Im April steht für Bethesda der PS5-Release von Starfield an und mit ihm ein neuer DLC samt kostenlosem Riesen-Update. Das Studio hat aber nicht nur mit dem Weltraumabenteuer alle Hände voll zu tun.
Wie Bethesda-Chef Todd Howard jetzt in einem Interview mit IGN verrät, vereinnahmt The Elder Scrolls 6 mittlerweile einen großen Teil des Entwicklerteams.
Die Arbeit an The Elder Scrolls 6 ist in vollem Gange
In dem Gespräch geht es vorrangig um Starfield, zu TES 6 will Howard inhaltlich nichts sagen. Dennoch gibt er einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise von Bethesda. Um den enormen Arbeitsaufwand einer AAA-Produktion zu stemmen, ist eine geschickte Strategie notwendig.
Wenn wir ein neues Spiel beginnen, fangen wir in der Regel kleiner an. Wir haben dann eine Vorproduktion – so nennen wir das – die etwa zwei Jahre dauert, manchmal auch drei, mit einem kleineren Team, um sicherzustellen, dass wir genau wissen, was wir tun, bevor wir viele Leute darauf ansetzen. [...]
Und sobald wir eine solide Grundlage haben, können viele Teammitglieder und auch unsere externen Partner in das Projekt einsteigen. Bei The Elder Scrolls 6 sind wir jetzt an dem Punkt, an dem der Großteil des Studios daran arbeitet, viele unserer Partner beteiligt sind und wir genau wissen: Das ist es, was wir machen.
Bisher haben wir vom neuen Elder Scrolls aber nicht viel zu Gesicht bekommen. Seit 2018 müssen wir uns mit dem Teaser-Trailer begnügen:
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The Elder Scrolls 6: Der Teaser-Trailer zum Rollenspiel-Nachfolger, auf den die Welt wartet
Damit der lange Entwicklungsprozess so reibungslos wie möglich verläuft, habe man auch viel aus Starfield gelernt. Für das neue Elder Scrolls wechselt das Team von der Creation Engine 2, die noch beim Sci-Fi-Rollenspiel genutzt wurde, auf die Creation Engine 3.
Diese sei deutlich flexibler in die Arbeitsabläufe integriert worden, sodass die Prozesse nicht mehr so stark ins Stocken geraten, weil technisch gerade etwas nicht läuft.
Wir sind in einer glücklichen Lage, in der die Builds des Spiels sehr konstant funktionieren. Nun ja, nicht jeden einzelnen Tag, aber wir hatten mehr Tage als je zuvor, an denen der Build stabil ist, neue Inhalte enthält und wir das Spiel spielen können.
Bei Starfield habe es in diesem Punkt über Jahre hinweg Probleme gegeben, besonders während des Wechsels der Engine. Mit TES 6 laufe das jetzt viel angenehmer.
Bezüglich Story, Levelsystem oder gar einem Release-Datum hält sich Howard wenig überraschend bedeckt. Als er von IGN auf die mittlerweile acht Jahre zurückliegende Ankündigung von TES 6 angesprochen wird, antwortet er schlicht: »Tu einfach so, als hätten wir es nicht angekündigt. Existiert nicht.«
Aber immerhin wissen wir jetzt, dass es vorangeht. So viel Glück hatten andere Spiele nicht.

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