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»Ich bereue nichts« - Die Serien-Chefin von The Acolyte hat trotz all der Kontroversen noch viel Liebe für Star Wars übrig

Keine zweite Staffel, dafür viel Hass geerntet - Showrunnerin Leslye Headland blickt nach circa einem Jahr auf ihre Star-Wars-Serie The Acolyte zurück.

Dass Disney The Acolyte abgesägt hat, war für die Serien-Chefin keine Überraschung. Bildquelle: DisneyLucasfilm Dass Disney The Acolyte abgesägt hat, war für die Serien-Chefin keine Überraschung. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

2024 sah sich The Acolyte mit einer regelrechten Hasskampagne konfrontiert. Ein Großteil der berechtigten und durchaus fundierten Kritik wurde etwa von sexistisch- und/oder rassistisch motiviertem Review-Bombing und sogar Morddrohungen gegen Darsteller überschattet. 

Nur wenige Wochen nach dem Finale der ersten Season zogen Disney und Lucasfilm dann den Stecker. Obwohl es Pläne für eine Staffel 2 und darüber hinaus gegeben hatte, wurde die Geschichte von Osha, Mae (Amandla Stenberg) und Qimir (Manny Jacinto) nicht fortgesetzt.

Später wurde diese Entscheidung mit den überschaubaren Zuschauerzahlen gerechtfertigt; die Kosten mit einem Budget von bis zu 230 Millionen US-Dollar würden sich dafür nicht rechnen.

Jetzt - etwa ein Jahr nach dem Release von The Acolyte - blickt Serien-Chefin Leslye Headland auf ihr Star-Wars-Herzensprojekt zurück.

Ich bereue nichts

Im Gespräch mit TheWrap gibt Headland an, dass nicht nur die enttäuschenden Quoten für das Serien-Aus ausschlaggebend waren. Ebenso soll es dafür kreative Gründe gegeben haben. Letztendlich hat Headland kommen sehen, dass The Acolyte keine Staffel 2 bekommen sollte:

Ich war davon nicht überrascht. Was mich überrascht hat, wie schnell das alles ging und wie viel sich davon in der Öffentlichkeit abgespielt hat. Ich war überrascht davon, wie damit umgegangen wurde. Aber als ich einen ganz bestimmten Anruf in Bezug auf die Reaktionen und die Kritik zu und die Quoten von [The Acolyte] bekommen hatte, dachte ich mir: Okay, unmissverständlicher geht es kaum.

Ich bin der Meinung, dass es sich für eine TV-Serie, die etwas Neues probiert, gelohnt hätte, wenn Zuschauer mehr davon zu sehen bekommen hätten. Aber diese Entscheidung liegt nicht bei mir. Ich respektiere die Entscheidung [seitens Disney und Lucasfilm], auch wenn ich darüber traurig bin.

Und trotz ihrer schlechten Erfahrungen bleibt Leslye Headland ein leidenschaftlicher Star-Wars-Fan:

Ich bereue nichts und bin weiterhin absolut besessen von Star Wars. Ich liebe meine Serie und bin davon überzeugt, dass sie wundervoll geworden ist.

Video starten 0:37 The Acolyte: Für welche Star-Wars-Ära brennt der Cast der Serie? Wir haben nachgefragt!

Wie erfolgreich war The Acolyte eigentlich?

Tatsächlich war The Acolyte die zweiterfolgreichste TV-Serie bei Disney Plus im Jahr 2024. Allerdings war das letzte insgesamt kein gutes Jahr für den Streaming-Dienst und im direkten Vergleich zu anderen Star-Wars-Serien hinkt The Acolyte bei den Quoten weit hinterher. Eine Übersicht dazu haben wir hier für euch aufgeschlüsselt.

Mittlerweile haben Disney und Lucasfilm auch spürbar eine andere Gangart bei Star-Wars-Serien eingeschlagen. Teure Realverfilmungen mit Budgets im dreistelligen Millionenbereich sind wesentlich überschaubarer geworden, zuletzt beanspruchte Andor einen Betrag von insgesamt fast 700 Millionen US-Dollar.

Nun will man sowohl bei Star Wars als auch bei Marvel wieder auf große Kinofilme setzen, während im Sternenkrieg-Universum aktuell nur Staffel 2 von Ahsoka am Horizont lauert. (Abgesehen von Animationsserien wie Maul - Shadow Lord.) 

Mit den kommenden Kinofilmen will Lucasfilm nun mehr in die Zukunft von Star Wars blicken und nach dem Ende der Skywalker-Saga ein völlig neues Kapitel aufschlagen. Dafür ist Simon Kinberg (Star Wars Rebels, X-Men: Dark Phoenix) mit einer eigenen Trilogie verantwortlich, bei der auch Daisy Ridley als Rey eine Schlüsselrolle spielen soll.

Mehr dazu, wie es mit dem Krieg der Sterne weitergeht, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.