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Schwindet das Vertrauen in The Last of Us? Laut dem HBO-Chef könnte der TV-Serie ein verfrühtes Ende drohen

Nach Staffel 3 könnte für The Last of Us bereits Schluss sein. Die endgültige Entscheidung liegt dabei aber wohl bei Showrunner Craig Mazin.

Pedro Pascal wird in Staffel 3 von The Last of Us nur noch selten zu sehen sein. Bildquelle: HBO Pedro Pascal wird in Staffel 3 von The Last of Us nur noch selten zu sehen sein. Bildquelle: HBO

The Last of Us gehört zu den besten Videospiel-Adaptionen, die es aktuell gibt. Während Staffel 1 überwiegend positiv ankam, musste sich die Fortsetzung mit weitaus mehr Kritik bezüglich des Erzähltempos oder der Figur Abby (Kaitlyn Dever) herumschlagen. 

Vor dem Release von Staffel 2 wurde bereits eine dritte Season angekündigt und eine mögliche vierte in Aussicht gestellt, um der Ausarbeitung des komplexen Umfangs von The Last of Us Part 2 gerecht zu werden. Doch diese Pläne scheinen nicht mehr so sicher zu sein, wie noch im März 2025. 

Warum Staffel 3 das Ende von The Last of Us sein könnte

In einem Interview mit Deadline wird HBO-Chef Casey Bloys gefragt, ob die kommenden Staffeln von den Serien Hacks und The Last of Us die letzten sein werden. Die Antwort wird viele Fans sicherlich enttäuschen:

Es sieht ganz danach aus, aber bei solchen Entscheidungen überlassen wir die Entscheidungsgewalt den Showrunnern. Sie können also sie fragen.

Ein endgültiges Urteil für The Last of Us wurde demnach zwar noch nicht gefällt, aber es wird deutlich, dass man das Ende der Serie nach Staffel 3 ernsthaft in Betracht zieht. Schaut man sich die aktuellen Zahlen und Argumente so an, wird es sogar noch wahrscheinlicher:

  • Ausstieg von Neil Druckmann: Nur etwa anderthalb Monate nach dem Release von Staffel 2 stieg Druckmann als Co-Showrunner aus der Serie aus, um sich wieder mehr auf die Arbeit beim Entwicklerstudio Naughty Dog zu fokussieren. Als Schöpfer und Autor der Videospielreihe war Druckmann einer der wichtigsten Pfeiler für eine getreue Verfilmung.
  • Pedro Pascal fehlt als Publikumsmagnet: Joels Schicksal in The Last of Us Part 2 ist endgültig und wurde natürlich auch in der Adaption ebenso besiegelt. Demnach soll Ellies Ziehvater nur noch in Rückblenden auftreten, die vermutlich eher spärlich in den Plot integriert werden.

Video starten 1:53 The Last of Us - Der Trailer zu Staffel 2 ist da und Fans der Spiele weinen jetzt schon

  • Deutlich schlechtere Bewertungen: Auf Rotten Tomatoes fällt die Begeisterung von Zuschauern von 86 Prozent auf magere 37 Prozent. Auch in der Filmdatenbank IMDb schneiden die Episoden von Staffel 2 im Durchschnitt schlechter ab als bei der ersten Season. Diese Erkenntnis muss jedoch mit einer Prise Vorsicht genossen werden, da Review-Bombing schon bei der Vorlage ein riesiges Thema war.
  • Schwindende Zuschauerzahlen: Während 2023 etwa 8,2 Millionen Zuschauer zum Finale von The Last of Us Staffel 1 eingeschaltet haben, erreichte die Fortsetzung nur noch 3,7 Millionen Fans. Das macht einen Rückgang von fast 55 Prozent (via The Wrap). Und das, obwohl die erste Folge der Fortsetzung sogar noch den Rekord des Serienstarts brach. Damals schauten sich 4,7 Millionen Menschen den Beginn von Ellie und Joels Abenteuer an, was 2025 mit 5,3 Millionen übertrumpft wurde (via Daily Game).

Das wären zumindest ein paar legitime Gründe, warum Staffel 3 das Ende der Serie bedeuten könnte. Um wirkliche Gewissheit zu haben, müssen wir erst einmal noch abwarten. Spätestens zum Release der neuen Folgen sollte es dann genauere Infos geben.

Mit The Last of Us geht es laut aktuellen Prognosen erst Anfang 2027 weiter. Das nächste Abenteuer von Ellie soll aber immerhin auch wieder länger als das vorherige werden.

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