Das Dark Souls-Leuchtfeuer
Auf den höheren Schwierigkeitsgraden kann The Witcher 3 ordentlich fordern. Zaubertränke wollen gebraut, Schwerter geölt und Geralt Skill-mäßig auf Vordermann gebracht werden. Nur um dann doch festzustellen, warum Hexer kein Beruf von jedermann ist.
Trotz seiner Härte wird es in Wild Hunt jedoch nie so knüppelhart, wie in der Rollenspielreihe von From Software: Dark Souls. Einen Hauch von Dark Souls könnt ihr aber trotzdem im Spiel erleben: So hat Entwickler CD Projekt Red in in die Story-Erweiterung Blood and Wine ein Leuchtfeuer gemogelt.
Vielleicht sollen wir dieses Leuchtfeuer ja als Warnung verstehen. Immerhin folgt kurz darauf ein erbitterter Kampf mit dem sogenannten »Caretaker«, an dem sich der ein oder andere Witcher-Spieler schon die Zähne ausgebissen und deswegen vielleicht sogar mit dem Gedanken gespielt hat, lieber wieder Dark Souls zu spielen. Zündet ihr das Leuchtfeuer mit Igni an, dürft ihr das Schwert übrigens sogar herausziehen und behalten.
Wo zu finden? Toussaint: Im Zuge der Quest »Hinter Berg und Tal« der Blood-and-Wine-Erweiterung müsst ihr eurer Begleitung namens Syanna folgen. Nach einem Bosskampf macht sich Geralt zusammen mit ihr zu einer Festung auf. Davor wartet ein Irrlicht auf euch, dem ihr folgen könnt. Springt daraufhin links an der Brücke herunter, wodurch ihr auf einem Pfad landet, der euch in die Höhle mit dem Leuchtfeuer führt.
Die vielen, vielen Bosse des Witcher-3-DLCs Hearts of Stone fallen ganz schön knackig aus. Zum Glück kann Geralt an diesem Leuchtfeuer Kraft sammeln.
Weinende Engel aus Dr. Who
Bei den sogenannten Weinenden Engeln handelt es sich zweifelsohne um die furchteinflößendsten Geschöpfe, die aus 57 Jahren Fernsehgeschichte von Dr. Who hervorgegangen sind. Ich habe Dr. Who nicht einmal gesehen und trotzdem Albträume davon!
Zu allem Übel haben es sich die Entwickler von CD Projekt Red nicht nehmen lassen, eine Anspielung auf die »Weeping Angels« einzubauen, was bei dem ein oder anderen Spieler zweifelsohne für eingenässte Unterhöschen gesorgt haben dürfte.
Auf dem Friedhof im Osten von Lindental im Velen könnt ihr eine Kapelle betreten, die von zwei Engelsstatuen bewacht werden. Verlasst ihr diese Kapelle, verändern die Engel ihre Position - allerdings nur, wenn ihr gerade nicht hinguckt. Genauso handhaben es die Schauergestalten auch in der britischen Sci-Fi-Serie.
Das ist verdammt nochmal unheimlich, aber zum Glück bleibt euch eine direkte Konfrontation mit den Wesen »aus den Dunklen Zeiten des Universums« erspart. Wer weiß: Vielleicht sind ja die Engel diejenigen, die Angst vom mächtigen weißen Wolf haben und nicht umgekehrt.
Wo zu finden? Velen: Im Osten des Ortes Lindenvale befindet sich eine kleine Kapelle, wo ihr die Weinenden Engel aus Dr. Who finden könnt.
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Eine Höhle furzender Youtube-Trolle
Man könnte meinen, CD Projekt Red ist kein Freund von Youtubern, wenn man sich die drei Trolle Joe, Jesse und Dodger in einer Höhle auf Ard Skellig ansieht. Die dümmlichen Kreaturen diskutieren über ihre letzte (verrottete) Mahlzeit, die nun eine nicht zu überhörende Flatulenz bei ihnen auslöst.
Tatsächlich handelt es sich bei Joe, Jesse und Dodger um ein kleines Dankeschön an die Youtuber AngryJoe, Jesse Cox und Brooke Lawson, die mit ihren Videos dazu beigetragen haben, die Witcher-Serie so bekannt zu machen, wie sie es heute ist. Mit diesem Hintergrundwissen sollte es niemanden verwundern, dass die drei Trolle sogar von den Youtubern persönlich vertont wurden und das Ganze nicht als Angriff, sondern gemeinsamer Witz gedacht ist.
Im Deutschen werden die Youtube-Trolle übrigens von Gronkh, Sarazar und unserer Ex-Kollegin Maxi Gräff ebenfalls sehr charmant und prominent vertont.
Wo zu finden? Skellige: im Norden der Festung Kaer Muire, wo sich der Ort der Macht befindet.
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Die Geisterschiffe der See von Skellige
Obwohl Geralt ein verdammt guter Schwimmer ist, findet die komplette Handlung von The Witcher 3 inklusive der DLCs fast ausschließlich an Land statt. Zum Glück, möchte man sagen, immerhin genießen (Unter-)Wasser-Level in der Videospiellandschaft nicht gerade den besten Ruf.
Wer sich dennoch traut, sich an Bord einer der vielen Nußschalen mit Segeln in die Weiten der See zu wagen, könnte dabei eine gespenstische Entdeckung machen - im wahrsten Sinne des Wortes. Nachts zwischen 1:00 und 3:00 Uhr kann Geralt einem Geisterschiff über den Weg schippern.
Dem Geheimnis hinter der Erscheinung könnt ihr jedoch nicht auf den Grund (haha) gehen: Sobald ihr dem Schiff zu nahe kommt, macht es sich fix wieder aus dem Staub. Wahrscheinlich hat die Besatzung einfach keinen Bock drauf, dass Geralt sie mit seinem Silberschwert über die Reling haut.
Wo zu finden? Skellige: Im Meer von Skellige, jedoch an keinem bestimmten Ort. Segelt nachts zwischen 1:00 bis 3:00 Uhr
Ob aus solchen Easter Eggs mal mehr werden sollte, ist oft nocht bekannt. Dabei wäre eine Quest um das Geisterschiff sicher spannend geworden! Bei anderen Dingen wie zum Beispiel Eislaufen oder Kämpfen mit Röntgenblick wissen wir aber, warum sie es nicht ins finale Spiel geschafft haben:

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