarschaft mit den beiden Unis, den spaßigen Studenten-Gruppen und dem lebendigen Wohnheimgeschehen bleibt der Innovationsfaktor in diesem Addon gering. Wenn ihr nicht wirklich viel Spaß am Uni-Szenario oder den Robotern habt, könnt ihr euch hier getrost den Kauf sparen.

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