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The Wandering Village: Neue Aufbaustrategie-Hoffnung mit einer einzigartigen Idee

The Wandering Village verleiht klassischer Aufbaustrategie einen faszinierenden Twist: Denn hier baut ihr euer Dorf auf dem Rücken einer lebenden Kreatur.

von Géraldine Hohmann,
17.10.2020 09:00 Uhr

Genre: Aufbaustrategie | Entwickler: Stray Fawn Studio | Plattform: PC | Release: 2021 (Early Access)

Es kann nie genug Aufbaustrategie geben! Stellen wir jetzt einfach mal ganz frech in den Raum. Insbesondere, wenn sie so spannende Ideen mitbringt wie The Wandering Village. Immer die gleiche Aufbaustrategie in Mittelalter und Co. ödet euch an? Dann baut eure Stadt doch mal auf dem Rücken einer lebenden Kreatur, die mit euch und eurem Volk durch die Postapokalypse reist.

In The Wandering Village wurde die Erde heimgesucht von einer mysteriösen giftigen Pflanze, die durch die Heimat eures Volkes wuchert und sich immer weiter ausbreitet. Also flieht ihr in Richtung Horizont auf der Suche nach sicherem Land - die Bedrohung immer auf den Fersen.

Was macht The Wandering Village besonders?

Wirft man einen ersten Blick auf The Wandering Village, haben die Schweizer Entwickler scheinbar großzügig in den Aufbaustrategie-Topf gegriffen, aus dem auch Anno, Die Siedler und Co. ihre Mechaniken fischen. Denn Hauptziel ist natürlich das Aufbauen einer funktionierenden Stadt und das Farmen von Ressourcen, um die Bedürfnisse eures Volkes zu erfüllen.

Ihr schickt eure Bewohnerchen auf Missionen, um dort ganz spezielle Materialien freizuschalten und überlebt (im besten Fall) bedrohliche Events, die euch auf eurer Reise begegnen. Bis hierhin also bekannte Aufbaustrategie-Kost. Natürlich nur so lange, bis ihr mal einen Blick unter euch werft - denn eure Felder und Häuser sind auf dem Rücken einer gigantischen Kreatur erbaut, die sich gemächlich schnaubend und stampfend ihren Weg durch die Postapokalypse bahnt.

The Wandering Village - Ankündigungstrailer zeigt Aufbaustrategie auf dem Rücken einer Kreatur 1:20 The Wandering Village - Ankündigungstrailer zeigt Aufbaustrategie auf dem Rücken einer Kreatur

Und diese lebende Erde ist nicht nur ein optisches Schmankerl, sondern bietet gleichzeitig die spannendsten Mechaniken von The Wandering Village. Ihr haltet nicht nur euer Volk am Leben, sondern auch eure Kreatur, die ihr Onbu getauft habt. Onbu muss gesund bleiben und euch vertrauen.

Denn sollte er euch nicht mehr auf seinem Rücken tragen, seid ihr der giftigen Landschaft um euch herum wehrlos ausgesetzt. Habt ihr aber eine gute Beziehung, trägt er eure Stadt durch wechselnde Biome, die einen anderen Spielstil erfordern und eigene Herausforderungen mit sich bringen.

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Unterschiedliche Biome bieten unterschiedliche Ressourcen und Gefahren.

Für wen ist The Wandering Village spannend?

Aufbau-Fans, die ihren Städtebau gern mit einer Prise Survival mögen, sollten The Wandering Village unbedingt im Auge behalten. Denn die lebensbedrohlichen Events, in denen ihr Entscheidungen zugunsten eurer Kreatur oder eurer Stadt trefft, erinnern an Frostpunk oder Endzone.

The Wandering Village scheint nicht auf übermäßig komplexe Mechaniken zu setzen, für die ihr mehrjährige Erfahrung braucht - stattdessen könnte es auch Genre-Neulinge anlocken, die sich für das märchenhafte Setting interessieren. Das wurde laut der Entwickler übrigens stark von Nausicaä aus dem Tal der Winde inspiriert. In dem Anime von Ghibli-Regisseur Hayao Miyazaki stapfen ebenfalls Titanen über eine vergiftete apokalyptische Erde, auf der die Menschheit ums Überleben kämpft.

Das Schweizer Entwickler-Team Stray Fawn Studio hat zuvor auch schon einige echte Steam-Lieblinge hervorgebracht: In Nimbatus - The Space Drone Constructor bastelt ihr euch eure eigene Drohne und schickt sie in einem prozedural generierten, vollständig zerstörbaren Universum in den Kampf.

Im Strategie-Survival-Mix Niche züchtet ihr eigene Spezies basierend auf Genetik und haltet diese am Leben. Beide Spiele erfreuen sich sehr positiven Steam-Bewertungen und gelten als spannende Geheimtipps. Das lässt auch für The Wandering Village einiges hoffen.

The Wandering Village - Screenshots ansehen

Was gefällt uns bisher? Was bleibt offen?

Der flache 2D-Look der Stadtbewohner gemixt mit den 3D-Elementen der Welt ist Geschmackssache. Manche mögen vielleicht genau diesen frischen Ansatz, andere könnten den Stil abschreckend finden. Aber großartige Strategiespiele wie Into the Breach oder Prison Architect zeigen, dass es eben nicht immer auf die Verpackung ankommt.

Die Idee des atmenden lebenden Tieres als Baugrund und das Zusammenspiel mit unserem Volk bietet irrsinniges Potenzial. Wenn die Balance aus den Bedürfnissen des Tieres und denen unserer Stadt am Ende aufgeht und uns vor spannende Entscheidungen stellt, dann kann The Wandering Village ein großartiges Aufbauspiel mit frischen Mechaniken werden.

Nicht einmal ungestört bauen darf man hier! Natürlich warten in der Postapokalypse so einige Gefahren auf euch. Nicht einmal ungestört bauen darf man hier! Natürlich warten in der Postapokalypse so einige Gefahren auf euch.

Bleibt die lebende Kreatur aber doch nur schmückendes Beiwerk und wirkt sich kaum auf das Gameplay aus, bietet das Spiel vermutlich zu wenig Tiefe, um uns wirklich lange zu fesseln - und das ist schließlich der Knackpunkt aller neuen Aufbauspiele. Die motivierenden Gameplay-Schleifen und das ganz besondere Etwas, das uns Tage und Nächte an den Bildschirm fesselt, um »nur noch ganz kurz weiterzuspielen.«

2021 erfahren wir mehr über The Wandering Village. Denn dann geht das Strategiespiel in den Early Access auf Steam. Bis zum 13. November sammelt das Team noch Unterstützung über Kickstarter. Ab einem Betrag von 13 Euro sichern sich Fans zu Release eine digitale Kopie von The Wandering Village für den PC.

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