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Star Wars: The Acolyte musste viel Prügel einstecken, aber könnte mit der Zeit genauso viel Liebe wie die Prequels erfahren - hofft ein Star

Manny Jacinto ist der Meinung, dass sich mit der Zeit die Wahrnehmung gegenüber The Acolyte drehen könnte - eben, wie es schon bei den Star-Wars-Prequels der Fall ist.

Der Qimir-Darsteller Manny Jacinto will die Hoffnung für mehr The Acolyte nicht aufgeben. Bildquelle: DisneyLucasfilm Der Qimir-Darsteller Manny Jacinto will die Hoffnung für mehr The Acolyte nicht aufgeben. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

Manchmal hat man das Gefühl, dass ausgerechnet Star-Wars-Fans Star Wars am wenigsten leiden können. So wurde sich schon über Episode 6 massiv gestritten, dann über die Prequels, dann über die Sequels und dann über die TV-Serien. (Nur mit Andor scheint so ziemlich jeder glücklich zu sein.)

Besonders viel Hass und Häme musste sich aber The Acolyte gefallen lassen. Das Prequel, das sich circa 100 Jahre vor den Geschehnissen von Episode 1 abspielte, wurde in zahlreichen Online-Foren geradezu in der Luft zerrissen. Für fundierte Diskussionen über gerechtfertigte Kritik war inmitten des Shitstorms nahezu kein Platz mehr.

Tatsächlich wurde The Acolyte dann nach nur einer Season eingestellt, obwohl es Pläne für weitere Staffeln gegeben hatte. Disney gab hierfür die enttäuschenden Quoten als ausschlaggebenden Grund an. Die Geschichte von Osha, Mae (Amandla Stenberg) und Qimir gilt dafür erstmal als beendet - auch wenn sich nicht wenige Fans lautstark für eine Fortsetzung einsetzten.

Video starten 1:50 The Acolyte: Der offizielle Trailer zur Star-Wars-Serie zeigt einen Bösewicht wie aus einem Horrorfilm

Kann sich der Wind bei The Acolyte noch drehen?

Dass The Acolyte eine zweite Chance bekommt, darauf hofft mit Manny Jacinto auch der wahrscheinlich größte Fan-Liebling der Star-Wars-Serie. Im Gespräch mit Screenrant wurde der 38-jährige Schauspieler darauf angesprochen, ob sich denn die Wahrnehmung gegenüber The Acolyte genauso wie bei den Prequels drehen könnte.

Denn fairerweise mussten auch die Episoden 1, 2 und 3 viel Prügel einstecken, als George Lucas sie Anfang der 2000er in die Kinos brachte. Viel nostalgische Wertschätzung gab es dafür eigentlich erst, als eine neue Generation an Star-Wars-Fans immer lautstärker und präsenter wurde.

Auf die Frage, ob wir Manny Jacintos Qimir mit dem vorzeitigen Ende von The Acolyte zum letzten Mal gesehen hat, erklärt der Star-Wars-Darsteller wie folgt:

Ich hoffe nicht! Mich würde nichts glücklicher machen, als dorthin nochmal zurückzukehren. Und ja, das ist ein guter Punkt [mit den Prequels]. Auch ich bin damit aufgewachsen und als Kind schaut man die sich an und ist einfach nur erfüllt von Ehrfurcht. Jetzt sind wir erwachsen und haben das Geld und das Selbstbewusstsein, um unserer Meinung Ausdruck zu verleihen.

Also ich hoffe durchaus, dass [The Acolyte] irgendwann eine zweite Chance erzählt oder zumindest mehr Liebe erfährt. Und es gab dafür schon viel Liebe und ich hoffe, dass das weiter anhält. Sag niemals nie.

Eine Petition, The Acolyte nach der Einstellung zurückzubringen, konnte bis heute über 84.000 Unterschriften sammeln. Ob die bei Disney und Lucasfilm Gehör findet, bleibt aber anzuzweifeln. The Acolyte war als TV-Serie zu teuer und nicht erfolgreich genug, um eine zweite Staffel zu rechtfertigen. Fortsetzungen zum Beispiel als Romane oder Comics gibt es dafür schon mal.

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Mittlerweile hat Disney auch allgemein die Produktion aufwändiger TV-Serien stark zurückgefahren - schon bei Marvel und auch bei Star Wars. In der Zukunft will man sich jetzt wieder mehr auf das Kino konzentrieren.

Wie es zum Beispiel um neue Filme steht, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.