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Inhaltsverzeichnis
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Tipps vom Mental-Coach: So bekommt ihr beim Spielen den Kopf frei

Wer sich mit realen Sorgen oder Frust herumschlägt, hat auch keinen Spaß am Spielen. Ein Mental-Coach gibt Tipps, wie ihr euren Kopf freibekommt.

von Nora Beyer,
11.04.2020 13:00 Uhr

Um Spaß an Spielen zu haben, müssen wir unseren Kopf vom Alltagsstress befreien und lernen, unsere Aufmerksamkeit zu steuern. Um Spaß an Spielen zu haben, müssen wir unseren Kopf vom Alltagsstress befreien und lernen, unsere Aufmerksamkeit zu steuern.

Es gibt sie. Diese Augenblicke, wenn alles klappt. Wir ganz und gar im Spiel aufgehen. Uns die Abläufe wie intuitiv und kinderleicht von der Hand gehen. Wir regelrecht im Fluss sind. Dieser Flow gilt meist als Ausdruck guten Spieldesigns, beispielsweise in Action-Rollenspielen wie Diablo 3.

Iin Wahrheit aber steckt mehr dahinter - und dieses Mehr hat mit unserem eigenen Kopf zu tun. Wir können diesen Flow-Zustand nämlich bewusst herbeiführen. Was uns hilft, beim Spielen in den Flow zu kommen, und was uns gerade in psychisch herausfordernden Zeiten das Abschalten erleichtert, darüber haben wir mit dem Flow-Forscher und Sozialwissenschaftler Dr. Simon Sirch gesprochen.

Denn das Gefühl kennen wir alle. Im Spiel läuft alles wie am Schnürchen, mit schlafwandlerischer Sicherheit wählen wir die Befehle, die unsere Spielfigur flüssig durchs Level tragen. Es scheint keine Brüche, keine Barrieren, keine Widerstände zu geben. Wir sind ganz und gar im Spiel und reiten wie auf einer Welle der Virtuosität. Und das, ohne das Gefühl zu haben, dass wir uns groß anstrengen müssten. Und Dr. Sirch kann uns dabei helfen, dorthin zu kommen.

Die Kapitel
Was ist überhaupt Flow?
Wie beeinfluss ich den Flow?
Was hilft, beim Spielen in den Flow zu kommen?
Was tun, wenn ich aus dem Flow herausfalle?
Übung macht den Meister


Unser Experte
Dr. Simon Sirch hat sich auf den Bereich des Mental-Coachings spezialisiert und mit flow in concept Erkenntnisse aus der Sportpsychologie und den Sozialwissenschaften zu einem ganzheitlichen, praktisch ausgerichteten Flow-Konzept verbunden. Seinen eigenen Flow findet er bevorzugt beim Mountainbiken und Slacklinen, er hat auch ein Buch darüber geschrieben, warum ihn das Mountainbiken glücklich macht.

Was ist überhaupt Flow?

Flow ist ein Bewusstseinszustand, der die Vorteile aus Höchstleistung und Gipfelerfahrung vereint. Wir sind voll drin und hochkonzentriert und haben zugleich das Gefühl von Virtusosität und Leichtigkeit. (Quelle: Simon Sirch) Flow ist ein Bewusstseinszustand, der die Vorteile aus Höchstleistung und Gipfelerfahrung vereint. Wir sind voll drin und hochkonzentriert und haben zugleich das Gefühl von Virtusosität und Leichtigkeit. (Quelle: Simon Sirch)

Populär wurde der Begriff »Flow« durch den Psychologen Mihály Csíkszentmihályi in den 1970er-Jahren. Bekannt war er aber schon davor. Der Spieltheoretiker Hans Scheuer hat den Flow bereits in den 1950er Jahren so beschrieben:

"Das völlige Aufgehen in der momentanen Tätigkeit […], das Verweilen in einem Zustand des glücklichen Unendlichkeitsgefühls."

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