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Yoda als Schurke? Was eine eingestampfte Star-Wars-Serie mit dem Jedi-Meister vorhatte, hätte viele Fans wohl auf die Palme gebracht

Laut der Serien-Chefin von The Acolyte hat selbst Yoda eine dunkle Seite und die sollte in der eingestampften zweiten Staffel zur Geltung kommen.

Yoda ist im Kontext von Star Wars alles andere als makellos. Das zeigte George Lucas bereits in der ursprünglichen Trilogie und auch den Prequels. The Acolyte sollte das ursprünglich noch weiter vertiefen. Bildquelle: DisneyLucasfilm Yoda ist im Kontext von Star Wars alles andere als makellos. Das zeigte George Lucas bereits in der ursprünglichen Trilogie und auch den Prequels. The Acolyte sollte das ursprünglich noch weiter vertiefen. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

The Acolyte bekommt keine zweite Staffel, Disney hat der kontrovers diskutierten Star-Wars-Serie längst den Stecker gezogen. Seitdem haben wir immer wieder mal zu hören bekommen, wohin die Reise mit Osha, Mae (Amandla Stenberg) und Qimir (Manny Jacinto) noch gegangen wäre.

Jetzt hat mit Leslye Headland die Serien-Chefin eine weitere Idee enthüllt, die wahrscheinlich bei den wenigsten Sternenkrieg-Fans Anklang gefunden hätte. Denn die hätte ausgerechnet Jedi-Meister Yoda in ein wenig rühmliches Licht gerückt.

In Staffel 2 von The Acolyte wäre Yoda zum Komplizen geworden

Um was genau es geht? Im Finale der ersten Acolyte-Staffel stellt sich heraus, dass Vernestra Rwoh (Rebecca Anderson) bewusst die Verbrechen ihres ehemaligen Padawan Qimir vertuscht und komplett Meister Sol (Lee Jung-jae) in die Schuhe geschoben hat. 

Und wie schon in den letzten Momenten der achten (und damit letzten) Folge impliziert wird, hätte ihr Yoda dabei sogar unter die Arme gegriffen. Zweifelsohne eine moralisch äußerst fragwürdige Aktion, die der Dunklen Seite der Macht äußerst nahe kommt – vor allem für den Großmeister des Jedi-Ordens. 

Das bestätigte Headland auf eine explizite Nachfrage, als sie bei The George Lucas Talk Show zu Gast war:

Ja, auf jeden Fall [unterstützt Yoda Vernestra dabei]. Aber lasst mich ja in den Kommentaren in Ruhe, denn so verhält er sich auch in The Clone Wars. Ich will deswegen also nichts hören.

Video starten 1:50 Der offizielle Trailer zu The Acolyte

Yoda als fehlerbehafteter Jedi-Meister ist keine völlig neue Idee

Auch wenn das viele Star-Wars-Fans wohl eher ungerne hören: Fairerweise hat Headland einen Punkt. Yoda gilt zwar als äußerst weiser und mächtiger Meister der Jedi, ist aber kein makelloser … tja, seine Spezies kennen wir bislang immer noch nicht

George Lucas persönlich machte in den Prequels ziemlich deutlich klar, dass der Jedi-Orden unter Yodas jahrhundertelanger Führung irreparabel zerbrochen war. Losgelöst von jeglichen Emotionen und in politische Ränkespiele verwickelt, konnte er die Bedrohung durch die Sith vor der eigenen Haustür nicht erkennen, bis es längst zu spät war.

Ein Motiv, das unter George Lucas und Dave Filoni in der Animationsserie The Clone Wars erneut aufgegriffen wurde. So zum Beispiel, als Ahsoka Tano fälschlicherweise eines Bombenanschlags auf den Jedi-Tempel bezichtigt wurde und er sich gegen die junge Padawan stellte.

Dass dieses Konzept in einer TV-Serie, die knapp 100 Jahre vor Episode 1 spielt, nachträglich vorbereitet wird, hätte also allemal Sinn ergeben. Das spielte übrigens auch während The High Republic eine Rolle. Allerdings stell sich nur die Frage, wie die Community das aufgefasst hätte ...

Übrigens: Wenn ihr wissen wollt, wie es mit Star Wars im Kino und auf Disney Plus weitergeht, werdet ihr unter den Links oben fündig. Tatsächlich tritt man bei neuen TV-Serien erstmal auf die Bremse und konzentriert sich wieder auf die große Leinwand. 

The Mandalorian & Grogu macht am 20. Mai 2026 den Anfang, am 26. Mai 2026 folgt Star Wars: Starfighter.