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»Das muss zum Markenzeichen werden!« An Homelanders bizarrem Fetisch in The Boys ist Schauspieler Antony Starr mitschuldig

Homelander ist ein wahrlich unangenehmer Zeitgenosse. Zu seinen merkwürdigsten Charaktereigenschaften gehört seine Vorliebe für Muttermilch und sein Darsteller fand die Idee brilliant.

Ein Glas Milch hätte Antony Starr wohl nicht gereicht. Ein Glas Milch hätte Antony Starr wohl nicht gereicht.

In The Boys fließt nicht nur eine Menge Blut, sondern auch eine weiße Flüssigkeit. Nicht die, ihr Ferkel! Die Rede ist von Milch. Der große Antagonist Homelander ist verrückt nach dem Zeug.

In einem Interview resümiert Darsteller Antony Starr, wie der Bösewicht überhaupt dazu gekommen ist und dass offenbar nicht nur Showrunner Eric Kripke hier die Finger im Spiel hatte.

Vom Ödipus-Komplex zum Milch-Fetisch

Starr sprach mit Rolling Stone über die Beziehung zu seiner Figur Homelander. Neben der absoluten Boshaftigkeit dieses Charakters sei ihm auch der Humor besonders wichtig gewesen. Und eine bizarre Eigenschaft passt da ganz gut ins Bild: die Liebe zur Laktose.

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Starr erinnert sich, wie er im Drehbuch darüber las. Homelander beobachtete seine Mutterfigur beim Stillen und entwickelte eine Eifersucht auf das Baby, das sie fütterte. Zu Beginn der zweiten Staffel fand er schließlich eingefrorene Muttermilch von ihr, laserte sie warm, trank sie schließlich genüsslich und wurde dabei erwischt.

Starr fand diese Szene so lustig, dass er Kripke direkt eine Mail schrieb:

Alter, wir müssen so viel Milch wie möglich in diese Serie einbauen. Das wird so etwas wie ein kleines Leitmotiv oder ein Markenzeichen. Wir müssen das einfach machen.

Der Schauspieler musste allerdings nicht allzu viel Überzeugungsarbeit leisten. Kripke selbst stimmte ihm zu, dass Milch in der Serie an allen Ecken und Enden auftauchen müsse, auch wenn gar nichts besonderes damit passiert. Starr fand diese Idee genial:

Wenn ich jemanden nur anschaue und an der Milch nippe, hat das schon eine besondere Wendung. Es ist zu einer wirklich lustigen Sache geworden. Die Fans haben sich darauf gestürzt. Und haben es genossen.

Überzeichnete Charaktereigenschaften wie diese seien Starr besonders wichtig. Für ihn ist The Boys nicht nur eine Kopie der realen Welt, um sich darüber lustig zu machen. Man solle sich bei Homelander fragen: »Wie ist er aufgewachsen? Er ist in einem Labor aufgewachsen. Welchen Schaden hat das angerichtet?« Das dürfte allein bei der Milch-Geschichte geglückt sein.

Wie eng Antony Starr mit seinem Homelander zusammengewachsen ist, sieht man auch an seinen Reaktionen auf die Memes, die er mit ihm geschaffen hat. In der obigen Box findet ihr sein Ranking dazu.

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