Tokyo Game Show - »Japan ist am Ende«

Keiji Inafune von Capcom sieht die japanische Spieleindustrie am Ende, nennt aber auch Ausnahmen.

von Christian Fritz Schneider,
28.09.2009 12:08 Uhr

Im Rückblick auf die letztwöchige Tokyo Games Show zog Keiji Inafune eine vernichtende Bilanz. Bei einer Präsentation des Zombiesplatter-Spiels Dead Rising 2 sagte der Leiter der Research & Development-Abteilung des japanischen Entwicklers und Publishers Capcom: »Wenn ich mir die Spiele ansehe, die auf der TGS vorgestellt wurden, kann ich nur sagen: Japan ist vorbei, wir sind erledigt. Unsere Spieleindustrie ist am Ende.«

Kurz darauf widersprach sich der langjährige Spieledesigner jedoch zumindest teilweise und betonte, dass es auch in Japan noch Entwickler gäbe, die spannende Titel produzieren. Allen voran natürlich sein Arbeitgeber Capcom mit Spielen wie Dead Rising 2 und Dark Void. Inafune betonte, dass die japanische Spieleindustrie umdenken muss und sich dem westlichen Markt nähern sollte. So soll beispielsweise auch Lost Planet 2 noch stärker als schon der Vorgänger für den amerikanischen Markt entwickelt werden.

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