In Rollenspielen tauche ich gerne mal ein in die wildesten Charakter-Fantasien. Die verratene und verstoßene Thronerbin der Zwerge, der von Khajiit aufgezogene Nord mit Identitätskrise, die blutrünstige Elfen-Assassine mit Hang zur Promiskuität. Aber so gern ich hunderte und tausende Stunden in diese Rollenspiel-Geschichten abtauche, so simpel gestrickt sind meine Fantasien an anderen Tagen.
Manchmal möchte ich auch einfach nur ein mächtiger Monsterjäger sein, der Pfeile regnen lässt wie Konfetti und dabei cool aussieht.
The Axis Unseen könnte nun zwei grandiose Tugenden miteinander verbinden: Eine simple aber spaßige Machtfantasie mit einer spannenden und ausgeklügelten Open World. Denn das Monsterjäger-Spiel stammt vom einem ehemaligen Skyrim-Entwickler, der genau weiß, wie gute Open Worlds aussehen müssen - und seine Welt kurzerhand fünf mal so groß wie Himmelsrand gemacht hat. Ob das eine gute Idee ist?
Worum geht es in The Axis Unseen?
The Axis Unseen stammt zwar vom Skyrim- und Fallout-Entwickler Nate Purkeypile (der sagenhafte 18 Jahre Entwickler-Erfahrung, davon 14 bei bei Bethesda vorzuweisen hat), erinnert aber von der Thematik vielmehr an The Witcher. In The Axis Unseen werdet ihr nämlich zum Monsterjäger in einer Folklore-inspirierten Welt, die auch vor echten Horror-Momenten nicht zurückschreckt.
Mit eurem treuen Bogen bewaffnet begebt ihr euch auf Spurensuche mythologischer Monster in einer riesigen Open World - und hofft, dass ihr zuerst zuschlagt. Denn natürlich warten die Kreaturen nicht gemütlich mit einem Käffchen darauf, von euren Pfeilen getroffen zu werden. Auch sie sind euch immer auf den Fersen.
Um die Spannung perfekt zu machen, wird The Axis Unseen untermalt von einem Heavy-Metal-Folklore-Soundtrack, den ihr auch im aktuellen Trailer bewundern könnt:
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The Axis Unseen zeigt seine Monsterjäger-Open-World im Trailer
Für wen ist das spannend?
The Axis Unseen soll aber noch mehr zu bieten haben als einen fetzigen Soundtrack und eine spannende Monsterjagd. Eure Hauptmotivation soll das Aufdecken neuer Sinnesfähigkeiten und das Sammeln spezieller Elementarpfeile sein.
Mit Ersterem spürt ihr die Monster auf, indem ihr etwa ihre Geruchspartikel wahrnehmt, die Restwärme ihrer Spuren erkennt oder ganz einzigartige Sinne aktiviert, die Menschen normalerweise verborgen bleiben. Bedenkt aber, dass auch die Monster euch wittern können - deshalb spielt auch die Windrichtung und eure gewählte Route eine wichtige Rolle.
Die Elementarpfeile wiederum können wild untereinander kombiniert werden und so einzigartige Angriffe erschaffen. Windkontrollierende Pfeile und Feuerpfeile ergeben etwa ein unaufhaltsames Inferno. Und dann gibt es auch noch zeitverzerrende Pfeile - die etwa die Bewegung von Kreaturen in der Zeit einfrieren oder verlangsamen.
Zu guter Letzt gibt es dann noch eine geheimnisvolle Story zum Aufdecken - die wird in alter Bethesda-Manier über reichlich Tagebucheinträge und die Umgebung erzählt.
Was gefällt uns bisher? Was bleibt unklar?
Was gefällt uns bisher?
- Atmosphäre und Soundtrack: Die einzigartige Folklore-Atmosphäre kombiniert mit dem originellen Soundtrack bieten im Trailer eine tolle Mischung.
- Einfach aber effektiv: Das Konzept eines Monsterjäger-Abenteuers könnte die perfekte Feierabend-Unterhaltung zum Stressabbau bieten.
- Spannende Open World: Die Welt soll fünf mal so groß wie Skyrim sein und sechs einzigartige Regionen enthalten und sieht im Trailer bereits ziemlich einladend aus.
Was bleibt unklar?
- Kampfgefühl: Das Kampfgefühl wird hierbei der wichtigste Faktor sein. Da Elder Scrolls nicht gerade für sein perfektes Kampfsystem bekannt ist, muss The Axis Unseen hier mehr bieten, um wirklich Spaß zu machen.
- Motivation: Wie motivierend wird das Spiel abseits der neuen Pfeile und dem Schärfen der Sinne? Welche Langzeitmotivation bietet das Erkunden und die Story?
- Zu große Open World? So schön »fünf mal so groß wie Skyrim« auch von der Zunge rollt - der Trend geht in den letzten Jahren eher zu kleineren Spielwelten. The Axis Unseen muss beweisen, dass es seine Welt auch gut füllen kann.
In seiner Roadmap erzählt Entwickler Nate Purkeypile (der neulich auch das Geheimnis um Skyrims Müllplaneten ausgeplaudert hat), dass die Open World und das Kampfsystem bereits komplett fertig sind. Aktuell arbeitet er an weiteren Kreaturen und besuchbaren Orten in der Welt und will anschließend in die Alpha-Phase starten. Wir bleiben dran.
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